“Das Reisen mit dem Bus wird nach der Quarantäne völlig anders sein“

Asunción: Das Finanzministerium hat eine Warnung an die Betreiber der öffentlichen Verkehrsmittel herausgegeben. Das Reisen mit dem Bus werde nach der Quarantäne völlig anders sein als vorher, hieß es.

Der Finanzminister Benigno López wies darauf hin, dass die Transportunternehmer sich bewusst sein sollten, dass die Busse nicht mehr bis zum letzten Platz besetzt fahren können, überfüllt mit Nutzern.

López beschrieb die Notiz von dem Verband der öffentlichen Verkehrsmittel in Asunción Cetrapam als Erpressung und dass die Regierung nicht dafür da sei, um solche Positionen zu akzeptieren.

„Unter Androhung der Aussetzung von Diensten und der Erpressung stimmen wir diesen Bedingungen nicht zu. Wir (die Regierung) haben die Befugnis, andere Maßnahmen zu ergreifen. Wenn sie uns zeigen wollen, wer der Macho ist, sind wir hier, um uns dem zu stellen“, warnte der Finanzminister.

López deutete an, dass die Unternehmer aus dem Sektor an einem Verhandlungstisch mit der Regierung sitzen müssen, um ein neues System zu entwerfen, das den Betrieb regeln werde.

Er fügte hinzu, dass die Regierung bereits über die möglichen Szenarien verfügt, die im öffentlichen Verkehrssystem auftreten werden, nachdem die erste Phase des Kampfes gegen die Covid-19-Pandemie überwunden worden sei.

Wochenblatt / ADN Paraguayo / Foto Archiv

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11 Kommentare zu ““Das Reisen mit dem Bus wird nach der Quarantäne völlig anders sein“

  1. “Wenn sie uns zeigen wollen, wer der Macho ist, sind wir hier, um uns dem zu stellen“,

    Und das aus dem Mund eines Finanzministers. Sowas zu sagen, während man am längeren Hebel sitzt, ist natürlich unheimlich muuutig – es ist eigentlich nur arrogant und unverschämt.
    Während dieser selbstverschuldeten Krise tun sich wirklich einige Abgründe von Seiten der Regierenden auf.
    Eigentlich müsste es in der nächsten Wahl ein Erdbeben geben. Eigentlich, aber ich bin mir nicht sicher. Einsteins Zitat mit dem Universum wird wohl auch hier wieder zutreffen.

    1. Hat Einstein die gekannt? Das hat ihn bei seiner Theorie sicher bestärkt. Die kenn wohl nur die Schleimscheisser der Merkelregierung. Hier hat man aber noch Eier in der Hose um sich nicht erpressen zu lassen.

  2. Wahlen aendern nichts solange jeder waehler das gleiche Stimmrecht hat. Bei einer Wahl wo z. B. jeder entsprechend seiner steurzahlungen Stimmen hat, saehen die Ergebnisse anders aus.

  3. Für die Busbetreiber sieht die Zukunft schwarz aus. Wie soll denn so ein zukünftiger Betrieb aussehen? Es müssten mehr Busse fahren, um alle zu transportieren. Pro Bus weniger Menschen. Aber die Einnahmen decken wahrscheinlich die Kosten nicht. Oder der Fahrpreis wird erhöht, was sich nicht jeder Paraguayer leisten kann. Und die Busunternehmen müssen Masken zur Verfügung stellen. Der Bus muss immer mal anhalten, um belüftet werden zu können und damit alle mal die Masken abnehmen können und Frischluft einatmen. So alle halbe Stunde, oder?

      1. Oeffentlicher verkehr kann sowieso staatlich sein. Sieht man auch bei den fluglinien. Vorher gewinn, gewinn, gewinn und jetzt wieder gerettet werden muessen. Geh bitte. Damit das aber so wird wie es hier steht, duerfte paraguay bei etwa gleicher busanzahl nur 2 millionen einwohner haben. Das ist realistischer als hier auf einen mentalitaetswechsel zu warten.

  4. Der angeschlagenen Verkehrsbetrieben wird nach der Corona-Krise noch weitere Steine in den Weg gelegt. Wenn sie nach Corona nur noch halb voll zirkulieren dürfen, dann müsste sich ja der Busverkehr verdoppeln. Da sich das wirtschaftlich nicht lohnen wird werden wir bald Rikscha fahren können (gibt den Ex-Busfahrern wieder ein Einkommen und der Minimalabstand wird gewährleistet).
    Ja, nun kommen die tollen Ideen der Politiker und Behörden, wie man aus der Misere wieder hinaus kommen will. Also mit solchen Plänen sehe ich sehr sehr schwarz.

  5. Solche Aussagen zeigen, das Sie nicht begriffen haben in wessen Auftrag sie normal in der Regierung sitzen.Sie fühlen sich wie grosse Könige auf dem hohen
    Thron.Vielleicht wird’s Zeit,das sie schnellmöglist ausgewechselt werden.

  6. Die Busunternehmer sollten mal ihren zyklus Plan ueberarbeiten ich kenne 1 Linie ASU-Ñemby da kommen wenn die Leute zur Arbeit muessen jede halbe Stunde einer.danach bis zum spaeten Nachmittag alle 15 min kaum besetzt . ab 16 Uhr auch wieder alle 30min bis zu ! Stunde einer Ist ja logisch das dann die Busse rappel voll sind vor allem wenn die Fahrer an den Einnahmen beteiligt sind.

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