Coronavirus führt zu Bankrott in den Pfarreien

Asunción: Die Pandemie des Coronavirus hat erhebliche Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Verhältnisse der Pfarreien, die vor dem Bankrott stehen. Ohne den Beitrag der Gläubigen verfügen sie nicht über Mittel, um ihre Ausgaben zu bestreiten.

Eine Pfarrei zahlt normalerweise für alle grundlegenden Dienstleistungen wie Telefon, Wasser und Energie. Ihre Ausgaben sind im Hinblick auf den Stromverbrauch beträchtlich.

Es sind auch viele Angestellte, wie Reinigungskräfte, Mesner und Pfarrsekretäre zu bezahlen, die sich um die Gläubigen kümmern, wenn es um Verwaltungsangelegenheiten wie Taufe, Heirat und Beerdigungen geht. Die Einnahmen zur Bezahlung dieser Leistungen stammen ausschließlich aus der Mitarbeit der Gläubigen.

Die festen monatlichen Ausgaben einer Pfarrei liegen bei rund 10 Millionen Guaranies. Hinzu kommt das Gehalt des Priesters.

Angesichts dieser Pandemie und in Ermangelung von Feiern und Sakramenten greifen viele Pfarrer auf die Spendenbereitschaft der Gemeindemitglieder zurück, um den Betrieb zu unterstützen.

Von der Erzdiözese aus werden Botschaften über soziale Netzwerke verbreitet, damit die Gläubigen in diesem Moment der Krise mitarbeiten.

Wochenblatt / ABC Color / Beispielfoto aus dem Archiv

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10 Kommentare zu “Coronavirus führt zu Bankrott in den Pfarreien

  1. Jouuu, wenn einer Porsche und Luxusvilla aber kein Geld hat, so lautet die Empfehlung stets: «Jouu du Armer, hier hast Geld. Braucht ja auch Sprit dein Porsche». Müssens halt wie wir alle in der jetzigen Zeit den Gürtel enger schnallen und entweder statt Wasser zu predigen die Kirchenglocken beim Altmetallhändler verwerten lassen oder auf die Herstellung vom Corona-Staubmasken umsatteln. Ah, ne, die fahren ja kein Porsche, nur Esel.

    1. Dafür apelliert er an alle reichen Länder, doch Millionen armer “Flüchtlinge” aufzunehmen. Selbst hatten sie mal 10 oder 20 Migranten aufgenommen – brauchten vermutlich billige Putzkräfte.

    2. Allein in Italien besitzt der Vatikan ca. 23 % aller Immobilien in besten Lagen. Dazu unzählige hochwertige Ländereien, ganze Firmenimperien aller Branchen, Alkoholfabrikationen nicht ausgenommen. Alles über Schachtelfirmen verschleiert. Wie mag das wohl in Südamerika sein? Wohin gehen all die Einnahmen aus diesem Vermögen? Die einzelnen Pfarreien außerhalb Deutschlands mögen ja tatsächlich über wenig Vermögen und Einnahmen verfügen – doch der Vatikan ist eines der reichsten Unternehmens weltweit und läßt seine Pfarreien im Regen stehen. Die Pfarrer dürfen nicht aufbegehren, denn sie haben dem Papst absoluten Gehorsam und Unterordnung geschworen. Alles absolut UNBIBLISCH!!!! Kein Wunder, daß sich so viele Menschen von der Kirche abwenden. Nur traurig, daß sie sich damit gleichzeitig auch von Gott abwenden, denn was hat der Vatikan und die großen Kirchen noch mit Gott gemeinsam? Die katholische Kirche interpretiert Dinge in die Bibel die dort so nicht stehen – die evangelische Kirche streicht Dinge aus der Bibel, legt sie komplett entsprechend dem jeweiligen Zeitgeist aus und ist mittlerweile ohnehin zu einem Sprachrohr links-grüner Ideologen verkommen und von diesen unterwandert. Als gläubiger Christ muß ich mich, um Haltung und Würde zu bewahren, von solchen verlogenen Kirchen abwenden – aber ich brauche diese auch nicht. Christen haben die Bibel als Maßstab aller Dinge und als Fundament des Lebens. Christen brauchen auchen keine Fürsprecher vor Gott (wie das die katholische Kirche behauptet), sie können sich direkt an Gott wenden,

  2. Seit wann werden die Reinigungskräft bezahlt? Bei uns im Dorf reinigen jeden Tag Leute (alte Damen) eines anderen Barrios die Kirche, harken Laub zusammen, wischen die Bänke ab usw. Das ist “christlich”.

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