Neues Steuermodell für Subventionen der Campesinos

Asunción: Die Frente Guasu legte heute einen Gesetzesentwurf vor, wie der Schuldenerlass von den Campesinos finanziert werden soll. Irgendwie muss mehr Geld in die Staatskasse kommen. Ein neues Steuermodell kommt ins Gespräch.

Dabei soll die Tabaksteuer erhöht und eine Steuer auf die Exporte der Soja erfolgen. Die Senatoren Carlos Filizzola und Esparanza Martinez verkündeten, eine Initiative voran zu treiben. Die Steuern auf Tabakwaren müsse von 16% auf 30% erhöht werden. Dies würde mehr als 70 Millionen US Dollar an Mehreinnahmen für den Staat generieren.

Die beiden Politiker von der Frente Guasu wollen zudem wieder bei der Exportsteuer für die Soja nachhaken und legten für den Sektor ebenfalls einen Entwurf vor. Eine Besteuerung der Ausfuhren in dem Bereich könnte Einnahmen von jährlich etwa 180 Millionen US Dollar einbringen.

Beide Vorschläge, so die Parlamentarier von der Frente Guasu, würden die Schulden der Campesinos finanzieren und keine anderen Haushaltsposten belasten.

Eine Finanzierung durch Itaipú ist ausgeschlossen.

Wochenblatt / Hoy

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

7 Kommentare zu “Neues Steuermodell für Subventionen der Campesinos

  1. Dieser ganze Gesetzesentwurf ist für mich völlig Sinnfrei! Was bitteschön ist so wichtig um eine Personengruppe zu entschulden die nichts aber auch gar nichts zum Gemeinwohl beiträgt und überall für Unruhe und Ärger sorgt. Wie kommen solche Personen überhaupt zu Schulden? Oder andersherum gefragt, wer gibt diesen Leuten Kredit? Die Steuer für Tabak und Alkohol zu erhöhen finde ich grundsätzlich in Ordnung, das Geld sollte aber in die Infrastruktur und in die Bildung gesteckt werden. Fromme Wünsche, ich weis! Zum wiederholten mal denke ich, dass hier nur eine Revolution etwas verändern kann. Aber ob das den Europäern im Land helfen würde, sei mal dahingestellt.

  2. Wenn diese gemeinen Pinguine doch nur am gut durchdachten, Markt abgeklärten und Projektmanagement durchgeführten Geschäftsmodell der Campesinos teilgenommen und ihnen die Kühlschränke abgekauft hätten, so wären die Campesinos heute erfolgreiche Geschäftsleute und hätten ihre Schulden längst zurück bezahlt. Doch trotz tiefgründiger Kontrolle des Geldflusses, Planung, Kontrolle und Steuerung ergeht es ihnen heute wie den öffentlichen Straßen und Immobilien Paraguays: Geld aufgebraucht und Projekt über 50% erfolgreich abgeschlossen. Die Straßen und Immobilen, pardon, Campesinos, brauchen dringend Unterstützung. Immerhin haben sie nach dem Schuldenerlass nicht mehr weniger als nichts, sondern einfach nur noch nichts. Und dorthin wo die Gelder geflossen sind und fließen werden gibt es ein wenig mehr für die, die schon haben, aber den Hals nie genug voll kriegen.

  3. Ich koennte mir vorstellen das der Staat sich bei den internationalen Finanzmaerkten weiter verschuldet mit 18% Zins die spaeter wieder ueber neue Schulden zurueckbezahlt werden!
    Auslaendische Investoren freuen sich ueber die 18% ! Am Schluss uebernimmt die Weltbank die ganzen Schulden und die kleinen Buerger der EU und anderer Laender bezahlen das ganze ueber hoehere Steuern….

  4. 250.000.000,-Millionen $ gesamt addiert -34.000.000,-Millionen $ Schulden,-was wird dann mit den
    restlichen 216.000.000,-Millionen „GESCHEHEN“!.Steht ein Plan auch schon fest !?.

  5. Natürlich „alles teurer machen“!,ansonsten keinerlei Ideen diese Herrschaften,-anstatt nicht so gierig
    an ihre Gehälter,und an Diäten und sonst viele andere „Vorzüge“! zu denken,machen wir an der Steuerschraube herum.Die Campesinos werden dann bei den Wahlen an sie sich „Dankbar“! erweisen,-wenn es gelingt.
    Durchsichtig das alles meine Herren.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.