Dank Nachbarschaftshilfe wird Neffe des neuen Polizeikommandanten Sanabria verhaftet

Ciudad del Este: Nachbarn des Bereichs km 8,5 Ruta 7 lynchten gestern einen Polizisten, der Dienstagnacht eine Familie berauben wollte. Obwohl die Polizei den Fall aufnahm wurde in den offiziellen Presseberichten nichts belastendes publik. Ebenso erklärte der Unteroffizier der Nationalpolizei ein Neffe des neuen Polizeikommandanten Arnaldo Sanabria Morán zu sein, womit jede weitere Erklärung hinfällig ist.

Die Nachbarn, die dafür sorgten, das Juan Bautista Sanabria nicht fliehen konnte demonstrierten gestern für eine Inhaftierung im Regionalgefängnis. Die Polizisten des Polizeipostens N° 5 beschlagnahmten ein schwarzes Motorrad, einen Revolver Kaliber 38 und diverse Munition von Baustista Sanabria. Diese Beweise wurden der Staatsanwaltschaft zugesendet.

Jorge Daniel Duarte erklärte, dass der Polizist zivil bekleidet war und um 23.30 Uhr vor seinem Haus mit Taschenlampe und Revolver die Möglichkeit suchte einzudringen. „Ich sah das nur weil ich auf meinen Sohn wartete. Er wollte zur Tür hinein, jedoch was sie verschlossen. Danach versuchte er es bei den Fenstern“, sagte er.

Die Nachbarn kamen zusammen um der Familie Duarte zu helfen. Dabei floh Bautista Sanabria über ein unbewohntes Grundstück. Danach holten einige Nachbarn ihre Waffen und starteten eine Suche.

Sie überwältigten ihn und übergaben ihn der Polizei, die ihn ins Regionalkrankenhaus brachten wegen einer Schussverletzung.

Delfina Samudio, eine der Nachbarn, versicherte, dass sich der Polizist als Neffe des Polizeikommandanten Arnaldo Sanabria identifizierte sie nichts gewinnen würden wenn sie um seine Verhaftung bitten. Die Nachbarschaft bittet um Gerechtigkeit samt der Einweisung in ein Gefängnis um nicht das Bild der Polizei noch mehr zu besudeln.

In einem nachträglichen Pressebericht steht geschrieben:

Unteroffizier Juan Bautista Sanabria, mit Polizeikennziffer Nº 31.759, wurde im linken Brustbereich verletzt, wahrscheinlich mit einem Revolver, Kaliber 22.

Eine Angabe der Umstände wurde nicht veröffentlicht.

(Wochenblatt / Última Hora)

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