Dank Notenkauf Lizenzentzug

Asunción: In den vergangenen Monaten wurde viel über den Kauf von Noten an Universitäten gesprochen. Hauptsächlich fand dieser bei der Materie „Rechtswissenschaften“ statt. Dank ausreichend Beweisen wie Listen und Zeugenaussagen wagt nun der Direktor der Katholischen Universität (UCA), Michel Gibaud, den ersten Schritt und erklärt allen damit in Zusammenhang gebrachten Personen die Lizenz als Anwalt zu entziehen, wozu er die Mithilfe des Obersten Gerichtshof benötigt. Alle involvierten Studenten die noch auf dem Campus sind müssen ebenso um ihre Karriere fürchten.

Für Summen um die 800.000 Guaranies konnten Leistungsschwache ihre Noten aufpolieren. Die 188 manipulierten Akten, gleichzusetzen mit 188 Studenten, stammen aus den vergangenen zwei Jahren. Allerdings gehen die Untersuchungen zurück bis 2009. Bis jetzt wurden jedoch erst 15 Personen angeklagt. Zwei davon sind Angestellte der Universität und die anderen 13 ehemalige Studenten.

Aus Sicht des Direktors hat der Dekan der Privatuniversität, José María Cabral, seine Kontrollpflicht nicht ernst genommen, da aus seinem Sekretariat unter anderem Schecks abhanden kamen um Unterschriften einzusehen und zu kopieren. Der besagte Dekan wurde mit Lohnfortzahlung suspendiert. Er selbst wollte keine Stellung zu den Vorwürfen nahmen.

(Wochenblatt / Abc)

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