Meistgesuchter Argentinier in Paraguay verhaftet

Asunción: Im Jahr 2004 wurde ein 68-jähriger Argentinier bei einem Raubüberfall ermordet. Der Täter, damals 19, floh nach Paraguay. Heute wurde er verhaftet.

Kurz nachdem Rodolfo Manuel Guillán von Marcelo David Sanabria in El Jagüel ermordet wurde, floh dieser nach Asunción und schaffte es sich über 15 Jahre lang zu verstecken. Der heute 33-Jährige stieg auf zum meistgesuchten Argentinier der Interpol. Dass er dabei nur 2 km von der argentinischen Grenze entfernt lebte, hätte man kaum für möglich gehalten.

Um nicht auszufallen musste schon 2004 ein Imagewechsel her. Damals noch mit langem Haar passte er sich der Mehrheit an und stach nicht mehr aus der Menge. Guillán erstickte er mit einem Kopfkissen, klebte ihm den Mund mit Leim zu und deckte den Körper mit einem Kleid ab. Für diese Tat wurde er in Abwesenheit zu 25 Jahren Haft verurteilt, die nun auf ihn warten.

Heute Morgen nahm man Sanabria gegen 07:15 Uhr auf der Straße Primer Presidente fast Marcelo Onieva fest. Er lebte unter dem Namen Héctor Fernández und arbeitete als Maurer.

Wochenblatt / Última Hora

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