Castiglioni: Maduro betrügt EU-Staaten

Asunción: Der paraguayische Außenminister, Luis Alberto Castiglioni, versicherte gestern, dass Nicolás Maduro, die Länder der EU und die des Mechanismus von Montevideo mit seinen Dialogabsichten betrügt.

Castiglioni sagte Medienvertretern, dass sich Maduro mit Dialogabsichten dekoriert, damit ihm Länder wie Italien, Belgien oder Irland weiter den Sauerstoff zum Erhalt der Macht geben. Ebenso betrügt er mit seinen falschen Absichten Uruguay, Mexiko und die Karibikstaaten, die zusammengefasst als Mechanismus von Montevideo zählen.

„Ich persönlich glaube, dass Herr Maduro absolut keinen Wille hat die Länder anzuhören, die an den Dialog glauben, um eine Lösung zu finden“, sagte Castiglioni. Seine Einschätzung nach beruht dies darauf, dass Italien, Belgien oder Irland Neuwahlen fordern. Laut Castiglioni wäre es sinnvoller mit Vertretern der Länder zu sprechen, damit Maduro immer weiter in seinem Handeln eingeengt wird und seinen Posten aufgeben muss.

Am gestrigen Dienstag traf sich die Gruppe von Lima in Bogotá. Dabei wiederholte US-Vizepräsident Mike Pence, dass für die Trump Regierung weiterhin alle Optionen offen sind während die Gruppe von Lima ein gewaltsames Eindringen ausschloss. Da sich die USA nur als Beobachter sehen, sind die Entscheidungen getrennt voneinander zu betrachten.

Castiglioni würde deutlicher, als er sagte, dass er nicht für eine militärische Intervention sei. Allerdings erklärte er wenn man Werte von Maduro oder seiner Regierung in Paraguay finden sollte, würden diese eingefroren.

Diese Aussagen machte Castiglioni nach einem Treffen mit dem italienischen Außenminister Enzo Moavero, der nach Asunción kam, damit Paraguayer mit italienischer Abstammung, rund 120.000 Menschen in dem Land, die doppelte Staatsbürgerschaft legal haben können.

Wochenblatt / MRE

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10 Kommentare zu “Castiglioni: Maduro betrügt EU-Staaten

  1. vielleicht sollte man mal eher sagen das die USA betrügen und LÜGEN was das Zeug hält und die EU (zumindest ein Teil) davon halt mitspielt um die Spannungen zw. USA und Europa nicht noch mehr schwellen zu lassen. FAKT ist das sich die USA in innere Angelegenheiten einmischen und das ist nach internat. Recht einfach NICHT zulässig. Aber ÖL regiert halt die Welt und USA glauben halt Sie sind die Welt leider.

    1. „Mich erstaunt immer wieder, weshalb sich Paraguay so als Sprachrohr der USA einsetzt.“

      das frage ich mich auch schon des öfteren, was versprechen sie sich damit. oder wollen sie sich einfach nur wichtig machen bei den amis. ich sage nur “ A****kriecher hoch drei……..

  2. DEJA VU ALL OVER AGAIN: The Venezuelan comfortable classes beg for foreign intervention
    Quelle: Greanville Post, USA
    = noch einmal wie bekannt: die Wohlstands-Klasse Venezuelas bettelt um ausländische Intervention.

    1. wäre die Quelle „Sibirian Post, RU“ gewesen würde ich es vielleicht glauben. nachdem die quelle USA heisst ist es erstunken und gelogen. AUfwachen. danke …. warum mischt sich der Ami grad nicht in den Kaschmir-Konflikt ein ? Weil da ist kein Geld damit zu verdienen hahahaha

    1. Wer so etwas schreibt kann nur ein Kommunist sein, ein USA-Hasser, ein Christenhasser, ein FSB-Agent und ein Putin-Liebchen. Im Ernst: in den USA haben mehr als die Hälfte der Menschen nicht einmal US $ vierhundert an Reserven für Unvorhergesehenes. Wer natürlich dauernd Hollywood-Schnulzen in sich reinzieht meint, dass die USA ein Traumland seien mit großen Villen und tollen Schlitten für jeden, hübschen Mädels und gutaussehenden, schlanken Männern und vor allem gläubigen Christen. Jedes Jahr werden Milliarden verpulvert, um der Menschheit Demokratie, Menschenrechte und das Christentum zu bringen, aber bitter wenig für das eigene Volk. Und das will der Welt Vorbild sein?!
      „Die kriegslüsternen Kräfte, die den Ersten Weltkrieg gegen die einzigen europäischen Mächte, die über Jahrzehnte dem Frieden und dem Wohlstand ihrer Völker verpflichtet waren (Deutschland, Österreich-Ungarn) haben ihr mörderisches Werk noch nicht vollendet. Bei seinem Staatsbesuch in Frankreich im Juli 2017 und im November 2018 hat der amerikanische Präsident Trump in Anwesenheit des französischen Präsidenten Macron deutlich gemacht, dass der amerikanische Kriegseintritt 1917 in den Ersten Weltkrieg nur dem ziel galt, einen bevorstehenden Sieg Deutschlands und Österreich-Ungarns in einem Krieg, der keinesfalls diesen beiden Mächten in die Schuhe geschoben werden kann, zu verhindern. Der Weg in den Ersten Weltkrieg war davon bestimmt, dass internationale und nationale jüdische Interessen auf der Seite des kaiserlichen Deutschland standen und erst die britisch-französische Zusage für eine „Heimstatt Palästina“ den Kriegseintritt der Vereinigten Staaten auf der Seite der westlichen Kriegsgegner der sogenannten Mittelmächte bewirken konnte. Versailles 1919 stand in einem ekelerregenden Gegensatz zu allen Grundsätzen europäischer Friedensregelungen . Heute hat man Russland und die Russen im Visier.“
      Quelle: Willy Wimmer, CDU, ehem. Staatssekretär

  3. „Ich persönlich !glaube!, dass Herr Maduro absolut keinen Wille(n) hat die Länder anzuhören, die an den Dialog glauben, um eine Lösung zu finden“, sagte Castiglioni…..
    Das ist nun das einzige Zitat dieses ex-vizeperversers der Bunten (colorados), welches hier angeführt wird. Warum geht der nicht in die Kirche oder in eine Moschee wenn er seinen Glauben bekunden will? Macht sich die Presse hie zum Beichtstuhl für neoliberalen Müll und spiegelt diesen unreflektiert wieder? Castiglioni ist bekennender Gegner der Ideologie Chaves, also keine Quelle objektiver Berichterstattung. Nur dieser Passus aus der Wikipedia:

    Pensamiento político y económico
    Luis Castiglioni es uno de los mayores oponentes a la ideología Chavista dentro de la política Paraguaya. En una exposición en el Círculo de Economistas del Paraguay manifestó su total rechazo a esa ideología y dijo que luchará contra „la imposición de ese sistema que ha reducido al ser humano en simple objeto“.

    Auch hier ein Zitat von dem Typen was wiederholt werden muss, um die Denke zu verstehen: „la imposición de ese sistema que ha reducido al ser humano en simple objeto“
    Er „glaubt“ also, dass die Exekutive Venezuelas die Menschen zu Objekten macht. Das ist, Menschen als Humankapital zu behandeln, Registriernummern aufzudrücken oder als unnütze Esser zu bezeichnen z.B. Das kommt nicht aus Venezuela….

    Venezuela wird vom Westen bekämpft was nur geht und die Menschen dort interessieren einen feuchten Staub, nicht einmal als Objekt einzuordnen. Und nein, es geht hier nicht um Oel oder Bodenschätze, erstrangig geht es um das System, welches keine Schule machen darf.

  4. Chavez und seine Anhänger wollten nicht hinnehmen, dass der Präsident (Carlos Andrés Pérez) sein Land an die Weltbank, den Internationalen Währungsfonds und ausländische Konzerne verkaufte. Die Zusammenarbeit der venezolanischen Regierung mit der Korporatokratie (internationale Großkonzerne) hatte zur Folge gehabt, dass das Pro-Kopf-Einkommen in diesem Land (Venezuela) um mehr als 40 Prozent gesunken war. Die größte Mittelschicht Lateiamerikas war verarmt.
    Quelle: John Perins, Autor des Buchs: Economic Hitman“ – sinngemäß: Wirtschaftskiller – der im Auftrag der USA Länder der Dritten Welt über unnütze Großprojekte,. finanziert durch die Weltbank und IWF, in den Ruin trieb.
    Also: wer waren nur die Gauner? Maduro der Chavez oder wer? Dreimal darf man raten. So läuft das auch heute noch. Die korrupte,extrem rechtsgerichtete Elite wird reicher und das Volk verarmt.
    Weiter: „Die Resultate – der US-Interventionen in ganz Lateinamerika – waren katastrophal. Millionen Menschen, die bereits den Aufstieg in die Mittelschicht geschafft hatten, verloren ihre Arbeitsplätze. Die Bürger sahen, dass ihre Renten und Krankenvesicherungen schmolzen und die Bildungseinrichtungen verkamen, während ihre Politiker Häuser in Florida kauften, anstatt in die heimische Wirtschaft zu investieren.“

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