Dann kann man ja auch die Wahlen ausfallen lassen

London: Wenn man in Betracht zieht, dass die Präsidentschaftswahlen Millionen von US-Dollar verschlingen, ganz abgesehen vom Wahlkampf, könnte man sich auch nur an die Veröffentlichung von “The Economist“ halten.

Dieses prestigereiche Medium aus Großbritannien sieht Santiago Peña als Sieger am 22. April 2018 an, ganz egal was auf dem Weg dahin noch passiert. Auch wenn die internen Wahlen die Colorado Partei derzeit spalten, so die heutige Veröffentlichung, ändert das nichts am Erfolg von Peña.

Wortwörtlich schreibt das Medium: “The president, Horacio Cartes of the Partido Colorado (PC), has abandoned his attempts at seeking re-election and the PC is now locked in a race between Santiago Peña, Mr Cartes’ protégé, and senator Mario Abdo, a traditionalist. We expect the winner to defeat a centre-left opposition alliance in the April 2018 elections. We expect a PC president that will provide continuity to Mr Cartes’s pro-foreign investment policies and for GDP growth to remain around 4% in 2018-22“.

“Der Präsident, Horacio Cartes von der Colorado Partei (PC) hat seine Pläne für eine Wiederwahl aufgegeben und die PC ist nun mit einem internen Rennen zwischen Cartes‘ Protegé und Senator Mario Abdo, ein Traditioneller, beschäftigt. Wir erwarten, dass der Sieger eine Mitte-Links-Oppositionsallianz bei den Wahlen im April 2018 besiegen wird. Wir erwarten einen PC-Präsidenten, der Kontinuität für die pro-ausländische Investitionspolitik von Herrn Cartes und für ein BIP-Wachstum von etwa 4% in den Jahren 2018-22 schaffen wird“.

Es freut demnach zu hören, dass es Favoriten gibt. Ob das Ergebnis wirklich so wird, zeigen uns bald zwei Wahlen, die erste am 17. Dezember 2017 und die zweite am 22. April 2018.

Wochenblatt / The Economist

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

7 Kommentare zu “Dann kann man ja auch die Wahlen ausfallen lassen

  1. Ich war der Meinung, auf der website des wochenblatt dürfte nur in deutscher Sprache geschrieben werden. Gilt das nur für die Kommentatoren?

    1. Im Sinne des Zitierens im Original ist das doch lobenswert!
      Und die Übersetzung ist ja dabei. Also: ganz ruhig, lieber Caligula!

  2. Ihre lieben klugen Inselaffen von The Economist,
    kluge Hühner verbrennen sich gelegentlich auch den Arsch.
    Wahlen sind kein Wunschkonzert!

  3. Fabst Pranziskus der MMCXII

    Antworten

    Präsidentschaftswahlen verschlingen Millionen von US-Dollar. In einem Land, in welchem an stickigen Ampeln Frauen mit einem Säugling an der Brust und einem Kleinkind an der Hand um 25 Cent betteln. Müssen.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.