Corona: Paraguay in der Hand der “weißen Folter“

Asunción: Die “Corona-Pandemie“ ist mit gravierenden Einschränkungen verbunden. Diese massiven Einschnitte greifen in elementare Grundrechte ein. Die sogenannte “weiße Folter“ dient vor allem dazu, soziale Kontakte einzuschränken.

Die Sorge, dass sich die Entwicklung nur schwer, wenn überhaupt, umkehren lässt, selbst wenn die Gesellschaft allmählich zur Normalität zurückkehren sollte, bestätigt sich zunehmend. Die Diskussion um die angeblichen Impfprivilegien, oder auch als subtiler Impfzwang zu benennen, zeigt dies eindrücklich. Zumal bereits daran gearbeitet wird, die mit Corona üblich gewordenen staatlichen Sonderrechte auch auf andere Bereiche auszudehnen.

Aus psychologischer Sicht werden bewusst oder auch unbewusst Methoden der “weißen Folter“, auch psychische Folter genannt, angewandt.

Als konkretes Beispiel sollen hier angelehnt an “Bidermans Diagramm des Zwangs“ die psychologischen Methoden und Vorgehensweise des “Corona-Zwangs“ dargestellt werden.

Zusammengefasst wurden diese Methoden 1956 von dem amerikanischen Militärpsychologen Albert Biderman. Dabei geht es um Techniken der Nötigung, des Zwangs und der Wahrnehmungsprogrammierung, um das Denken und den Willen der Menschen zu zerstören. Es sind nach Biderman die sieben folgenden Methoden, den menschlichen Willen zu zerbrechen und den Menschen auf Gehorsam zu programmieren:

-Isolation von Menschen
-Monopolisierung der Wahrnehmung
-Erniedrigung und Entwürdigung
-Erschöpfung und Schwächung
-Androhen von negativen Folgen
-Gelegentliche Zugeständnisse und Lockerungen
-Omnipotenz demonstrieren

In Bezug des ersten Punktes bedeutet Isolation, einem Menschen jede soziale Unterstützung durch andere Menschen zu entziehen, um so die Fähigkeit, entsprechend Widerstand zu leisten, zu brechen.

Gerade diese sozialen Kontakte sind für uns Menschen aber sehr wichtig, wie man am vergangenen Wochenende wieder auf einigen Deutschen Sportplätzen beobachten konnte. Einmal war im Vereinsheim am DSI (Deutscher Sportplatz Independencia) Buffet mit Mittagessen angesagt und in der Kolonie Sudetia fand ebenfalls so ein Event statt.

Hier trafen sich “Neudeutsche“, Altkolonisten, Alte und Junge zum Billard- oder Kartenspielen nach dem Mittagessen, mit allen gesundheitlichen Vorschriften im Rahmen der aktuellen Quarantänevorschriften. Vor allem aber standen Gespräche im Mittelpunkt, um sich auszutauschen und “soziale Kontakte“ zu knüpfen. Genau das, was in Zeiten der Corona-Pandemie und der “weißen Folter“ immer schwierig werden wird.

Vor allem eines wurde bei den beiden Veranstaltungen deutlich: Es kommen immer mehr Europäer zum Auswandern nach Paraguay. Jedoch nicht nur Deutsche, Österreicher, Schweizer usw. In Sudetia waren es Kroaten, die sich nach einer neuen Bleibe im Land erkundigten.

Wochenblatt

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8 Kommentare zu “Corona: Paraguay in der Hand der “weißen Folter“

  1. Nach nur einer Woche des ‚roten Aderlass‘, dass die weltweite Bevölkerung an einer sich selbst ernannten Führungsschicht ausführen sollte, würde die ‚weiße Folter‘ adhoc ‚graue Erinnerung‘ werden.
    ‚Süße Befreiung‘ der ‚bitteren Surrealität‘ mit nicht erwähnenswertem Kollateralschaden.

  2. Psychologisch gesehen leide ich auch sehr darunter, dass in den Wohnvierteln mit tausenden Despensas nicht mehr ab 24 Uhr ein Auto vorfährt, der Fahrer und die Mitfahrer sich mit ein paar dutzend Pack Billigpolarbier eindecken, den Kofferraum öffnen und ihre sozial-kontaktige Kindergartenmusik auf 120 dB bis Open-end dröhnt. Das geht aufs Gemüt mit der Zeit.

  3. Bei uns gibt es keine Einschränkung der sozialen Kontakte – hier sind die Fiestas wie immer, wird Fußball gespielt wie immer, wird gesoffen und gehu… wie immer. Und wenn sie gemeinsam ihren Terere trinken, dann setzen sie hinterher immer artig ihre Maske auf….

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