Chaco: Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten

Carmelo Peralta: Auch wenn in Zeiten des Covid-19 viele Sachen zum Stehen kommen, geht es im Baugewerbe stetig weiter. Davon begünstigt sind auch die Bewohner der Departemente Boquerón und Alto Paraguay, wo die ersten 100 km Asphalt bald fertig sind.

Insgesamt 92 km der Ruta Bioceánica zwischen Loma Plata und Carmelo Peralta wurden seit Baubeginn fertiggestellt, 40 km von Loma Plata aus und 52 von Carmelo Peralta. Ende Juli sollen es 104 km werden. Die Gesamtausdehnung zwischen beiden Strecken beläuft sich auf 277 km, womit etwas mehr als ein Drittel fertig ist. Die Dürre, die für viele Landwirte im Chaco ein riesiges Problem ist, kommt dem Konsortium Corredor Vial Bioceánico (Queiroz Galvão S.A. und Ocho A) wie gelegen, da es zu keinen umplanmäßigen Verzögerungen kommt.

Einmal diese Strecke fertiggestellt, soll eine weitere bis nach Pozo Hondo führen, von wo die Verbindungsstraße beider Ozeane nach Argentinien führt. Der Hauptgrund für den Bau der Strecke sind die Exportwege zu chilenischen Häfen, die Produkte so besser für den asiatischen Markt verschiffen können.

In Carmelo Peralta muss noch eine Brücke nach Porto Murtinho, Brasilien gebaut werden, damit die Anbindung auch international stattfindet.

Wochenblatt / Abc Color

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4 Kommentare zu “Chaco: Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten

  1. Kaneshapillai Kanagasuntharam

    Tolle 1-spurige Autobahn, mo-moll. Sieht ja noch wie neu aus auf dem Foto. Vermutlich die Amigos noch nicht ausbezahlt, noch nicht 14 Tage alt und wie aus dem Artikel ersichtlich hat es noch nicht geregnet. Schauen wir uns dann das Foto der asphaltierten Rückseite des Mondes an, wenn eines der eingangs erwähnten Ereignisse eingetroffen ist.

    1. bei dem foto mit der brücke kann man jetzt schon erkennen das sich die straße gegenüber der betonkonstruktion leicht gesengt hat. wenn das schon jetzt so ist wird da nach inbetriebname eine tolle rampe entstehen, hat natürlich den vorteil das man da rinder gut verladen kann. mann muss es halt positiv sehen.

  2. Amos Reichsfreiherr Ochs von Oxenleben

    Auch die Ueberfaelle sind nicht aufzuhalten in den Ballungszentren des Chaco. Anscheinend wurde ein Nachfahre eines Deutschen im Geschaeft ueberfallen. Er soll sogar eins mit der Pistole ueber den Kopf bekommen haben und musste ins Spital. Natuerlich nahm man alle Handys mit deren man habhaft wurde zudem noch das verfuegbare Geld und anwesende Kunden wurden auch gleich um ihrer Habe erleichtert.
    Die Frequenz der Gewaltverbrechen nimmt erschreckend zu wo meist Handfeuerwaffen benutzt werden.
    Die Verbrecher sollen zur Hintertuer geflohen sein als die Polypen antanzten.

    1. Die Schaffung von schnellen transportwegen ist die Grundvoraussetzung um die eigene lokale Wirtschaft vor Ort zu zerstoeren. Die Chinesen lachen sich schlapp ueber die doofheit der Paraguayer und anderen südamerikanischen Staaten die auf Kosten ihrer Bevoelkerung die Transport Wege fuer China Schrott bauen.
      Bleibt nur zu hoffen, daß die nächsten Unwetter die strasse schnell und nachhaltig zerstoeren.

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