Covid-19: Der erste Verstorbene in Guairá

Villarrica: Die vierte Gesundheitsregion berichtete am Dienstag über den ersten Verstorbenen mit Covid-19 in Guairá. Er war im Regionalkrankenhaus von Villarrica interniert gewesen.

Der Patient befand sich seit letztem Dienstag auf der Intensivstation mit positivem Covid-19-Befund.

Obwohl die Details des Verstorbenen nicht veröffentlicht wurden, informierte die Gesundheitseinrichtung von Guairá Verwandte und Bekannte des Verstorbenen über Isolationsmaßnahmen, während die Analyse der weiteren Kontakte fortgesetzt wird.

Nach Angaben der IV. Gesundheitsregion werden die Informationen im Laufe der nächsten 24 Stunden im Vorstand des Gesundheitsministeriums aktualisiert.

An diesem Dienstag wurden vier neue Fälle von positivem Covid-19 in Guairá registriert, drei aus Villarrica und einer aus Tebicuary.

Mit dieser Zahl sind es nun 79 Infizierte in diesem Departement, 36 haben sich wieder von dem Coronavirus erholt. Es gibt fünf Patienten, die wegen Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, einer davon liegt auf der Intensivstation.

Wochenblatt / Ultima Hora

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7 Kommentare zu “Covid-19: Der erste Verstorbene in Guairá

  1. Ist ja auffallend, daß nicht einmal mehr Angaben über das Alter und evtl. Vorerkrankungen gemacht werden. Was außer Verschleierung kann dafür das Motiv sein? Wer aber etwas verschleiert, hat Angst vor der Wahrheit und die Absicht zu betrügen. Eine andere Erklärung gibt es nicht, auch wenn wie immer, viele dumme Ausreden, gekleidet in schöne Wort, abgegeben werden. Ich jedenfalls habe in 17 Jahren Paraguay gelernt, hier NIEMANDEN etwas zu glauben und GRUNDSÄTZLICH alles zu überprüfen, was gesagt und versprochen wird. Und jemanden zu vertrauen, was er zuvor versprochen hat, bedeutet vorn vornherein schon verloren zu haben.

    1. Naja, neben der Verschleierung würde mir schon ein paar andere Gründe einfallen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dies wirklich die Gründe sind, weshalb sie es nicht mehr veröffentlichen. Der erste Grund wäre, dass man die Familienmitglieder schützen will. Schon zu Beginn der Pandemie hat man gemerkt wie Leute reagieren, wenn jemand aus dem eigenen Viertel infiziert ist. Manche könnten womöglich den Kopf verlieren und aus Angst Familienmitglieder der Verstorbenen angreifen. Der zweite Grund wäre, dass man die jeweilige Gruppe (Alter, Geschlecht, Vorerkrankung, usw.) nicht zusätzlich belasten will. Mich graust’s allein wenn ich lese, dass die meisten Infizierten in meiner Altersklasse sind. Da habe ich noch viel weniger Lust, es darauf anzulegen. Kommen dann noch Tote in meiner Altersklasse dazu wird’s richtig mies.

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