Chaco: Freilassung zweier Indigener gefordert

Fuerte Olimpo: Zwei Indigene des Stammes Ishir, die vor einer Woche von brasilianischen Polizisten in paraguayischen Gewässern verhaftet wurden, sind noch in Haft. Man fordert ihre Freilassung.

Ein Revolver und ein selbstgebautes Gewehr hatten Carlos González (39) und Carlos Franco (47) dabei als sie 40 km Flussaufwärts in Richtung Fuerte Olimpo fuhren. In diesem Bereich wurden sie von brasilianischen Polizisten in Ufernähe zu Paraguay kontrolliert und verhaftet. Danach brachte man sie nach Puerto Murtinho.

Aus Protest spannten heute die anderen Mitglieder des Ishir Stammes einen Draht über den Fluss, um ihn so zu sperren. Sie fordern das Außenamt auf tätig zu werden, damit beide wegen eines so geringfügigen Verbrechens wieder freigelassen werden. In dem Bereich im Norden Paraguays ist es ganz normal, dass man eine Waffe trägt. Auch in und um Puerto Murtinho ist das nicht anders.

Carlos González und Carlos Franco haben keinerlei Vorstrafen, es sind einfache Estancia Arbeiter. “Sollte es nicht binnen der nächsten Tage zu einer Freilassung kommen, wird der Protest verstärkt und Brüder des Stammes Ayoreo kommen und helfen uns“, sagte der Stammesführer Cristóbal Romero.

Obwohl die brasilianischen Behörden weiterhin erklären die Männer in brasilianischen Gewässern verhaftet zu haben, sah ein gutes Duzend Zeugen von paraguayischer Seite aus, dass dem nicht so war. Grund dafür ist die Nähe zu Fuerte Olimpo. Die Festnahme wurde keine 2 km vor dem Ort durchgeführt und dass am helllichten Tag.

Durch die Protestmaßnahme kam es tatsächlich zu festgesetzten Schiffen und Booten, die in Richtung Asuncion unterwegs waren.

Wochenblatt / Abc Color

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5 Kommentare zu “Chaco: Freilassung zweier Indigener gefordert

  1. Das leidige Übel der Beamten.Jeder möchte die Hühnerleiter erklimmen und Befördert werden.
    Die beiden Indigenen boten sich als Opfer an,keine goße Lobby,glauben tut dennen so wie so keiner.Selbst wenn sie Zeugen haben.Der Umgang der brasilianischer Behörden mit den Indegenen ist oft jenseits von gut und böse!

  2. Es gibt ein Waffengesetz, jede Waffe muss registriert sein, das ist auch richtig so! Die brasilianischen Grenzer haben nur ihre Arbeit gemacht! Es waere gut unsere Polizei wuerde auch wie die Brasilianer nach ilegalen Waffen schauen, hier kann leider jeder Jaeger mit dem Riffle oder Buechse quer ueber die Oberschenkel gelegt auf dem Motorrad am Poizeiposten vorbei fahren er haelt noch an und schuetteld denen die Haende. Nur wer eine Waffe im Auto hat muss aufpassen das sie registriert und nicht geladen ist sonst hat er Probleme wo Geld kosten.

    1. Aha,
      und das Ganze konrollieren die Brasilianer in Paraguay? Hier geht es nicht um irgendwelche Ordnungswidrigkeiten sondern darun,dass diese „Ordnungshüter“ nix aber rein gar nix in Paraguay zu suchen haben.

  3. @ toka die Grenze geht durch ein Fluss, und ich wuerde mir nicht die Haende ins Feuer legen dass die zwei nicht auf der brasilen Seite waren.

    1. Da wäre ich aber sehr sicher das die beiden auf der Paraguayseite des Flusses hoch genommen wurden.
      Die Brasilianer wissen doch ganz genau das Indigenen sich keine normalen Anwalte leisten können.
      Und auch nicht all zu viel von Paraguay aus passiert!
      Man kann als Beamter ruhig Punkte sammeln,Aussage gegen Aussage.Beamten wird fast immer geglaubt!
      Die Waffe im Auto hat muss aufpassen das sie registriert und nicht geladen ist sonst hat er Probleme wo Geld kosten, Weshalb nur!
      Das kostet deshalb Geld weil du als Autofahrer ein reicher Mann bist den man zur Ader lassen muss,der Motorradfahrer dagegen ist eine arme Sau, den lässt man wieder laufen.Wer nicht so viel hat, den kann man nicht so erfolgreich Beuteln!

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