Daran besteht kein Zweifel

Asunción: Nach einer Untersuchung der Tageszeitung Última Hora bezüglich des Schutzstreifens des Itaipú Stausees, ging es auch um die illegalen Häfen, von wo Tabes Zigaretten nach Brasilien gelangen. Ein Polizeireport bestätigt eine Vermutung, die selbsterklärend ist.

Etwas zu vermuten oder es beweisen können sind zwei verschiedene Sachen. Wir vermuten viel, wissen jedoch nicht alles zu 100%. In diesem Fall kam Licht ins Dunkel.

Die Senatorin Desirée Masi (PDP) erbat bei der Nationalpolizei einen Bericht, der die Einsätze im Itaipú Schutzgürtel und in Bekämpfung der illegalen Häfen während der letzten Jahre aufgelistet werden sollten.

Die Antwort des bis vor kurzem amtierenden Polizeikommandanten, Walter Vázquez enthält nur ein kurzes Schreiben des Kollegen, Hauptkommissar Óscar Raúl Brítez, der erklärte, dass es in den fünf Jahren der Cartes Amtszeit zu keinem einzigen Einsatz in dem besagten Bereich gekommen ist. In einem Bereich von 1.524 km Länge gab es zwischen 2013 und 2018 zu keinem einzigen Polizeieinsatz, sei es wegen illegaler Rodung oder wegen dem allen bekannten Schmuggel von Zigaretten nach Brasilien.

Im Dezember des vergangenen Jahres wurden bei der Operation Salto del Guairá, angeführt von der Zwischeninstitutionellen Einheit für Prävention und Kampf gegen den Schmuggel, Razzien in insgesamt 7 Häfen durchgeführt, fünf riesige Lager voll mit Zigaretten von Tabesa (Eigentum von Ex Präsident Horacio Cartes) gefunden und mehrere Autos, Lkws und Boote konfisziert. Seit dem es Tabesa gibt, gelangen die Zigaretten Nacht für Nacht auf Schnellbooten über den Itaipú Stausee nach Brasilien.

Dass diese Erkenntnis von Cartes‘ Hauptkritikerin Masi kommt überrascht hierbei nicht. Sie unterstellte ihm schon seit 2012 solche Machenschaften.

Wochenblatt / Última Hora

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3 Kommentare zu “Daran besteht kein Zweifel

  1. Doch der ehrenwerte Herr Cartes weiß davon natürlich nichts und hat damit auch absolut nichts zu tun! Und seine vielen Amigos natürlich auch nicht. Und die neue Regierung weiß auch von nichts. Was für ein ahnungsloses und glückliches Volk!

  2. Deswegen sind wir doch auch hier Manni, oder? Wenns hier so „korrekt“ zugenen würde, wie im geliebten Deutschland, hätten wir ja dort bleiben können? Satire Ende!

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