Das Problem der Wettervorhersage

Asunción: Der Regen überraschte heute Morgen das Land und die Bürger, denn die gestrige Prognose der Meteorologen war eigentlich so nicht erstellt worden. Es gibt ein Problem bei der Wettervorhersage, das wieder einmal Defizite in vielen Bereichen aufweist.

Schon vor Jahren haben Kritiker aus dem Amateurbereich anberaumt, mehr Wetterstationen im Land einzurichten. Dies ist aber immer noch nicht der Fall, hinzu kommen die Unwägbarkeiten der Tropenwinde, die von einer Stunde auf die andere drehen können.

Juana Martínez, die heutige Meteorologin aus der Wetterbehörde, erklärte, dass an diesem Wochenende die Wahrscheinlichkeit für Regen gering sei und die Temperaturen allmählich ansteigen würden, zumindest bis Montag.

Man sollte jedoch die Mäntel und warme Kleidung griffbereit haben, denn am Nachmittag und Abend des Montags wird mit dem Eintritt einer Kaltfront gerechnet und die Temperatur würde am Dienstag deutlich sinken.

In Bezug auf die Menge in der Hauptstadt nach diesem Überraschungsregen am Freitag wurden akkumulierte 30 Millimeter verzeichnet.

Landwirt und Hobby-Wetterforscher Josef Hellbrecht aus Caaguazú sagte, dass in letzter Zeit die Vorhersagen der Profis aus der Meteorologiebehörde zwar meisten gestimmt hätten, jedoch auch viele Fehler auftreten würden. Er führte dies zum einen auf die Unwägbarkeiten der Tropenwinde zurück, andererseits aber auch auf einen Mangel an technischer Ausrüstung der staatlichen Institution.

Wochenblatt / Paraguay.com

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7 Kommentare zu “Das Problem der Wettervorhersage

  1. Nicht nur ein Mangel an technischer Ausrüstung. Auch ein Mangel der Bildung. Niemand erwartet von einem Land mit geringer Steuerlast technisch hoch gerüstete Instrumente. Aber rein gar nichts, erwartet man auch nicht, sondern etwas wenig mehr. Wenn nichts von den Einnahmen des Fiskus übrig bleibt, weil alles schon in der Korruption versunken ist, kann auch nicht mehr vorhanden sein. Auch keine Bildung für Geologen.

      1. Echt jetzt? Fass dir man an den Kopf und erkundige dich, oder glaubst du, dass es eine Fakultät für Wetterfrosch gibt?
        Übrigens: Kannst zwar auf wikipedia nachlesen, aber das Wort Stein kommt nicht von Geo. Ein Geologe kann mehr als Briefe einwerfen, oder schon mal nen Pöstler gesehen, der auch noch Prof. Dr. Dr. in Geologie absolviert hat? Ja, kann man natürlich. Auch wenn ich nicht Geologie studiert habe, so kann es doch manchmal vorkommen, dass ich ein echter Experte in Passat- und Monsun-Winden werde, vor allem dann, wenn ich zuvor ne ganze Büchse Sauerkraut auf einmal gegessen habe. Die Meereströmungen lese ich aus meinem Kaffee, das ist ein interessantes Gebiet, wenn der Kaffee warm ist, dann wird es mehr regnen, sonst wird es nicht regnen.
        Ne, ernst bei Seite, ein Meteorologe und ein Geologe haben ein weit gemeinsames Feld studiert. Die Geologie befasst sich nicht nur mit Steinchen, Sedimenten, Errosion und Fossilien. Geologen müssen zum erlangen des Diploms auch über die Auswirkungen vom Konsum einer ganzen Kilo-Büchse Sauerkraut aufweisen.
        Recht haben Sie jedoch. Ein Meteorologe muss auch Biologie und Botanik mit folgendem Fachgebiet studiert haben: „Sicherung von Fröschen bei Hochdruckempfindlichkeit, damit sie nicht von der Leiter fallen“. So gesehen müssen Meteorologen auch noch ein Studium in Sicherheitsberatung beim Reinigungsinstitut PROSEGUR absolviert haben. Und ein Studium, wie man mit einem Metero die Skala des Gläschens abliest, in welches es geregnet hat. Dann muss er noch ein Studium in Glaziologie absolviert haben und ein Eis verspeisen. Manche verwechseln da mit ner Glatze und er muss auch noch ein Zusatzstudium in Coiffeuse absolvieren. Ja, das ist hart, der Werdegang eines Wetterfrosches.

  2. sagen wir es mal so, das Wetter, kann keiner wirklich vor raus sagen, weder in Europa, Amerika oder sonst wo auf der Welt. Es ist Natur, da hat keiner so richtig Einfluss drauf. Egal wo auf der Welt, können die das Wetter nur “ vorher sagen“, wenn es schon gewesen ist.

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