Das rätselhafte Verschwinden von Wilhelm Wabnegg

Asunción: Sicherlich eines der Hauptthemen, die uns letztes Jahr beschäftigten, war das Verschwinden des Österreichers Wilhelm Wabnegg. Bis heute fehlt seit dem 29. April 2019 jede Spur von ihm.

Im November 2017 begann die Durchquerung von Südamerika des Österreichers. Seine Fotos und Erlebnisse wurden in seinem Blog veröffentlicht, bis er Paraguay erreichte. Wabnegg hatte ein Wohnmobil mit einem Motorrad dabei.

Seit seiner Ankunft in Paraguay war Wabnegg vor allem von dem Berg Memby im Departement Concepción fasziniert. „Aus dem Norden kommend, sind diese Felsen beeindruckend“, schrieb er in seinem Blog.

So ging es auch dann nach San Bernardino. Er wurde von den Deutschen in die Geschichte der Gründung der Stadt eingeführt, ihrer Vertreibung und berichtete, dass viele Bewohner aus Asunción ein Sommerhaus in der Stadt erwarben.

Dann postete er ein Foto im Museum am Berg Kõi in Areguá. „Der Ort wird von den Indianern als heiliger Berg verehrt und war später von Priestern bewohnt. Der Berg diente im weiteren Verlauf den Spaniern als Steinbruch für den Straßenbau. Heute ist er ein Nationalpark“, erklärte er in Bezug auf den Berg. Später war es sogar am Staudamm Itaipú. Er überquerte die Grenze, um die Wasserfälle Ygauzú auf der argentinischen Seite zu besichtigen. Wabnegg fotografierte viele Schmetterlinge und Vögel, die in Paraguay bekannt sind.

Bereits im letzten Teil seines Blogs veröffentlichte der Österreicher Fotos der Stadt Vallemí im Departement Concepción. Das Letzte, was über Wabnegg bekannt ist, ist, dass er im Gebiet des Cerro Leóns unterwegs war. Er hatte den Parkwächter gesagt, dass er später nach Bolivien reisen würde. Über sein Verschwinden wurde erst acht Tage später bekannt, als seine Landsleute aus Brasilien anriefen, um sich nach ihm zu erkundigen.

Wochenblatt / Foto Archiv

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