Chilavert: “Lugo ist das Gehirn dieser Vandalen“

Asunción: Während die Campesinos weiter in Asunción ausharren meldete sich der Ex-Nationalspieler José Luis Chilavert zu Wort. Er griff die Senatoren Fernando Lugo und Efrain Alegre scharf an.

Über seinen Twitter Account publizierte Chilavert einige Statements: „Lugo, Staatspräsident Horacio Cartes ist nicht faul. Er wird aber von Benitez und Alegre erpresst“.

Chilavert wandte sich direkt an Lugo, den er einmal unterstützte und nun aber einer seiner schärfsten Kritiker ist. „Lugo ist das Gehirn dieser Penner und Vandalen. Senatoren, die für einen Schuldenerlass der Campesinos sind, sollten eingesperrt werden. Das Geld dafür wird einfach von irgendwo gestohlen“, erklärte er.

Wie die Abstimmung über den Schuldenerlass ausgeht wird sich zeigen. Zumindest wollen die Campesinos so lange in der Hauptstadt bleiben, bis sie ihr Ziel erreicht haben. Der Trend scheint sich zu bestätigen, dass die Forderung erfüllt werden und Horacio Cartes kein Veto einlegen wird.

Wochenblatt / Hoy

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4 Kommentare zu “Chilavert: “Lugo ist das Gehirn dieser Vandalen“

  1. Was hat er nur gegen Lugo? Dieser ehrenwerte Politiker steht doch offensichtlich in hohem Ansehen, denn sonst hätte man ihn wohl kaum zum Senatspräsidenten erkoren.

    1. Oder Er hat was in der Hand, was andere Politiker zu Fall bringen würde. Denn so wie er die Campesinos steuert, hat er noch Reserven im Ärmel.

  2. Das Gute an Chilavert ist, dass er absolute Meinungsfreiheit hat und die Zustände anprangern kann. Denn, wenn ihm jemand ein Haar krümmt, dann wird sich der Zorn der Bevölkerung zeigen, denn er ist immer noch ein Idol in Paraguay. Ein Bekannter von ihm lernte ihn mal kennen. Er sagte, er wäre ein Super Typ.
    Früher sagte er sogar mal, er würde gerne Präsident Paraguays werden – nun, wahrscheinlich hat er das Interesse schnell verloren als er sich diesen Sumpf an Korruption,Verbrechen und finsterer Typen im Parlament genauer betrachtet hat.
    Dabei ist Chilavert so ein richtiger Ar***treter-Typ – genau jemand den die Paraguayer brauchen.

  3. Ist auch ein Bail-out der Gläuber.
    Ohne Schuldenerlaß (durch den Staat) wird der Großteil der Forderungen wohl uneinbringlich werden.
    Diese Verluste treffen dann die finanzierenden Banken und vermutlich zum weit größeren Teil cooperativen. Da könnten einige sogar umfallen davon. Was abermals einen Domino-effekt auslösen könnte.

    Da die meisten DACHLER hier in Paraguay irgendwo Geld angelegt haben, wäre selbst für nicht besonders sozialistische Mitbürger, diese Initiative zu begrüßen. HC sieht das vermutlich ähnlich und wird es durchwinken.

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