Ein Jahrzehnt, in dem die Umweltverschmutzung zunahm

Asunción: Das neue Jahrzehnt hat begonnen und wenn man auf das letzte zurückblickt, gibt es im Bereich der Umweltverschmutzung in Paraguay nichts zu feiern, denn sie nahm weiter zu.

In den letzten 10 Jahren konnte Paraguay die Verschmutzung seiner Wasserströme und der Luft nicht aufhalten. Im Gegenteil, die Indizes sind gestiegen, obwohl eigentlich das Thema sensibilisieren sollte.

Die emblematischsten Fälle des letzten Jahrzehnts hier im Land sind der Ypacaraí-See und der traditionelle Bach Mburicaó in Asunción, der in den Paraguay-Fluss mündet und dessen Uferbereiche in der Hauptstadt von Paraguay zunehmend verschmutzt sind.

Bezüglich des Ypacarai-Sees gab es mehrere Initiativen zur Renaturierung, die Ergebnisse waren jedoch überhaupt nicht effizient. Asiatische Unternehmen und private Organisationen haben zwischen 2010 und 2015 öffentlich-private Allianzen in den Händen liberaler Politiker versucht, aber das mangelnde Interesse der Regierung ließ in dem Bereich nichts vorankommen.

Die Investitionssummen waren sehr hoch und es gab keine Garantie dafür, dass die vorgestellten Projekte funktionieren würden, behaupteten die Kritiker damals gegenüber dem Umweltministerium. Die neue Strategie zur Rettung des Ypacaraí-Sees besteht darin, sich um die in das Gewässer mündenden Bäche zu kümmern und diese zu reinigen. Jedoch auch hier bestehen Zweifel, ob das Vorhaben jemals ernsthaft umgesetzt wird.

In Bezug auf die Luftverschmutzung deuten die neuesten Studien darauf hin, dass das Vorhandensein von Mikrogramm Partikeln zunimmt, diese jedoch noch keine kritischen Werte erreichen.

Wochenblatt / ABC Color

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11 Kommentare zu “Ein Jahrzehnt, in dem die Umweltverschmutzung zunahm

  1. Zum letzten Absatz:
    Man kann die Luftverschmutzung auf das Vorhandensein von Mikrogramm Partikeln natürlich während einer Woche messen lassen von einer italienischen Firma, am besten während es regnet und der Müll der Einheimischen einfach nicht fackeln will. So wie man das aufgrund Nichtvorhandenseins geeigneter Instrumente im Paragauy macht.
    Oder – wie die loco Europäos das machen würden – über die Jahre messen. Auch nach Einbruch der Dunkelheit, wenn die loco Europäos ihr Blech, Glas, Windeln, toten Hund, Batterien, Akkus und sonstig Brennbares abfackeln.
    Egal, „die spinnen eh die Ömer“, sagte der Westfranke Asterix, „bis die Ömer hier einmarschieren und kontrollieren dauert es noch, sonst sagen wir einfach, wir täten keine Müll produzieren“ und fackelte zusammen mit Obelix und Idefix seinen ganzen Müll ab, um sich durch eingesparte Müllgebühr ein grati-12-er-Pack-Zaubertrank zu ergattern. Soll sogar gegen Krebs präventive Wirkung haben, so ein grati-12-er-Pack-Zaubertrank.
    Übrigens, geistiger Müll stinkt nicht so wie der reale Müll der Eingeborenen. Also nicht aufregen als deutsch sprechender Einheimischer. Take it tranqui.

    1. Es gibt nichts schöneres, als Gürkli-Kommentare zu lesen und dabei Bier zu schlürfen. Würde mich mal interessieren, welche Biermarke er bevorzugt, denn diese ist sicher für die verrückten, ich meine geistreichen Einfälle verantwortlich.

    2. Dein Aussagen, dass du gerne Alkohol trinkst und in deinem sebstgemauerten Ofen deinen Müll verbrennen tust, vermutlich musst, weil keine Müllabfuhr vorbei kommt, hast du bereits mehrmals bekundet.
      Ok, dagegen habe ich weder was gegen Alkohol noch Müllverbrennen etwas einzuwenden. Wenn du abgelegen lebst und wegen Letzterem aufgrund unfähigen Politikern hierzulande keine andere Wahl hast.
      Es sollte dir jedoch einleuchten, dass im Laufe der Jahre in einer paragauyschen Großstadt (deutsches Dörfchen mit Öffentlicher Infrastruktur vergleichbar kurz nach Ende des Metal Bash Open Air in Berlin, bevor die Reinigungsequipe durch ist) immer mehr Menschen leben.
      Vermutlich hat die Politik in solchen hiesig Großstädten deshalb Müllabfuhr eingeführt, damit nebst der Steigerung der Lebensqualität auch die Gesundheit der Bevölkerung erhalten bleibt, welche durch lokale Behörden zu überwachen wäre.
      Ich denke mal, ja, das leuchtet dir. Auch den Grundsatz der Rechtsprechung, dass das Recht für jedermann gleichermaßen gelten muss.
      Natürlich, da gebe ich dir Recht, in einem Land voller bestechlicher, „gebildeter“, „gschaffigen“ 40-Jährigen auf den geistigen und mentalen Stand eines europäischen Vierjährigen ist natürlich nicht mehr zu erwarten als Gestank, Lärm, Unfähigkeit und Betrog. Nur sollte man das auch VOR der Einwanderung wissen. Bevor man sich die Mühe macht in den Kongo Südamerikas einzuwandern. Fürs Verständnis danke ich hochachtungsvoll im Voraus.

  2. Nun, Müllabfuhr ist ja anständig, aber was wird denn mit dem eingesammelten Müll gemacht?
    Richtig, er wird unqualitativ auf ungesicherten Wilddeponieen verbrannt. Ein Schelm wer Areges denkt…

      1. Hallo Gürkli Pilsener, jup, mit langen Kamin damit er ordentliche Temperaturen hat und rauchfrei verbrennt, benutze ich seit ich hier lebe, also 15 Jahre. belästigt keinen wegen Rauch, es bleibt kaum Rest übrig und ich steurere, wann ich fackle, man achte schlicht auf den Wind.
        Kostet auch nicht die Welt, denn Müllabfuhr kommt eh nicht und die Schwelbrände auf den Deponieen belästigen die Anwohner auch schlimm.

    1. Christian2005, ich hätte da eine Idee, ein einfacher, gemauerter Ofen könnte das Problem lösen, was hältst du davon?
      Dann zieht der Gestank zu den Nachbarn und man muss sein eigenen Gestank nicht selbst erleben. Der Feinstaub fliegt dann ins All und kommt nie mehr zurück (Physikalisches Gesetz aus dem Jahre 10.000 v. Chr.). Dann liegt auch noch ein grati 12-er-Pack-Billig-Gürkli Pilsener drin. Pro Monat.

  3. Nun, ernsthaft, wenn der Ofen richtig gebaut wirde, verbrennt er so rückstandsfrei, dass auch ein nachbar nicht belästigt wird, jednefalls nicht so, wie drch die paraguayischen Schwelbrandfeuer? Aber offensichtlich gehts im Wobla nie um ne konstuktive Kritik oder Diskussion, es geht nur ums Dissen? Daher ziehe ich mich zurück und überlase das Feld denjenigen, welche ausser stänkern und dissen den ganzen Tag nix anderes schaffen?

    1. Sag mal, warum unterstellst du anderen, dass sie nix schaffen? Von dir hat man bis heute nur feststellen können, dass jeden Guaranie umdrehen musst, damit das Geld reicht. Und ich würde mal ein Chemiebuch lesen (Prinzipien der Chemie oder Einführung in die Thermodynamik oder so ähnlich).
      Jedenfalls die ersten drei Seiten ausm Chemiebuch mit physikalischen Grundsätzen wie dem Massenerhaltungssatz können sehr hilfreich sein, um etwas mehr über die Entstehung von Kohlendioxid bis Schwefeldioxid zu verstehen.
      Also tue nicht so, als ob du nur Hausmüll zu verbrennen hättest: Wenn du keine Müllabfuhr hast, dann musst du alles, aber wirklich alles verbrennen. D.h. dass du auch Windeln, Blech, Glas, Kühlschränke, Plastikpools, toten Hund, E-Lampen und Leuchtstoffröhren, Akkus & Batterien und sonstig Brennbares verbrennen musst. Und das fackelt natürlich alles rückstandslos ab, ist ja auch logisch, aber nicht korrekt: denn die Masse der Rückstände einer Verbrennung bleibt sich gleich.
      Also, demnach lebst gesünder, wenn dein Müll wie auf dem Foto zum Artikel rund ums Haus verteilst anstatt ihn zu verbrennen. Glaubst nicht? Na, ist mir ja auch egal.

  4. Wenn man in den Pampas Paragauys lebt, ok, verbrennt doch unkontrolliert euren Müll. Immer noch besser als wenn es bei euch vor dem Haus so aussieht wie auf dem Foto.
    Vielleicht reden wir dann mal in ein paar Jahren nochmals über das Thema, wenn ihr dann schon Müllabfuhr einsparen könnt um euch ein grati 12-er-Pack-Billig-Gürkli Pilsene pro Monat zu ergattern, wenn sich eine Handvoll Indianer an euer Mauer angesiedelt haben, um sich eine Mauer zu finanzieren erspart haben, ihren Dreck wie toten Hund, Windeln, Blech, Glas und sonstig Brennbares von A-Z verbrennen und es euch ins Haus zieht.
    Falls ihr das immer noch nicht verstanden habt erklär ich euch das gerne zum 100.000-sten Male nochmals: Wenn man in den Pampas Paragauys lebt kann und muss man wohl oder übel seine Hinterlassenschaften abfackeln. Dort wo erstens viele Menschen auf einem Haufen leben, beispielsweise in einer Stadt, die Müllabfuhr vorbei kommt, nur das kostet halt ein 12-er-Pack-Billig-Gürkli Pilsene pro Monat, ist es eher unangebracht. Und wenn ihr das jetzt noch nicht verstanden habt, so lasst es mich bitte wissen.

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