Chaco: 12-Jähriger rettet sich vor Raubkatzenangriff

Teniente Martínez: Jonás Benítez, ein 12-jähriger Junge überlebte einen Angriff von drei Raubkatzen, die er als Löwen bezeichnete. Er suchte nach seiner Schafherde und wurde fast zum Hauptgericht für die Raubkatzen.

„Sie fraßen gerade eines der Schafe und als sie mich sahen attackierten sie mich und warfen mich um. Sie spielten mit mir und wollten mich fressen“, erklärte Claudio, der die Geschichte seines Sohnes wiedergibt.

Der 12-Jährige wehrte sich. „Da es noch keine ausgewachsenen Raubkatzen, womöglich Pumas oder Leoparden, waren, sah er sie Chance sich ihnen zu entziehen. Als er dachte es geschafft zu haben, erwischten sie ihn wieder und kratzten ihn am ganzen Körper, sie bissen ihn in die Beine und zerstörten seine Kleidung“, so die Vater weiter.

Als sich der Junge schon fast ergeben hatte kam eine ausgewachsene Raubkatze um ihn den Rest zu geben. Jonás riss sich zusammen und schrie was das Zeug hält. Damit alarmierte er eine Gruppe Rinder, die in der Nähe war. Diese kamen auf sie zu, sahen die Raubkatzen und begannen wegzurennen. Dies wiederum brachte die Raubkatzen dazu der Rinderherde zu folgen.

„Jonás nutzte das aus und rannte um sein Leben. Einmal im Haus angekommen und noch völlig verschmiert von Blut, erklärte er dem Teufel von der Schippe gesprungen zu sein. Die Kühe in der Nähe retteten meinem Sohn das Leben. Wären sie nicht gewesen hätte ich ihn nur zerstückelt aufgefunden. Diese Geschichte der Raubkatzen kann Jonás noch seinen Enkeln erzählen“, schloss Vater Claudio ab.

Wochenblatt / Extra

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10 Kommentare zu “Chaco: 12-Jähriger rettet sich vor Raubkatzenangriff

  1. Loewen…..Da faellt mir ein: Ich hatte mal einen Zahnarzt Dr. Loewenstein. Den nannte man im Ort: Loewenarzt Dr. Zahnstein.

  2. Könnte ein Puma mit Jungen gewesen sein. In Paraguay nennt man den Puma Löwen, in deutschen Sprachraum heißt er ja auch Silberlöwe oder Berglöwe. Es ist normal, dass ein Puma zwei bis drei Junge hat, auch schon mal bis sechs. Angriffe auf Menschen sind eher selten, kommen aber vor. Die Jungen wollten hier halt nur spielerisch das Jagen lernen und die Mutter ihre Jungen vor dem Eindringling beschützen. Kann ganz gut so gewesen sein, muss aber nicht.

  3. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Reply

    Das Ding ist der paraguayer nennt alles „Loewe“ um sich wichtig zu machen.
    Das ist gang und gaebe im Chaco fuer paraguayer den Puma und Jaguar als Loewen zu bezeichnen. Das uebertreiben ist eine Methode sich ins bessere Licht zu stellen.
    Ich fragte auch mal die paraguayer warum sie immer alles als Loewe bezeichneten wenns auch ein simpler Puma waere. Nun die Antwort war „hay leones, si hay“. Dann sagte ich dass der Loewe nicht im Chaco vorkommt. „Pah, si hay mucho“ sagten die. Dann sagte ich denen dass frueher vielleicht eine Loewenart hier heimisch war (siehe Cerro Leon) aber die waeren in etwa schon in den 50ger 60gern ausgestorben. Das wollten sie ueberhaupt nicht wahrhaben obzwar in den letzten 15 Jahren so praktisch alles Wild in und um die Mennonitenkolonien komplett ausgestorben ist durch Waldschlag, Pestizide, Rodungen und systematische Vergiftung von Voegeln, Pumas und Jaguars. Den Raubkatzen legte der Mennonite traditionell ein vergiftetes Stueck Fleisch hin, dass der Puma oder Jaguar dann frass und so verendete (dies ist bis heute gang und gaebe). Schusswaffen wurden praktisch zum wildern von Raubkatzen praktisch nie gebraucht da die relativ scheu sind – dafuer aber werden die Capiibara, Antilope und Wildschweine mit Schusswaffen systematisch dezimiert so dass diese in meiner Region so praktisch schon ausgestorben sind wo frueher dutzende anzutreffen waren.

  4. Vielleicht war es ja auch nur eine verwilderte “ Haus Katze “ , denn Seine Verletzungen, falls vorhanden, halten sich in Grenzen laut dem Bild. Um seinem Vater das tote Schaf zu erklären, erfand er diese Geschichte. Raubtiere, verlassen niemals Ihr Ziel aus den Augen. Haben Sie ihn einmal als “ Opfer“ ausgewählt, bleiben Sie dabei und schwenken nicht um, bei einer laufenden Kuhherde.

  5. Ein Puma, oder Jaguar greift kein Rind alleine an, entweder im Rudel oder gar nicht. Zumal er ja leichtere “ Beute“ hätte, den Jungen, der läuft nicht so schnell und ist weniger gefährlich.

    1. Normal meiden Raubkatzen den Menschen!
      Natürlich ist der Junge eine leichte Beute.Fort rennen tut der Junge nicht ,auch wenn die Jungtiere mit der Mama spielen.
      Eggi hast Schweine gesehen die Löwen beine machen.Büffel die sich zur Wehr setzen, eine Kuh die ihr Kalb verteigt.
      Je nach dem wie sich die Herde bewegt hat.Eine Raubkatze mit jungen ist Vorsichtig.
      Vorsicht auch Raubkatzen kennen das Risiko!

      1. Wolfgang, du sagst es, Schweine!! nicht ein Schwein. Das ist mein reden, in einer Gemeinschaft geht es gegen einen einzelnen, einer gegen einen haben alle die Hose voll. Es ist geschrieben, das die Rinder weg liefen, und somit die Aufmerksamkeit auf sich lenkten, Lüge, Paraguayer sind „notorische“ Lügner. Klar egal welche Tierart, verteidigt Ihre Kinder. Aber wenn die Geschichte stimmen sollte, wär der Junge mehr als angekratzt. Wolfgang, du solltest gründlicher den Artikel und die Kommentare lesen, bevor Du schreibst.

  6. Ich bin sicher der Junge hat die Wahrheit gesagt. Zuerst mal an alle deutschsprechenden und Afrikakenner in Paraguay kennt man den Puma als Leon und der Cero Leon heist halt wirklich so und ist nach dem Puma benannt und ganz sicher nicht nach dem Leon africano.
    Raubkatzen sind sehr agresif wenn sie am fressen sind, das weiss jeder wo schon mal Raubkatzen gepflegt hat. Der Junge naeherte sich dem gerissenen Schaf die jungen Pumas haben nur ihr Futter verteidigt und den Jungen angefallen, die Mutter wollte dann ihre Junge verteidigen was ganz normal ist, wurde aber durch die Rinder gestoert und sah dass vom Jungen keine Gefahr mehr ausgeht, so ist sie abgehauen vielleicht auch wirklich von den Rinder gefluechtet. Die Jaeger in Ostparaguay sagten immer der Puma ist der Freund vom Jaeger und darf man nicht schiessen wo der Puma leuft darfst du dein Camp aufstellen da ist keine Gefahr vom Jaguar.

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