Das “weiße Gold“ im Aufwärtstrend

Pedro Juan Caballero: Der Baumwollanbau war in Paraguay jahrelang rückläufig. Jetzt scheint sich aber der Trend umzukehren, vor allem in einem Departement des Landes sind wieder viele Kulturen in dem Bereich zu finden.

Techniker der Direktion für landwirtschaftliche Entwicklung und Erweiterung (DEAg) des Ministeriums für Landwirtschaft und Viehzucht (MAG) besuchten Baumwollbauern in der Gegend von Karapaí, Departement Amambay, wo die ausgezeichnete Qualität der Pflanzen bestätigt wurde.

Die Parzellen von etwa 10 Hektar gehören einer Kommission von Agrarproduzenten. Sie befinden sich in optimalen Entwicklungsbedingungen, frei von Seuchen und Krankheiten, im vollen Stadium der Blüte und Fruchtbildung, was auf eine sehr gute Produktion schließen lässt.

Es wird geschätzt, dass im März mit der Ernte des “weißen Goldes“ begonnen werden kann.

Die Erwartung im Hinblick der Baumwolle ist groß. Das MAG hat eine wichtige Investition in verschiedenen Teilen des Landes getätigt, um für diese Pflanze zu werben, die jahrelang immer weniger angebaut wurde. Heute ist dies aber eine gute Erwerbsquelle, vor allem für kleine Produzenten.

Wochenblatt / ADN Paraguayo / Paraguay.com

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3 Kommentare zu “Das “weiße Gold“ im Aufwärtstrend

  1. Baumwolle braucht meines Wissens nach sehr viel Wasser, der Anbau ist schon in Australien gescheitert?

  2. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Reply

    Scheitern wird die Baumwolle nicht. Viel Wasser braucht die konventionelle Baumwolle – die GMO Baumwolle nicht. Die GMO Saat hat alles veraendert.
    DESWEGEN, dank dem GMO Saatgut, kann man im Chaco auch Baumwolle mit praktisch keinen Regen anpflanzen. Diese Pflanzen sind resistent gegen fast alle Krankheiten weil eben stark genetisch modifiziert.
    In Israel wachsen Baumwollpflanzen nur mit Tau – und die Sorte geht ein wenns regnet weil ihre Genetik eben nur auf Trockenheit getrimmt wurde.
    In Paraguay gibts keine non-GMO Baumwolle mehr. Deswegen funktioniert es auch. Nur deswegen.
    Die GMO Baumwolle beeinflusst nicht nur die Stoffe was ja eigentlich relativ harmlos waere. Sondern aus der Baumwolle wird Fasern gewonnen, Oel und die Saatguthuellen werden dann zu Expeller fuer die Viehzucht verarbeitet als Futter. Also diese GMO Baumwolle kommt sehr wohl in den Lebensmittelkreislauf des Menschen. Sojaoel das was man kaufen kann im Supermarkt ist nur die haelfte Sojaoel, der Rest ist GMO Baumwolloel da dieses weit billiger ist. Ditto fuer andere Kuechenoele da eben das Baumwolloel gerne „beigemischt“ wird weil es kostenguenstiger ist. So jede paraguayische, deutsche und mennonitische Hausfrau braet mit GMO Oel (mindesten teilweise mit GMO Baumwolloel).
    Das ist aber noch nicht alles.
    Das Kraftfutter wird aus GMO Baumwollsaat hergestellt und so kommt die GMO Technik ins paraguayische Fleisch da heute immer mehr Intensivmast gefoerdert wird von den Veterinaeren damit die Grossagrar immer reicher werden (Absatz) und auch in die paraguayische Milch. Vor allem die Milch ist GMO-haltig weil eben die Milchkuehe intensiv mit sowas gefuettert werden.
    Ohne GMO gaebe es in Paraguay auch kein Mehl (Weizen), Reis, Soja, Oel, Galletas, Brot oder Nudeln.
    Die GMO hat alles veraendert da die Pflanzen die Wuermer natuerlich abwehren und toeten und andere Krankheiten bekaempfen.
    Welche Veraenderungen das beim Menschen verursacht wage ich hier gar nicht mal zu diskutieren.
    Also die GMO Baumwolle landet beim Menschen, Vieh und vor allem – im Geldbeutel des Mennoniten und Brasiguayos.

  3. @Johan Moritz van Nassau-Siegen
    Mit den hast Du mit allen Recht, fehlen noch die Hormone!
    Alles hat ein Ende auch die GMO sachen spätesten dann wenn,wenn sich die Bevölkerung damit vergiftet hat.
    Die Geldbeutel des Mennoniten und Brasiguayos.sind die eine Seite,das kann sich ganz schnell ändern.Frust und Neid,ist ein Gift im inneren des Menschen.Alles nur eine Frage der Zeit und der Stimmung im Lande.Was unten ist kann ganz schnell mal oben sein.

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