Chaco: Mennoniten-Mörder in Brasilien verhaftet

Concepción: Achtzehn Monate nach dem Mord an Dieter Federau ist nun endlich der letzte Gesuchte, der Schütze, verhaftet worden. Am gestrigen Morgen nahm man in der Grenzstadt Capitán Bado Héctor Luis Pérez Fernández fest.

Vor sechs Wochen erhielt die interkoloniale Untersuchungseinheit aus dem zentralen Chaco einen Hinweis, wonach sich der Gesuchte in Capitán Bado, Brasilien aufhalte. Nachdem man mit bekannten Polizisten aus dem Departement Amambay Kontakt knüpfte und diese die brasilianischen Kollegien darauf aufmerksam machten, konnte man gestern früh den Gesuchten im Haus eines anderes Häftlings verhaften. Die Überstellung nach Paraguay lief reibungslos.

Pérez Fernández war nicht nur der Schütze, der zwei Mal auf den Mennoniten Dieter Federau schoss, sondern hat auch einen Mord an dem Polizisten Roddy Javier Bernal Pérez in Concepción zu verantworten hat. Aus diesem Grund wird er heute bei Gericht in Concepción vernommen, bevor er nach Filadelfia überstellt wird, teilte dem Wochenblatt Helmuth Adrian telefonisch mit.

Für den Mord an dem Polizisten in Concepción wurde im April letzten Jahres wohl fälschlicherweise der Ex-Gouverneur des Departements, Fermín Domínguez Eschenmoser (57) verhaftet.

Wochenblatt / IUG

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2 Kommentare zu “Chaco: Mennoniten-Mörder in Brasilien verhaftet

  1. Man denkt immer, die hiesige Polizei wäre überwiegend ineffizient und korrupt. Doch offensichtlich gibt es, Gott sei Dank, doch fähige Polizeikräfte, die in der Lage sind Schwerverbrechen aufzuklären und die Verbrecher dingfest zu machen. Gut so!

  2. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Ja, der Obergruppenfuehrer der IUG, H. Adrian gab heute ueber Radio ZP30 in etwa das des Artikels wieder. Die IUG (Interkoloniale Untersuchungs Gruppe) der Mennonitenkolonien Paraguays erhielt Nachricht dass der Gesuchte im brasilianischen Ponta Pora waere und so gelang es durch Polizeikontakte Kontakte zur brasilianischen Polizei herzustellen die diesen dann bewaffnet dingfest machen konnte in einem Haus eines anderen einsitzenden Haeftlings. Man bemuehte sich sehr diesen als „vermutlichen Taeter der geschossen haben soll“ hinzustellen da H. Adrian in Bielefeld als Polizist taetig war. Na ja Schmauchspuren wird man dem Verhafteten wohl nicht mehr abwischen koennen – so langt nur wieder das-Zeigen-mit-dem-Finger als hinreichender Beweis um diesen Erdenbuerger fuer immer wegzusperren.
    Andererseits meinen Mennoniten dass der Federau nicht der angenehmste Zeitgenosse gewesen war. Leicht aufbrausend und jaehzornig – man sah ihn lieber gehen als kommen.
    Dieser stammt urspruenglich aus Friesland. Er muss ein Angeheirateter aus den deutschen gescheiterten Musterkolonien der arischen Genetiker (Foerster & Co.) rund um Volendam und Friesland sein, denn der Name Federau ist keineswegs typisch mennonitisch. Oder die Federau Sippe wanderte mit den Fernheimern mit (die Frieslaender sind Fernheimer die es nicht mehr im Chaco aushielten und nach Ostparaguay siedelten) im Schlepptau der Wehrmacht als diese in Paraguay einwanderten.
    Ja finden tut man die Taeter meist was ja auch die vollen Gefaengnisse beweisen – is ja nicht so dass man die Verbrecher nicht findet und ins Gefaengnis wirft.
    Wuerde die deutsche Botschaft ihre Schuldigkeit tun a modi IUG, so haette man den Taeter des Denis Renner schon laengst im Gefaengnis fuer immer schmoren. Nur eben die DOeCh’ler sind nicht so organisiert und scheuen sich Schmiergeld fliessen zu lassen, als die Mennoniten. Derjenige der hierzulande am naehesten dran war und am verdaechtigsten wirkt, das ist der Taeter und verschwindet fuer lange im Knast – mit deutscher Paragraphenreiterei kommt man hierzulande nicht weiter. Das beinhaltet aber dass man selber auch korrupt wird.
    Nach deutschen Polizeikraeften ist es besonders die Verhaftungsquote – die Wahrscheinlichkeit entdeckt zu werden und dann im Knast zu verrotten – was die Kriminalitaet reduziert. Und da ist gerade die IUG der grosse Gewinner denn deren Endeckungs- und Verhaftungsquote duerfte rum 95% betragen wo die restlichen 5% der Fall Wabnegg der Ehre abbruch tut.
    Das Geld und Vieh der Viehzuechter will beschuetzt sein! und so laesst man sich die Privatpolizei was kosten.

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