Chaco: Mennonit verursacht tödlichen Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss

Filadelfia: Am gestrigen Abend kurz nach 18:00 Uhr fuhr ein 35-jähriger Mann alkoholisiert durchs Zentrum der Stadt und überfuhr dabei eine 77-jährige Frau. Er versuchte erfolglos zu bremsen und floh danach.

Norman Toews Schellenberg (35) fuhr in seinem Nissan Sentra mit dem Kennzeichen ABC 061 durch die Straßen der Stadt. Wie man später herausfand war er betrunken. An der Straße Toledo überfuhr er Helga Krause de Penner (77). Das Opfer wurde ins örtliche Krankenhaus gebracht, wo es kurz darauf verstarb.

Toews Schellenberg versuchte zwar den Unfall zu vermeiden, beschleunigte jedoch das Fahrzeug und floh vom Unfallort. Wie Insassen eines anderen Fahrzeuges bei der örtlichen Polizeiwache zu Protokoll gaben, verfolgte sie Toews Schellenberg, anscheinend aus Eifersucht, erklärte der Polizist Jorge Martín Saldívar gegenüber Radio Chaco Boreal.

Als man später das Fahrzeug vor dem Wohnhaus von Toews Schellenberg fand konnte man ihn auch verhafteten. Ein Alkoholtest ergab 1,091 Promille. Er wurde ins Kommissariat der Stadt gebracht und sieht nun einer Anklage wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Todschlag und unterlassene Hilfeleistung entgegen. Staatsanwalt Eduardo Cazenave übernahm den Fall.

Wochenblatt / Radio Chaco Boreal

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6 Kommentare zu “Chaco: Mennonit verursacht tödlichen Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss

  1. Das Opfer ist dem Namen nach Deutsche. Jedenfalls hatte ich heute trotz 0,0 Promille auch fast einen tödlichen Unfall, als das Rhino auf Moto während meines Überholvorgangs einem Schlagloch ausgewichen ist. Fast wäre es für sie gesünder gewesen zu bremsen oder ins Schlagloch zu fahren. Da kann ich nur von Glück schreiben in diesem Moment nicht selbst überholt geworden zu sein oder wieder mal einer zu seinem Wagen aussteigt und dann schaut ob noch was kommt. Also für drei vier andere Verkehrsteilnehmer muss man ja ständig mitdenken, aber so ab sieben wird es dann auch für den besten Autofahrer der Welt ein wenig schwierig.

    1. stimmt zwar was du schreibst, aber bei 1 Promille und Fahrerflucht erübrigt sich jede Diskussion und jeder Vergleich.

  2. Und ich dachte immer, die Mennoniten wären grundsolide und trinken nur Milch und Wasser! Was ist da nur los?

    1. Es giebt auch bei uns Mennoniten genug welche nicht auf ihr herz aufpassen und der boese lässt nicht lange auf sich warten.
      Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. Epheser 6.12

  3. Kuno Gansz von Otzberg

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    Natuerlich sind alle Beteiligten Mennoniten. Schellenbergs gibts praktisch nur in Fernheim, Penners in alle 3 Chacokolonien und Krause sind Zuwanderer die erst in juengster Geschichte zu den Mennoniten stiessen, nur praesent in Filadelfia wie mir scheint und dann noch in den Kolonien Ostparaguays. Toewsen gibts in allen 3 Chacokolonien wo diese vor allem in der Kolonie Menno zahlreich sind.
    Milch trinkt man selber als Mennonit keine, denn die wird verkauft. Wasser is grati und daher trinkt man das. Eine Kombination aus Schwabe und Schotte = Schwotte, dem Geiz wird noch eins aufgegeizt.
    Auch gibt es immer mehr Mennoniten als Drogendealer, obzwar ich in dem Milieu nicht bewandert bin, so dass mir diese Schrottkarre nach einem Utensil eines Strassendealers ausschaut.
    In den letzten 10 Jahren ist der Arbeitsplatzmangen deutlich zu angestiegen im Chaco so dass immer mehr Alkohol und andere Drogen ins Spiel kommen um sich die Mitmenschen in etwas ertraeglicherem Lichte zu sehen. Der Alkoholismus unter den Mennoniten ist so weit fortgeschritten dass man kaum einen Mennoniten mehr kennt der nicht ein maessiger Saeufer (tomador lento) ist. M.E. ist das sozialbedingt, denn das Miteinander ist ohne regelmaessig das Erinnerungsvermoegen einmal zu loeschen (PC resetting), vor allem auf dem Arbeitsplatz, praktisch nicht ohne das abendliche Bier zu ertragen.
    Das sind sehr ueble Entwicklungen denn mit System werden Leute systematisch durch das Kolonieswesen zu Alkoholikern gemacht.
    Wenn die Ellenbogenfreiheit erst enger wird so greift man gerne zur „Payo Cubas Methode“ und oeffnet die Flaschen.
    In den 1920gern wurde ja mal die Prohibition in den USA eingefuehrt weil die oeffentlichen Plaetze voller Besoffener lag (Oeffentliche Unruhestiftung) und die haeusliche Gewalt nicht mehr zu kontrollieren war. Da packte man das Problem kurzerhand beim Schopf und verbot allen Alkohol.
    Heute liegen die Strassen voller Drogentote.
    Gesetz 514:
    >Art. 2º.- Se prohíbe la venta de bebidas alcohólicas e intoxicantes dentro del perímetro de una zona que se extienda a cinco kilómetros de distancia de las propiedades pertenecientes a las colonias mennonitas, a menos que las autoridades competentes de dichas colonias soliciten del Gobierno la admisión de la venta y éste la otorgue.<
    Innerhalb eines Radius von 5 Km darf innerhalb und rumherum einer mennonitischen Siedlung (wo immer ein Mennonit ein Gebaeude hat) kein Alkohol verkauft werden (und damit auch nicht getrunken).
    Es sei denn dei Prediger und Geistlichen der Mennoniten beantragen bei der Regierung dass sie jetzt was neues in der Bibel lesen wo jetzt Hotzidiplotz auf einmal der Alkohol erlaubt ist. In dem Fall darf die Regierung den Alkoholverkauf erlauben, aber auch weiterhin verbieten. Die Regierung kann den Mennoniten den Verkauf von Alkoholika verbieten wenn sie will.
    So wolltens die Vorfahren der Mennoniten.
    Bis dato hat noch kein mennonitischer Pfaffe den Antrag bei der Regierung eingereicht, dass ihm jetzt der Blitz traf und zur besseren Erkenntnis der Bibel verhalf – dass es jetzt gottgefaellig waere zu saufen.
    Ein bisschen so wie in der Ukraine mit den Mennoniten: zum russischen Militaer weigerten sie sich aus glaubensgruenden zu gehen – aber in die Waffen-SS einzutreten, da hattense bei den Deutschen ploetzlich kein Problem.

  4. Kuno Gansz von Otzberg

    Reply

    Ah, noch eine Sache ist mir da im Gesetz 514 entschluepft. „Intoxicantes“ sind da auch verboten. Also alle Drogen. Egal ob die Drogen jetzt legalisiert werden wie Marihuana, das Gesetz 514 verbietet alle Drogen und Alkoholika weiterhin innerhalb von 5 Kilometern jeder mennonitischen Siedlung.
    Auch wenn legalisiert, darf keine Droge in den Kolonien konsumiert oder verkauft werden.
    Na mir schein, die Vorfahren der Mennoniten (Pioniere) waren etwas klueger als die heutigen Zeitgenossen – sie winken uns aus dem Grabe noch zu und legen uns die Bibel so ganz richtig aus.
    Fragen wir also die toten Pioniere ob Drogen oder Alkohol „was christliches“ sind. Die Antwort haben sie uns im Gesetz 514 damals gegeben und hinterlassen. Zweifel betreffs der Interpretation der Bibel koennen also dank dem Gesetz 514 nicht mehr aufkommen.

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