Copaco verspricht “sofort zu handeln“

Der Direktor des paraguayischen Telekommunikationsunternehmen Copaco versprach, Beschwerden von Kunden sofort zu beantworten. Er stellte weiter fest, dass deren Anzahl in letzter Zeit deutlich gesunken ist.

Hugo Sosa, kaufmännischer Leiter der Firma räumte ein, es gebe weiterhin technische Probleme in der Gesellschaft, allerdings sind diese stark zurückgegangen. „Wir sind nah an der 1% Marke im Verhältnis zu den Kundenzahlen, das wären dann 4.000 Reklamationen, in Zahlen ausgedrückt, im Moment sind es 4.600 bis 4.700 berechtigte Ansprüche, denen wir nachgehen müssen, aber die Zahlen gehen stetig nach unten“, sagte er auf Fragen verschiedener Reporter am Messestand auf der Expo Mariano Roque Alonso.

Sosa erklärte weiter, man habe intern viele Änderungen beim Management vorgenommen. „Wenn der IPTV-Service angefordert wird, dauerte dies früher 15 Tage, jetzt wird es in 72 Stunden erledigt“, betonte der Direktor.

Entscheidend dabei war eine Optimierung des Call-Centers. „Wir machen eine fundierte Arbeit, sodass Copaco besser wird“, fügte er an.

Des Weiteren sagten Sosa, die präzisen Richtlinien des jetzigen Präsidenten, Eduardo Gonzalez, und sein Konzept “Kommunikation in jeder Hinsicht“ werden aufgehen. „Wir betreiben einen enormen Aufwand, um im ganzen Land flächendeckend die Kunden mit Lichtwellenleiter zu versorgen“, erklärte er.

Auch der Generalmanger von Vox, Guillermo Iglesias war auf der Expo an dem Stand von Copaco vertreten, beide Unternehmen arbeiten eng miteinander zusammen nachdem Copaco Vox gekauft hat.

Quelle: ABC Color

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11 Kommentare zu “Copaco verspricht “sofort zu handeln“

  1. Sind die Beschwerden so rückläufig, wie die Verträge ? Ich weiss nicht wie es jetzt ist, aber vor wenigen Jahren, war Internet von Copaco immer mit Ärger verbunden. Keiner will Ärger, also wird es weniger beantragt / genutzt. Personal hatte bis vor 2 Jahren die Nase im Kundenservice und Ehrlichkeit vorn, von dem Ruf zehren sie jetzt noch, obwohl auch erheblich schlechter geworden. Und wer einmal betrogen oder gut behandelt wurde, merkt sich das für immer. Claro hat eine sehr agressive Gewinnmaximierung betrieben, gebracht hat es zum Schluss nicht das erhoffte Ergebnis, trotz Vervierfachung des Saldos und andere Rettungsmaßnahmen.
    Solange Aktionäre und Gesellschafter nicht im 5-30 Jahresraum denken, wird kein Prozess technisch und finanziell ganzheitlich stabil sein und schon gar nicht sozial oder mitweltfreundlich. Wo Gewinnmaximierung das einzige Ziel ist, funktioniert die ganzheitliche Wertschaffung nicht und die mögliche Gewinnmaximierung ist nicht dauerhaft optimal progressiv. Wenn alle so eine Mentalität haben ist das ein win-loose System innerhalb der Volkswirtschaft. Eine reine Kapitalverschiebung also, anstatt dauerhafte Werteerschaffung. Wenn nun Investoren das Economic Overview im CIA factbook ernstnehmen und Geld aus der Paraguayischen Volkswirtschaft abziehen, weil in 2 Jahren aufeinander Gewinnmaximierung durch fehlende Werte eingeholt werden und wieder in Nordländer investieren, sieht es nicht gut aus. Wenn man dann solche Geschichten leist, dass der Staat Paraguay sich weigert, bezogene Leistungen der Wirtschaft, wie von Metalurgica Fernandes zu bezahlen, schreckt das jede multinationale Fabrik ab. So kommt kein Knowhow ins Land. Und ohne Knowhow werden Paraguays Produkte die neuen Qualitätsanforderungen mit ISO 9001:2015, KPIs, etc etc etc nicht erfüllen. Selbst wenn, wird dem Prozess nicht getraut, was den Warenwert auf dem Weltmarkt drückt. Die einzige Leuchte sind Mennonitische Betriebe, aber die würden auch in anderen Teilen der Welt willkommen geheissen werden und Paraguay wäre nicht in der Lage es so fortzuführen, wenn die nicht mehr wollen. Jeder der nach Ghana oder andere afrikanische Staaten geht, weiss, dass Paraguays Volkswirtschaft, im Vergleich mit anderen, keinen Grund hat erhobenen Hauptes zu sein. Jede Errungenschaft, wie Itaipu etc. war nur möglich mit Menschen, die an Wertschaffung, statt momentane Gewinnmaximierung dachten.

    1. Danke fuer die Vorlesung in superschlauen Volkswirtschaftsfragen, das wird sicher einen breiten Leserkreis vom Sessel reissen, dazu noch verbraemt mit gaengigen abgedroschenen Managementphrasen, schoener geht es fast nicht mehr!

      1. @Joerg Haben Sie auch Argumente ? Oder wollen Sie es mit beim polemisch-sarkastischen scrabble ohne Inhalt belassen ? Ich lass mich gern belehren, also nur her mit Ihrer Weisheit..

        1. Hallo Holistic, wenn es Dir gefaellt Dich als dozierender Wirtschaftsweiser darzustellen ist das OK, sorry fuer meinen „sakastischen scrabble“. Ob diese Plattform allerdings der richtige Hoersaal fuer solche Erlaeuterungen ist kann und moechte ich nicht beurteilen. Wie waere es mit dem Verfassen eines Buches zu diesem sicher sehr interessanten Thema, vielleicht das zehrntausendund einte?

          1. Holistic Economy

            Configuracion de barra de idioma ist eine schöne Sache. Man kann viele Sprachen einstellen. Mit CTRL & 1 bzw. 2 und 3 kann man dann die Tatstatursprache wechseln. Wechselt man dann auf die Deutsche Tastatur, findet man unter dem ñ das ö , wie Hörsaal. Wenn es hier nicht schön genug ist, schau mal unter http://www.archive.org . Da gibt es genug einsame Bücher, die seit 300 Jahren darauf warten, verstanden zu werden. Und jetzt gib dir einen Ruck und beglücke mal ein paar einsame Bücher, dass hilft auch deinem Umfeld. Alles Gute. 😉

          2. joerg H. Hrabie

            Vor soviel ueberschaeumender (mit ae!!!) Intelligenz moechte (mit oe!!) ich natuerlich (mit ue!!) kapitulieren. Ende des Gespraeches (wieder mit ae!!)

      2. Es sind halt nicht alle deutschsprachigen Auswanderer hier auf dem geistigen Niveau von deutschen 8-Klassen-Hilfsschulabgängern (allgemein gesprochen, kein persönlicher Angriff…). Sollen sich Leute, nur weil sie vielleicht etwas mehr Bildung haben, hier als Schreiber von solchen Texten üben:
        „Isch weis nisch wass der Hollistisch dadermit sachen wollen dud…..Allet isch so scheen jrün hiere un so fille Sonne is ooch….“

  2. Was generell in Paraguay vorgeht ist doch nichts Anderes als das Geschehen weltweit. Solange es nur um Gewinnmaximierung geht, zahlt immer die Masse drauf. Erst wenn alle Schäfchen begreifen, dass wir alle nur einen Planeten bewohnen und dieser endlich ist, wird sich das Denken der Menschen ändern.
    Dieser Vergang der Erkenntnis (Verstehens) wird jedoch vermutlich länger dauern, als die Menschheit verkraften wird. Evolutionstechnisch heisst das: Anpassen an das Leben MIT der Erde oder austerben, und genau darauf traben wir alle zu!!!
    Würde der Mensch sein Gehirm tatsächlich dazu benutzen, auch mal nachzudenken,auch mal logisch zu schlussfolgern, wären wir alle längst im „Paradies“!!!

    1. @ Christian Schöner Kommentar. Sehe ich auch so. Die Kollektiven Kapazitäten potenzieren sich so sehr, dass „Schafhirten“ nur gewinnen können. Das Christentum beispielsweise wurde von vielen Imperien nicht deshalb akzeptiert, weil diese Imperien heilig geworden sind, sondern weil der daraus resultierende Gute Glaube, Ehrlichkeit, gewissenhaftes Mitdenken, etc. eine Art Teamwork erst möglich macht. So fußen die römischen Gesetze und die daraus resultierenden Europäischen Gesetze und deren ehemaligen Kolonien, eben auf Veritas und anderen , durch christlich-römischer Religion verbreiteten Moralvorstellungen. Leider war wenig echte Nächstenliebe das politisch prägende Bild europäische Volkswirtschaften, aber allein dieser weise Funke, reichte aus, um Europas Volkswirtschaften zu einer Evolution zur Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit Meinungsfreiheit und weitere Kooperationsprinzipien zwischen ehemaligen Feudalismus und Volk, zu bewegen. Seit den 70er Jahren scheint mir aber, dass dieses Verstehen von einer Art spätrömischen Dekadenz übermannt wird und die Volkswirtschaften, wie schön erwähnt, auf ein destruktives Ergebnis zutraben. Die Hochkultur – Volkswirtschaften, dessen Politiker genügend Erkenntnis hatten, erfreuten sich robuster Steuereinahmen, bei gleichzeitig prosperierendem Volk und gewisser technologischer und wirtschaftlicher Wunder. Das ist nun nicht mehr so robust, seitdem die Uhr wieder rückwärts, Richtung Mittelalter, läuft. Der Planet Erde scheint so eine Art blauer Gefängnisplanet, Geisteskranker Engel zu sein, die in Menschenleibern sich unter Leid läutern müssen…nur mal als Spinnerei… anders kann man den unnötigen, selbstzerstörerischen Wahnsinn, in Verbindung mit spätrömischen dekadenten 3 Affen-Mentalität kaum erklären. Und die sich nach einem „Paradies“ sehnen, werden als Ketzer oder Vogelfreier getreten, bis auch diejenigen resignieren. Auch bereit sind ihr Hirn zu vernebeln mit allerlei Strategien und mit den Lemmingen traben. Mich würde nicht wundern, wenn die Großaktionäre in 300 Jahren, wieder in kalten Schlössern, mit Mundschenken kaltgewordene Speisen essen, umgeben von Psychopathen der Dimension 1 die sie durch Furcht und Egoismus steuern. Und aufgrund fehlenden guten Glaubens, in ständiger Angst leben müssen, da jeder nur wartet, dass eine Schwäche erscheint, die ausgenutzt wird. In Paraguay werden dann wieder 70% aller Indianerstämme kannibalisch und raubend leben und zwingen die guten Guarani wieder, stets nomadisch zu leben und davonzulaufen, so wie es mal war…

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