Das Zentrum der Hauptstadt ein Kriegsschauplatz

Asunción: Einige Bereiche des Zentrums der Hauptstadt von Paraguay sehen wie ein Kriegsschauplatz aus, weil in den Bereichen des Parlaments zusätzlich zum López-Palast Zäune mit Stacheldraht aufgebaut sind. Das Erscheinungsbild für die Besucher ist sehr schockierend.

Das historische Zentrum von Asunción zu besuchen, bedeutet Orte zu treffen, die auf den Krieg vorbereitet zu sein scheinen. Zäune mit Stacheldraht werden von der Polizei zum Schutz der Bereiche des Parlaments und des Präsidentenpalastes verwendet.

Derzeit befinden sich die Verteidigungsanlagen in der Nähe der Legislative, insbesondere an der Straße 14 de Mayo am Ende der Plaza de Armas. Diese Absperrung wird beibehalten, obwohl in den nächsten Tagen keine organisierten Protestmärsche stattfinden. Die Existenz von Drohungen gegen die Staatsmacht ist ebenfalls unbekannt.

Ein weiterer sehr geschützter Bereich ist der López-Palast, obwohl die Zäune um ihn herum jetzt entfernt wurden. In den Straßen, die das Präsidentengebäude umgeben, befinden sich aber häufig Absperrungen, die Umwege im Fahrzeugverkehr erzwingen. Auch in der Nähe des López-Palastes werden Stacheldrahtrollen verwendet, die ein Bild erzeugen, das Orten ähnelt, an denen es zu kriegerischen Auseinandersetzungen kommt.

Diese Sicherheitsmaßnahmen beeinträchtigen nicht nur das historische Zentrum von Asunción, sondern verursachen auch Verkehrsbehinderungen, da die Straßen gesperrt sind, ohne dass alternative Routen bekannt gegeben werden.

Das “Sicherheitskonzept“ ist eine Art Stacheldraht aus großen Rollen, die bei Bedarf erweitert werden können. Der Zweck dieser Art von “Ziehharmonika“ besteht darin, Menschen, die versuchen, sie zu überqueren, schwer zu verletzen. Es ist beabsichtigt, mit dieser Maßnahme eine Abschreckung zu erzielen.

Die Öffentlichkeitsarbeit der Polizei teilte mit, dass die Zäune und die Drahtrollen permanent auf der Plaza de Armas verbleiben und zum Schutz vor den normalerweise stattfindenden Demonstrationen dienen würden. „Die Stacheldrahtrollen wurden angebracht, als einige Demonstranten versuchten, die Absperrungen zu überwinden. Man kann sie nicht entfernen, weil das viel Zeit in Anspruch nimmt“, sagte Kommissarin Maria Andrada.

Wochenblatt / ABC Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

11 Kommentare zu “Das Zentrum der Hauptstadt ein Kriegsschauplatz

  1. Werner, was betreiben denn die Politiker hier? Du solltest mal deine Antwort überdenken, Hier in Py, gibt es nur den “ inoffiziellen “ Diktator Cartes und seine rote Partei wie die Freimaurer. Die wie alle von nichts eine Ahnung haben, aber alle mehr als genug bekommen. Die Demokratie ist nur, zum “ Schein“ wird das Volk befragt oder bestochen, Daten gestohlen usw. letztendlich entscheiden die oben, wer die Marionette spielen darf bis zur nächsten Wahl. In einer Diktatur sind ein paar Hundert Mäuler zu stopfen, in der “ Demokratie“ tausende. Einer muss den Hut aufhaben und sagen wo es lang geht. Nicht Heute hüh, morgen hooh. Er muss auch Verantwortung übernehmen und dafür gerade stehen, nicht nur sagen ich wusste nichts von den Problemen meine Minister haben Schuld.

  2. Durch Polen wohl nicht, aber im eigenen Land bestimmt. Da gibt es genügend Bilder und habe selbst Stroessner im offenen Wagen stehend gesehen. Warum brauchen wohl die demokratischen Politiker gepanzerte Wagen? Haben die wohl ein schlechtes Gewissen und deshalb Angst.
    Nichts ist so sicher wie der Wandel. Nach der französischen Revolution kamen wieder Monarchie mit Kaiser und Königen wie auch nach dem spanischen Bürgerkrieg wieder ein König wie auch nach der russischen Revolution ein Lenin und Stalin und dann wieder die alte russische Flagge unter Putin.

  3. Na, die bereiten sich vor und wissen das es in absehbarer Zeit knallen wird und zu Unruhen kommt. Preise steigen umd steigen….ja da werden wohl Neuerungen kommen, die machen das nicht umsonst.

    1. Freedom, das kannst Du vergessen, Pyler sind soooo träge, wenn diese nicht bezahlt werden passiert garnichts. Außer bei Raub und Klau, Überfall usw. werden einige sehr aktiv. Alles andere geht den meisten am Arsch vorbei. Nicht mein Problem.

  4. Die Demokratie und deren gewählten Politiker müssen sich schützen vor ihren Wählern während die „Diktatoren“ wie Hitler oder Stroessner stehend im offenen Wagen durch ihre Städte fahren konnten.

    1. Ob Hitler auch im offenen Wagen durch Polen hätte fahren können? Aber scheint dir ja zu gefallen. Wohlstand auf Kosten der Anderen und dann den Lauten machen. Danke, die Zeiten sind Gott sei dank vorbei und kommen auch nicht wieder.

      1. „Wohlstand auf Kosten der Anderen und dann den Lauten machen. Danke, die Zeiten sind Gott sei dank vorbei und kommen auch nicht wieder.“
        Die Zeiten sind schon längst wieder da, nur Sie gehören zu den Menschen, die das einfach nicht wahrhaben wollen.

    2. Ja. Hat was. Während unter der Diktatur das Volk fast keine Macht hat den Diktator zu stürzen und diese meist über Jahrzehnte an der Macht stehen, werden in der Demokratie die Politiker andauernd neu gewählt und ändern. Randbemerkung: Während sich der Große Diktator Ströessner und Vasallen Jahrzehnte Zeit lassen konnte, Land und Menschen arm zu halten (durch Schmuggel der Generäle, anstatt Zöllen zH. des Volkes), müssen sich in heutig Colorado-Demokratie hiesig Politiker sputen, den Hals in wenigen Monaten voll zu kriegen, bevor ein Amigo an ihrem Platz sitzt.

  5. Wenn man absolut null organisatorisches Talent hat, muss man das so lösen. Vorsorglich mit Stacheldraht. So kann man Gras zum Trinken trinken und warten. Bis es Zahltag gibt.
    Man könnte auch ein Sicherheitsdispositiv erstellen und bei Ausschreitungen sofort in die Hosen steigen. Aber eben. Null organisatorisches Talent.
    Aber das mit dem „Sicherheitsdispositiv erstellen“ funktioniert hierzulande ja nicht. Die Demonstranten würden dann irgendwo im Chaco ein paar Reifen abfackeln und die ganzen Sicherheitsbehörden würden in den Chaco fahren. Bis die zurück sind ist die Demo längst vorbei.

  6. Wenn aber Flüchtlinge kommen, muss natürlich sofort der Weg frei gemacht werden (Menschenrecht), denn Grenzen kann man nicht schützen nur Politiker, Konzerne und deren Vermögen.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.