Das Vermächtnis der Wohnungsbauministerin

Asunción: Die Ministerin für Eigenheim und Wohnungen (Senavitat), Soledad Núñez, hob die Leistungen in ihrem Bereich hervor. Mehr als 30.000 Häuser oder Wohnungen wurden während ihrer Amtszeit gebaut.

Sie erwähnte auch die umfassende Stärkung der Institution, die der neuen Regierung vieles einfache machen würde.

„Wir schließen einen sehr wichtigen Zyklus für die Institution und für das ganze Land ab. Natürlich sind 30.000 entstandene Häuser und Lebensräume das herausragendes Beispiel in dem Ministerium, aber das ist nicht alles, wir haben auch die Politik selbst in dem Sektor gestärkt“, sagte Núñez.

Sie fügte an, dass, als sie ihr Amt angetreten habe, eine geschwächte Institution mit “Lastern aus der Vergangenheit“ vorgefunden habe, ohne einen klaren Prozess und mit viel Prestigeverlust in Fällen von Korruption.

„Wir haben jetzt wirklich eine Behörde, die gut funktioniert, weil wir uns ehrgeizige Ziele gesetzt hatten“, erklärte Núñez. Sie betonte weiter, dass man sich in der Senavitat auf Investitionen in den anfälligsten Sektoren konzentriert habe, im Gegensatz dazu, was früher passiert sei.

„Ich reiste viel durch das Land und halte mich deshalb nicht für eine Schreibtischministerin. Die Leute wissen, dass ich bodenständig bin“, sagte sie.

In Bezug auf ihre Zukunft bekräftigte Núñez, dass sie keine Gespräche mit dem designierten Präsidenten Mario Abdo Benítez geführt hätte. „In diesem Sinne wünsche ich der zukünftigen Regierung Erfolge, weil die Zukunft unseres Landes davon abhängt“, betonte Núñez.

Schließlich versicherte Núñez, dass sie eine bevorstehende Kandidatur bewerten würde, sie nicht aber zu ihren nächsten Schritten gehöre. „Man wird später bewerten, ob es sich lohnt oder nicht, wieder in die politische Arena einzutreten“, sagte sie.

Wochenblatt / Hoy

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3 Kommentare zu “Das Vermächtnis der Wohnungsbauministerin

  1. Familie Erwin Müll und Erika Schlucker

    Reply

    30.000 Häuser oder Wohnungen wurden während ihrer Amtszeit gebaut. Aber ist auch eines davon auch bis und mit First fertig geworden?

  2. Jawohl, Familie Erwin Mülll und Erika Schlucker, die sind tatsächlich fertiggeworden und die letzten davon werden noch vor dem 15. August an ihre künftigen Eigentümer übergeben. Und weitere 7.000 sind noch im Bau, die werden dann wohl unter der nächsten Regierung wohnreif übergeben. Wenn keine Häuser bzw. Wohnungen fertiggestellt worden wären, wie hier vermutet wird, dann könnten auch nicht andere Schreiber, ebenfalls hier im Wochenblatt, sich darüber beschweren, daß in einigen Fällen die begünstigten Eigentümer nicht einmal selbst darin wohnen, sondern die Wohnungen gleich weitervermietet haben. Das sind natürlich Einzelfälle, die unvermeidbar sind, und gerade diesen werden auch die Wohnungen, sobald dies bekannt wird, wieder abgenommen und anderen Bedürftigen übergeben. Es handelt sich bei diesen Programmen für sozialen Wohnungsbau tatsächlich um Bedürftige, wobei die Bewerber für ein Haus bzw. Wohnung nachweisen müssen, daß sie weniger als einen bestimmten Betrag als Einkommen beziehen und außerdem sonst über kein Grundvermögen verfügen. Nun wurde natürlich auch hier, wie in vielen anderen Bereichen, Leute begünstigt, aufgrund falscher Angaben, die in Wirklichkeit gar nicht zu dem begünstigen Personenkreis gehören und auch nicht gehören dürfen, und diese Leute haben dann meist schon ihr Haus und wenn sie dann auf illegalem Wege sich ein Haus dieses Programms aneignen können, dies dann natürlich auch gleich vermieten oder auch versuchen, dies zu verkaufen. Verkaufen ist praktisch unmöglich gemacht, weil den Begünstigten kein Titel überreicht wird, aus verständlichen Gründen. Denn es handelt sich dabei um sehr billige Wohnungen bzw,. Eigenheime, die in kleinen Monatsraten und über einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren abzahlbar sind, also unter Bedingungen, die es normalerweise im freien Inmobilienmarkt nicht gibt. Und in den Genuß dieser Bedingungen sollen dann auch nur Leute kommen, die tatsächlich bedürftig sind, und die dann auch das Objekt selbst nutzen. Die Häuser werden nicht etwa geschenkt und mit gleichzeitig überreichtem Titel, wie sich dies so mancher denkt. Die Häuser müssen bezahlt werden, in niedrigen Monatsraten, die sogar so niedrig sind, daß sie einen monatlichen Mietwert nicht einmal erreichen. Und sobald ein Objekt in vollem Umfange bezahlt ist, dann erst wird der Titel ausgestellt, denn so vermeidet man Geschäfte mit staatlich begünstigten Immobilien. Und ein Vertrag, den jeder Begünstigte zu unterschreiben hat, verbietet die Vermietung des Objekt, es ist ausschließlich zur Eigennutzung bestimmt.

  3. Ist mir ein bisschen zu sehr Eigenlob im Artikel, aber Nuñez hat wirklich viel Engagement gezeigt und wohl wirklich den Fokus auf das Wohlergehen der Leute gelegt als auf ihren Geldbeutel.
    Ein Vorbild in diesem Land.

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