So etwas hätte es früher nicht gegeben

Areguá: Sittenverfall wohin man schaut oder Fortschritt der gewollt ist? Unter den Jugendlichen der Stadt zeigt sich zumindest, was beliebt ist – zwei junge Frauen auf dem Dach eines Geländewagens erotisch tanzend zur Musik aus dem Fahrzeug.

Eigentlich dachten die Nachbarn es würde sich um eine Art Abschluss eines Kurses oder Schulbeginn handeln, der meist etwas ausgelassener gefeiert wurde. Doch diesmal war alles anders.

Als die die Auspuffe der Mopeds hörten sahen sie einen Geländewagen, der langsam angefahren kam. Aus dem Inneren versorgte dieser die Um genug mit brasilianischen Funk. Auf dem Dach zwei junge Frauen, die kaum bekleidet, erotisch dazu tanzten, auf den Knien versteht sich. Hinter dem Fahrzeug weitere, jedoch die beschriebenen Motorräder, jeweils mit zwei Personen besetzt und durchweg mit Bierflaschen bestens ausgerüstet. Auch das Fehlen von Helmen störte die Polizei nicht, denn diese war gar nicht erst anwesend und kommt bestimmt erst durch Zeitungsberichte darauf, dass die Karawane schlussendlich Werbung für eine Diskothek einer Zone ist.

Da verwundert es einen, dass man für Paraguay die Ausstrahlung eines etwas zu erotischen Videoclips einer Sängerin verboten hat. Der neue Song von Tropkillaz, J Balvin, Anitta – Bola Rebola ft. MC Zaac ist der paraguayischen. Regierung ein Tick zu eindeutig.

Wochenblatt / Extra

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17 Kommentare zu “So etwas hätte es früher nicht gegeben

  1. Der Sexualität ist halt das Hauptaugenmerk der männlichen Bevölkerung dieses Landes gewidmet. Damit lässt sich Werbung und Geld machen. Warum auch nicht, wenn ansonsten die grauen Zellen nicht aktiviert wurden?

  2. Wenn wundert es noch bei Gender Lesben , Schwulen.Alles was in irgend einer Form Entartet ist wird hoch gelobt ,Werte ,Arbeitsamkeit ,Ehrlichkeit ,Strebsamkeit ist alles Nazistisch oder Rassistisch oder Menschenverachtend. Es liegt an Jedem Menschen selber ob er dazu schweigt und seine Werte unterordnet ,sollte das der Fall sein wird die Zukunft Chaotisch.

    1. was redest du da? bist du homophob? ich lebe als Heterosexueller lieber in einem Land, in dem die Mensch machen können was und mit wem sie wollen (also Bettgeschichten), als in einem Land in dem Homosexuelle verfolgt werden.
      Arbeitsamkeit? was soll das sein? dann noch als Einwanderer? kannst ja mal in den Cordilleren den Leuten beim Steinekloppen zuschauen und denen zeigen wie toll du das machen würdest. vlt für 15 Minuten.
      Also diese Arbeitsamkeit?, Strebsamkeit,….diese Werte sehe ich bei europäischen Einwanderern zuhaufe #Ironie off

  3. das war schon seit dem ich hier in PY angekommen bin 2010, und es wird weitergehn und davor gab es das sicher auch schon. also es ist kein sittenverfall … es ist einfach NORMAL … der Artikel kam sicher von der kathol. Kirche die gegen solche Freizügigkeiten halt was haben, solln mal selber Ihre eigenen Freizügigkeiten (Anm. SexMoral) mal bewerkstellungen und dann hussen.

  4. Da muss ja die Hüfte ganz schön weh getan haben nach so viel Po wackeln. Ich hoffe doch, dass die Dame angemessen bezahlt wurde danach, da man hier eine Frau zum Sexobjekt dargestellt hat, was in der heutigen Zeit mit dem Feminismus natürlich gar nicht geht. Vielleicht sollte man den Nachtclubbesitzer verhaften, aber nicht die unschuldige Frau!

    Und was die ganzen Motorradfahrer da angeht – niemand mit Helm und die Umwelt verpestet. Grüne Aktivisten würden in Ohnmacht fallen.

  5. Das Geschäft mit dem Sex ist das älteste Gewerbe der Welt. Und trotzdem ist sie nicht untergegangen.
    Früher heimlich aber unheimlich heute eben offen. Brasilien war Vorbild für freizügige Bademoden in Europa.
    Wem es gefällt der soll sich darüber freuen, wem nicht, der kann ja wegschauen und ruhig sein oder hinschauen und seine moralische Entrüstung zur Schau stellen.

  6. Schaut mir eher nach einem Festumzug aus. Von einer Kneipe zur Anderen. Ich meine man kennt das ja auch von Deutschland wo man sich moeglichst durch viele Kneipen saeuft und am ende an der Reeperbahn landet (Rotlichtviertel).
    Was wirtschaftlich ist das ist wohl gut. Und das Trinken gehoert halt zu den Grundbeduerfnissen der Menschen – trotz Gesetz 514 bei den Mennoniten.
    Das mit den “Anstandsdamen” aufm Dach ist wohl eine Schnapsidee wo diese sich ein Suemmchen dazuverdienen.
    Nun, die Oeffentlichkeit wird dadurch am Vorehelichen Akt gewohnt. Schau dir mal die Toechterchen all der ledigen Muetter an auf den Strassen von Asuncion. Von klein an tragen die hurenartige Ohrringe und natuerlich mit einem Minirock – eben wie “Mammi” auch. Es ist eben ein unterschwelliges drangewoehnen der Kinder ans Hurendasein.
    Viel anders wars frueher nicht in den mennonitischen Doerfern indem man den sogenannten “Bonsch” betrieb. Der Bonsch war eine Art von Reigentanz wo es hauptsaechlich darum ging das andere Geschlecht zum Paarungsgefuehl aufzustacheln. Welches ja sowieso nicht biblisch ist denn die moderne Verlobung findet man nirgendswo in der Bibel (ausser in Fehluebersetzungen und abartigen Interpretationen). Das Lied der Lieder und das Gleichniss der 10 (verlobten) Jungfrauen zeigen deutlich was die Bibel unter “Verlobung” versteht. Der Braeutigam bleibt fern von der Braut – es gibt keine Besuche (und damit auch kein “Dr. Grabsch Grabsch” und kein Haendehalten, usw, usw.) sondern in der Verlobungszeit wurde das Zimmer an der Vaters Haus angebaut fuer die neue Familie. Flitterwochen gabs auch nicht – also alles unbiblische Institutionen von heute.

    1. Was es aber früher gab war das hier in der Bibel:
      Zusammengefasst: Gott gewollte Unzucht mit der Magd, die moderne Version gibt es als Fernsehserie!
      .
      1 Mose 30:
      30,1 Und als Rahel sah, daß sie dem Jakob nicht gebar, da war Rahel auf ihre ältere Schwester Lea
      eifersüchtig und sagte zu Jakob: Gib mir Kinder! Und wenn nicht, dann sterbe ich. 30,2 Da
      entbrannte Jakobs Zorn gegen Rahel, und er sagte: Bin ich an Gottes Stelle, der dir Leibesfrucht
      vorenthalten hat? 30,3 Sie sagte: Siehe, [da ist] meine Magd Bilha. Geh zu ihr ein, daß sie auf
      meinen Knien gebäre und auch ich durch sie zu Kindern komme! 30,4 Und sie gab ihm ihre Magd Bilha zur
      Frau; und Jakob ging zu ihr ein. 30,5 Da wurde Bilha schwanger und gebar Jakob einen Sohn. 30,6
      Rahel aber sagte: Gott hat mir Recht verschafft und auch auf meine Stimme gehört und mir einen
      Sohn gegeben. Darum gab sie ihm den Namen Dan. 30,7 Und Rahels Magd Bilha wurde noch
      einmal schwanger und gebar dem Jakob einen zweiten Sohn. 30,8 Da sprach Rahel: Kämpfe Gottes
      habe ich mit meiner Schwester gekämpft, habe auch gesiegt. Und sie gab ihm den Namen Naftali.
      30,9 Und als Lea sah, daß sie aufhörte zu gebären, da nahm sie ihre Magd Silpa und gab sie Jakob
      zur Frau. 30,10 Und Silpa, die Magd Leas, gebar dem Jakob einen Sohn. 30,11 Da sagte Lea: Zum
      Glück! Und sie gab ihm den Namen Gad. 30,12 Und Silpa, die Magd Leas, gebar dem Jakob einen
      zweiten Sohn. 30,13 Da sprach Lea: Zu meiner Glückseligkeit! Denn glückselig preisen mich die
      Töchter. Und sie gab ihm den Namen Asser.
      30,14 Und Ruben ging aus in den Tagen der Weizenernte und fand Dudaim (Mandragoren) auf dem Feld; und er
      brachte sie seiner Mutter Lea. Da sagte Rahel zu Lea: Gib mir doch von den Dudaim deines
      Sohnes! 30,15 Sie aber sagte zu ihr: Ist es dir zu wenig, meinen Mann zu nehmen, daß du auch die
      Dudaim meines Sohnes nehmen willst? Da sagte Rahel: So mag er denn diese Nacht bei dir liegen
      [als Entgelt] für die Dudaim deines Sohnes. 30,16 Und als Jakob am Abend vom Feld kam, da ging
      Lea hinaus, ihm entgegen, und sagte: Zu mir sollst du eingehen, denn gekauft habe ich dich, gekauft
      mit den Dudaim meines Sohnes. Da lag er in dieser Nacht bei ihr.
      30,17 Und Gott hörte auf Lea, so daß sie schwanger wurde und dem Jakob einen fünften Sohn
      gebar. 30,18 Da sagte Lea: Gott hat [mir] meinen Lohn gegeben dafür, daß ich meinem Mann meine
      Magd gegeben habe. Und sie gab ihm den Namen Issaschar. 30,19 Und Lea wurde noch einmal
      schwanger und gebar dem Jakob einen sechsten Sohn. 30,20 Da sagte Lea: Mir hat Gott ein schönes
      Geschenk geschenkt; diesmal wird mein Mann mich erheben, denn ich habe ihm sechs Söhne
      geboren. Und sie gab ihm den Namen Sebulon. 30,21 Und danach gebar sie eine Tochter und gab
      ihr den Namen Dina.
      30,22 Und Gott dachte an Rahel, und Gott hörte auf sie und öffnete ihren Mutterleib. 30,23 Und sie
      wurde schwanger und gebar einen Sohn. Da sagte sie: Gott hat meine Schmach weggenommen.
      30,24 Und sie gab ihm den Namen Joseph und sagte: Der HERR füge mir einen anderen Sohn
      hinzu!

      1. Na ja, wenn der Sex nur der Fortpflanzung dient, so ganz ohne Lust, da hat der Herr wohl alle Augen zugedrückt.
        Ist halt eine Art Leihmutterschaft mit Insemination auf natürlichem Weg, weil es doch noch keine Medizintechnik gab.
        Jedenfalls könnten sich die Gegner der Leihmutterschaft daran ein Beispiel nehmen.

  7. Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt zu scheiden von euren Weibern wegen eures Herzens Härtigkeit; von Anbeginn aber ist’s nicht also gewesen. Matthäus 19.8
    Wisset ihr nicht, daß die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Lasset euch nicht verführen! Weder die Hurer noch die Abgöttischen noch die Ehebrecher noch die Weichlinge noch die Knabenschänder 1. Korinther 6.9
    Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird’s auch geschehen in den Tagen des Menschensohnes: Lukas 17.26

  8. @Lukas
    Es war damals Sitte, dass wenn eine Ehefrau keine Kinder bekommt dass sie dann jemand anderes, wie z.B. die Magd (das Dienstmaedchen) oder die Sklavin ins Bett ihres Mannes legte, dass diese schwanger wurde. Das Kind musste die Magd dann auf dem Schoss der Ehefrau gebaeren, d.i. sie setzte sich auf den Schoss der Ehefrau bis das Kind geboren war. Buchstaeblich. Damit galt das Kind als von der Ehefrau geboren und war rechtmaessig der Sohn des Ehemannes und Erbe. Dies war eine heidnische Sitte. Was nicht bedeutet dass es richtig war oder Gottes Wille dass man diese Sitte befolgte. Bedenke man dass der Vater von Abraham noch ein Goetzendiener aus Ur in Chaldaea war und Abraham selber mit Goetzen aufgewachsen war. Bis zum Gesetz Mose findet man wiederholt heidnische Sitten die eben zu desastroese Zustaende fuehrten wie z.B. durch solch heidnische Sitte ist die ewige Feindschaft zwischen Juden (Nachfahren Isaaks) und Araber (Nachfahren Ismaels) entstanden. Durch gerade diese teuflische und heidnische Sitte. ALSO DIE BIBEL GIBT KEIN WERTURTEIL UEBER DIESE HEIDNISCHEN SITTEN ZEIGT ABER DIE FOLGEN. Ab dem Gesetz Mose ist sowas verboten. Auch zeigt die Bibel deutlich die Folgen der Vielweiberei (Polygamie). Das endet immer in Leid und oft in Mord und Rachsucht – siehe Joseph und Benjamin als Rahels Soehne und die anderen Brueder waren von der ungeliebten Lea. Trotzdem wurde Leas Sohn Juda zum Koenigstraeger und Vorvater des Messias auserwaehlt und Leas Sohn Levi war der Pfaffe Israels.
    Die Vielweiberei Jaakobs ist zurueckzufuehren auf die Falschheit Labans. Dieser war eher auch ein Goetzendiener. Was wiederum nicht bedeutet das der Christ sich jetzt mit einer Goetzendienerin verheiraten darf. Wiederum macht die Bibel kein Werturteil sondern zitiert stur die Geschehnisse auf – und die Folgen.
    Auch die Dudaim ist so ein heidnischer Aberglauben. Diese sollten Fruchtbarkeit bringen als so eine Art “Aphrodisiaka”. Es gab da durchaus ein wetteifern im “gebaeren”. Vielleicht waren die Frauen damals ja etwas “normaler” als die Heutigen die nur ans auf Arbeit gehen denken und Geld zum Fenster rauswerfen. Keine Ahnung. Die durchschnittliche Paraguayerfrau hat ja auch im Durchschnitt Sproesslinge von mindestens 3 bis 4 verschiedenen Maennern. Nicht viel anders als Jaakob. Isaak war darin ein besseres Vorbild.
    Wir muessen auch bedenken dass die Vielweiberei eine Machenschaft des Teufels war, dass der Messias nicht von der vorherbestimmten Linie kam. Siehe Sara-i und Hagar ihre Magd wo Gottes Verheissung fuer Abraham und Sarah gilt als die einzigen Traeger der messianischen Linie – nicht Hagar. Daher versuchte so der Teufel die Linie des Messias zu vernichten. Vergebens. Als Folge entstanden die Araber die ewig alle anderen Menschen bekriegen werden. Abdo ist Araber.
    1. Mose 16 V 11 ff:
    >11 Weiter sprach der Engel des Herrn zu ihr: Siehe, du bist schwanger und wirst einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Ismael[3] geben, weil der Herr dein Jammern erhört hat. 12 Er wird ein wilder Mensch sein, seine Hand gegen jedermann und jedermanns Hand gegen ihn; und er wird allen seinen Brüdern trotzig gegenüberstehen.[ins Gesicht hineinwohnen seinen Bruedern]<
    Staendig wollen die Araber im Gebiet der Israeliten (ihre Brueder) wohnen und zanken, und auch zanken sie sich staendig untereinader mit anderen Arabern wie z.B. jetzt mit Iran. Das ist die Folge der Vielweiberei und auch des Versuchs des Teufels den Heilsplan Gottes zu zerstoeren (damit Sarah keinen Nachfolger bekam und somit der Messias nicht kommen konnte da dieser nur von Abraham und Sarah kommen durfte – nicht von Hagar).

  9. Eure Bibelzitate könnt ihr euch wirklich sparen. Das interessiert die meisten hier nicht und die Paraguayer erst recht nicht. Die gehen einmal im Jahr nach Caacupe (bzw. wirds im Fernsehen geguckt) und das reicht schon.

    1. Philipp..Das were dan die frage wem ich gehorsam bin und ich habe mich entschlossen dem zu gehorchen welcher mein herr und heiland und retter ist welcher will das allen menschen geholfen wird.Die propheten haben sie sogar getötet weil sie das nicht ertragen konnten und trozdem waren sie gehorsam.
      Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3.16

      1. Wer sich ein wenig mit der Astronomie oder der Natur hier auf Erden beschäftigt und darüber nachdenkt, wird schnell wissen – müssen – dass ausnahmslos alle Religionen Unsinn sind. Holz- und Hohlköpfe, die das nicht wissen wollen sondern es vorziehen, engstirnig ihren Weg zu gehen sollten es tun, aber bitte andere damit verschonen. Unsinn bleibt Quatsch, auch wenn er tausendmal wiederholt wird.

        1. Es ist schwer und furchterregend sich mit der Realität abzufinden. Die Religionen bieten einen Ausweg. Und um Bestätigung für den eingeschlagenen, heilversprechenden Weg zu erlangen wird versucht auch andere davon zu überzeugen und Brüder im Glauben zu finden.

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