Chapecoense: Der meist gesuchte Mann Interpols

Asunción: Wer hätte das gedacht, dass es nun doch noch weitere Verwicklungen zu dem tragischen Flugzeugunglück mit der Fußballmanschaft Chapecoense in Kolumbien nach Paraguay geben könnte. Nun steht ein Mann ganz oben auf der Fahndungsliste.

Der Inhaber und Unternehmer der Fluggesellschaft Laima, Marco Rocha Venegas, wird mit einem internationalen Haftbefehl gesucht. Er ist mit verantwortlich für den unglückseligen Flug, bei dem das gesamte Team der Mannschaft Chapecoense an Bord war und zum Endspiel nach Kolumbien fliegen wollte. Sie kamen aber dort nie an, weil das Flugzeug der Gesellschaft, vermutlich wegen Kraftstoffmangel, abstürzte.

Nun wurde bekannt, dass der letzte Aufenthaltsort von Rocha Venegas Paraguay gewesen sein soll. Er ist angeklagt wegen “Katastrophen im Transportwesen mit Todesfolge und schweren Verletzungen“. So lautet die Anklage des bolivianischen Staatsanwalts. Er ist aufgebracht und hat weitere Schritte eingeleitet, unter anderem einen internationalen Haftbefehl ausstellen lassen, weil Venegas sich weder bei einer Polizeistation noch einer anderen Behörde gemeldet hätte.

Der ehemalige Militärpilot und Gesellschafter von Laima kam am 23. November aus Paraguay auf einem anderen Flug, fünf Tage vor dem tödlichen Unfall seines Unternehmens in Kolumbien.

Nun haben die Ermittlungen ergeben, dass Rocha Venegas sich zuletzt in Paraguay aufgehalten hat und er auch hier wieder Unterschlupf fand, nachdem er anscheinend nach dem 23. November wieder dorthin zurückkehrte. Denn die bolivianischen Behörden haben bestritten, dass Venegas nach dem Unglück jemals wieder in das Land eingereist wäre.

Wochenblatt / Abc Color

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1 Kommentar zu “Chapecoense: Der meist gesuchte Mann Interpols

  1. Hier stimmt doch was nicht!
    Laut der Einreisebehörde von Paraguay, betrat Venegas am 21. November paraguayischen Boden, nachdem er mit dem Amazonas-Flug Z8403 vom Flughafen Viru Viru, in Santa Cruz de la Sierra gestartet war.
    Lamia verließ Paraguay mit dem gleichen Amazonas-Flug und begab sich am 23. November, zurück nach Santa Cruz de la Sierra – fünf Tage vor dem tödlichen Unfall seines Unternehmens in Kolumbien.
    Hat er sich nun eingecheckt , war er im Flugzeug oder nicht.
    Was streiten da bolivianischen Behörden,das ist Fakt!
    Wenn dann hat er nach den 23.11 über die Grüne Grenze nach Paraguay eingesickert!
    Man sollte sich mal lieber frage was hat er in Paraguag gemacht.Wenn hat er geschmiert für neue Papiere!
    Wo hat er das Geld bei Seite gebracht,seine Firma ist zu,Pleite,die Gläubiger machen Ihn Platt.

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