Das Böse, die Korruption und Ungerechtigkeit beherrscht Paraguay

Caacupé: Wer an das Gute im Land, an die Gerechtigkeit und weitere positiven Dinge in Paraguay glaubt, sollte sich die Predigten der Bischöfe während der Novene zu Ehren der Jungfrau von Caacupé genau anhören.

Die Novene läuft noch die ganze Woche, bis sie in ihrem Höhepunkt, dem Feiertag zu Ehren der Jungfrau von Caacupé, am 8. Dezember gipfelt.

Monsignore Claudio Silvero, emeritierter Bischof von Encarnación, behauptete, dass das Böse, die Korruption und Ungerechtigkeit das Land beherrschen. Diese Faktoren behindern wesentlich die positive Entwicklung von Paraguay.

Der katholische Geistliche ist des Weiteren der Ansicht, die Korruption sei “ein Prozess des Todes“, der in der Gesellschaft zur Gewohnheit geworden sei und “ein größeres Übel als die Sünde ist“. Er fügte außerdem hinzu, dass der Wunsch nach Macht und Geld kein Ende im Land fände. Die Korruption könne nicht mit Schweigen bekämpft werden, sondern die Menschen müssten sich dagegen auflehnen.

„Wir müssen darüber reden und das Böse anprangern, um den Willen zu zeigen, dass die Barmherzigkeit über Kleinlichkeit, Schönheit und allen anderen Dingen steht“, sagte Silvero in seiner Predigt am Freitag in Caacupé.

Aus diesem Grund appellierte er an diejenigen, die eine materielle, politische oder spirituelle Macht haben: „Lassen Sie sich nicht von der Korruption beherrschen“.

Der Bischof erinnerte auch an die Worte von Papst Franziskus über Korruption innerhalb des Justizsystems, indem er selektive Sanktionen anprangerte. „Es ist wie ein Netz, in dem nur die kleinen Fische gefangen werden, während die großen frei im Meer bleiben und weiter herumschwimmen“, sagte er.

„Die Formen der Korruption, die als erstes ausgemerzt werden müssen, sind diejenigen, die schwerwiegenden sozialen Schaden verursachen, sei es wirtschaftlicher oder sozialer Art – wie schwerwiegender Betrug gegen die öffentliche Verwaltung oder die unfaire Ausübung in den Verwaltungen – wie bei jeder Art von einer Einflussnahme, die die Ausübung der Justiz behindert, mit der Absicht, Straflosigkeit für die Straftaten selbst oder für Dritte zu suchen“, betonte der ehemalige Bischof.

Er sprach auch über die Probleme der Jugend. „Wir sehen mit Trauer und Schmerz eine Jugend voller Gaben, junge Menschen, die sich in eine Gefahr für die Gesellschaft verwandeln, indem sie süchtig nach Drogen oder Perversionen werden und Verbrechen begehen, um ihre Laster beizubehalten.“

Er mahnte an, jungen Leuten zu helfen und sie zu begleiten, um weiterzukommen, und bot ihnen Hoffnung und Möglichkeiten an, denn der Glaube an Gott sei stark genug, alle Probleme aus dem Weg zu räumen.

Wochenblatt / ABC Color

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7 Kommentare zu “Das Böse, die Korruption und Ungerechtigkeit beherrscht Paraguay

  1. Man kann Monsignore Claudio Silvero nur uneingeschränkt Recht geben, unabhängig davon, ob man nun Katholik ist oder nicht. Die Christen sollen gemäß Jesus „das Salz der Erde“ sein. Bisher hat man davon noch nicht viel bemerkt – doch vielleicht tauchen so langsam viele der „U-Boot Christen“ endlich auf um Salz in die eitrigen Wunden der Gesellschaft zu streuen, anstatt sich dem verkommenen Zeitgeist anzupassen.

  2. Die Worte des Bischofs sind brutal, aber voll zutreffend. So ähnlich hat der Bischof Valenzuela (?) gepredigt letztes Jahr am 8. Dezember vor Augen der Politiker-Banditen. Man fragt sich, was in den Köpfen dieser Volksverbrecher schwirrt, wenn ein oberer Geistlicher predigt, dass Korruption ein „Prozess des Todes“ sei.
    Vermutlich ist es ihnen total egal. Das Höchste dieser Leute ist Macht und Geld, und ganz zum Schluss, wenn sie das Wort überhaupt kennen, Barmherzigkeit.

  3. „Es ist wie ein Netz, in dem nur die kleinen Fische gefangen werden, während die großen frei im Meer bleiben und weiter herumschwimmen“, …. alleine wenn ich das lese wird mir schlecht, selbst als röm-kath auch wenn ich es nicht praktizieren so wie die kirche es gerne hätte weil es ist gerade bei den PFAFFEN nur noch augenauswischerei das ganze. warum sitzen denn dann die ganzen BONZEN-KINDER-SCHÄNDER-PFAFFEN nicht dann gleich alle im knast, nein die haben genauso die korrupte deckung des vatikans und es passiert ihnen nichts (anm. letztes verfahren gegen einen hier in PY) …. also grosse sprüche reden und selber davon profitieren, abscheu ist das nur. amen

    1. Und genau diesen Abscheu, das Unkraut wird entfernt.
      Es hat bereits begonnen. Babel fällt.
      Hinweggetan wird all das.
      Es kommt Vernichtung.

  4. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Antworten

    @Alex
    Die Sache ist Kirche ob Katholisch, Mennonitisch, Lutheraner, Calvinisten, usw hat nichts zu tun mit Jesus Christus, die Bibel oder den Glauben.
    Daher sollte dich das nicht beirren: es muss so kommen weil es in der Bibel prophezeit wurde. Der Abfall in den letzten Tagen.
    Deswegen kann man getrost an Jesus glauben und dass die Bibel wirklich Gottes Wort ist.
    Von der Bibel haben allerdings viele Religionen abgekupfert weil diese eben aelter ist als alle Religionen der Welt.
    Jesus enttaeuscht uns nicht aber die Kirche sehr wohl.
    Die Katholische Kirche haelt noch ein Gebot sehr strikt ein und zwar das Lehrverbot der Frauen und das Frauen nirgends in fuehrende Positionen sein duerfen. Die Konsequenz dessen ist dass die Katholische Kirche eine hoehere theoretische Moral vertritt als die meisten der sogenannten Protestanten. Die Katholische Kirche ist GEGEN alles diese dank dessen dass sie nur Maenner in der Kirche erlauben: Abtreibung, Homosexualitaet, LGBT, Frauen als Priester, Euthanasie, Legalisierung der Drogen, Korruption, usw.
    Auch weil die katholische Kirche es den Priestern nicht erlaubt zu heiraten so halten sie theoretisch wenigstens noch eine hoehere Moral als alle anderen Protestantischen Kirchen. Das ist der Segen dessen das Paulus sagt dass derjenige der Ledig bleibt Gott dient aber derjenige der verheiratet ist dient der Frau (Isebel) und der Welt (Mammon). Dies ist klar ersichtlich bei den Mennoniten. Bei denen ist es fast Suende nicht verheiratet zu sein. Mit der Konsequenz dass immer mehr Isebellianismus (Feminismus und Goetzendienst) in die Gemeinden kommen und sich bei denen alles nur ums Geld (Mammon) dreht. Ledig sein ist eben ein hoeheres Gut als verheiratet sein, aber wie bei den Mennoniten haben ledige Menschen ueberhaupt kein Gewicht in Gesellschaft, Politik, Kooperative, Kirche, usw. eben weil sie nicht viele Waehlerstimmen produzierten (ihre eigenen Kinder). Immer mehr Frauen haben das sagen in der Kirche der Mennoniten (halten den „Gangschwengel“ des Mannes wohl in der Hand) und die Folge ist ein verwaessertes Evangelium.
    Darin ueberragt die katholische Kirche alle Protestanten.
    Rein theoretisch Doktrinell steht die katholische Kirche hoeher als die Protestanten.
    Die Praxis ist ein anderes Thema, aber die Doktrin spiegelt den Glauben wieder woran man glaubt und wofuer eine Konfession steht.
    ANDERERSEITS erzwungener Zoelibat (die Gabe des Geistes des Ledigseins fehlt oder ist mit der Zeit verschwunden) laesst sich dann eben in grausame moralische Irrwege aus.
    Urspruenglich erwartete die katholische Kirche dass sich NUR Menschen zu Priestertum berufen fuehlen die die Gabe des Ledigseins haben – leider schlichen sich da aber auch falsche Brueder ein. Und so wurde der Zoelibat zur Zwangsvoraussetzung Priester zu werden.
    Uebrigens auch genuegend mennonitische verheiratete Prediger befleissigen sich des „Dr. med Frauenarzt Dr Grabsch die Schwestern ans Roeckchen“. Ich hab das selbst mal gesehen wie der mennonitische Pfaffe beim IPS Filadelfia (der hatte anliegend am IPS sein Bureau. Was am abend immer die paraguayerstunde abhaelt. Ist das nicht ein Herr Born?) den paraguayerinnen nachpfiff wenn die da vorbeiwackelten. Was man davon halten soll ist mir ein Raetsel….

  5. Johan Moritz van Nassau-Siegen, Können Sie das nicht in paar Sätze zusammen fassen, ich lese nicht gerne so ein langer Text, der schlussendlich doch nicht viel aussagt. Ich glaube das geht anderen Lesern genau so?
    Danke für Ihre Verständnis!

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