Dekolleté statt Hirn

Asunción: Der Privatsekretärin von Roberto Samaniego, Direktor für Kommunikation und Kultur der Abgeordnetenkammer, erntet Kritik in WhatsApp-Gruppen des Kongresses aufgrund ihrer schlechten Schreibweise und der Unkenntnis über Agustín Barboza.

Über das soziale Netzwerk Facebook hat Cynthia Núñez Daten zu kulturellen Aktivitäten angefordert, die über Radio und TV-Kamera übertragen werden sollten.

Jedoch wies die Anfrage von Núñez mit ihrem großen Dekolleté mehrere Fehler auf. Sie formulierte eine Frage ohne die Fragezeichen zu verwenden und ignorierte mehrere Kommas, Präpositionen und Buchstaben bei mehreren Wörtern, wie zum Beispiel den Nachnamen des preisgekrönten Schriftstellers Augusto Roa Bastos.

„Woher bekomme ich Informationen über kulturelle Aktivitäten, um sie in einem Fernseh- oder Radiosender zu veröffentlichen? Schreiben Sie mir per WhatsApp und senden Sie mir bitte Material über nationale Kinovorstellungen oder Kulturnachrichten, die interessant sind“, schrieb die Sekretärin, gespickt mit vielen Rechtschreib- und Grammatikfehlern. Als ob das nicht genug erwähnte ein Internetnutzer die Sängerin und Kulturreferentin Diana Barboza, der empfahl, sich an ihren Vater zu wenden, worauf Núñez fragte: „Wer ist das“?

Später antwortete Barboza auf die Nachricht: „Ich habe nicht gedacht zu lachen … zumindest sagte ich Ihr, dass mein Vater kein Fußballspieler war. So etwas ist ein sozialer Kommunikator? … Der Name von Don Augusto ist Roa Bastos“, berichtete die Tochter von dem berühmten Künstler Yberá und Agustín Barboza.

Die Tatsache löst unterschiedliche Reaktionen innerhalb des Nationalkongresses und der Medien aus, weil die junge Frau bekannte Persönlichkeiten nicht kennt und Schreibfehler begeht. Zudem ist sie eine Kommunikatorin und eine Beamtin mit hohem Gehalt, das vom Volk bezahlt wird. Núñez studierte angeblich Journalismus an der Uninorte und soll das Diplom erhalten haben.

Wochenblatt / Hoy

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7 Kommentare zu “Dekolleté statt Hirn

  1. Ja und. Auch ich habe täglich 7 bis 11 Uhr Pflichtgrundschule abzügl Recreo, Fila stehen, Jesus danken, dass es zu Essen gibt und wir alle gesund sind und Nationalparade üben, = ca. 3 Stunden tgl. (wenn es nicht schneite oder ich keine Lust hatte) erfolgreich absolviert.
    Dann studierte ich an der Uninorte investigative nicht-witzig und nicht-geistreich Kommentare aus den Finger saugen und soll das Diplom erhalten haben. Professorin meinte: „Nicht mal Dekolleté, wenn wenigstens Hirn wärs was geworden“. Naja, habs dann halt selbst ausgedruckt.
    Sieht man das meinen einwandfrei in miligrammatikalisch prefekten Hauchdeutsch nicht an! äh?
    Habs jedenfalls ganz ohne Hermano, Tio, Padrino oder Amigo zum erfolgreichsten „nicht-witzig und nicht-geistreich Kommentare-Schreiber“ auf Wochenblatt.cc aller Zeiten gebracht.
    Nur das mit dem Gehalt von durchschnittlich 0,0 Gs. pro nicht-witzig und nicht-geistreich Kommentar, darüber müsste ich mal mit der Redaktion reden.
    Pah, sonst sollen die mal sehen wo sie in Paragauy einen besseren finden. äh!

  2. Aber aber liebe Foristen, bei diesem Dekolté braucht man weder lesen noch richtig schreiben zu koennen. Und der Gesichtsausdruck sagt auch so manches aus. Also summa summarum, Genau fuer so einen Job qualifiziert.

  3. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Reply

    Leider sind eben „koerperliche Liaisonen“ eine bewehrte Methode Karriere zu machen. Nicht nur im Staatssektor sondern auch zunehmend im Kooperativssektor der Mennoniten. Trinkt man nicht mit dem Chef des Betriebes oder ist irgendwie „anders“ so kommt man gar nicht erst in Frage als Angestellter. Laesst man sich nicht auf dem Sportverein regelmaessig blicken oder im Kulturpalast oder auch sonntaeglich in der Kirche, so existiert man gar nicht aus ermangelung an „physischem Exponat seiner Persoenlichkeit“. Mir wurde mal von Chrotitzer gesagt „ich waere zu christlich“ und ein anderer sagte mir mal „du bist zu weit studiert fuer uns, so dass du nicht mehr ins Kooperativssystem passt“. Wortwoertlich das waren die Worte (das eine von einem Betriebsleiter und das andere von einem Komiteemann).
    Das „Raushaengen der Reproduktionsorgane“ am Arbeitsplatz ist nur der Gipfel von einer Abwaertsspirale die oft mit Tattoos, piercings oder Ohrringen bei den Mennoniten beginnt im Kooperativssystem.

    Die Globalisation hat ja bewirkt dass auch ohne nationales Know How die Dinge im Supermarkt sind ohne dass man selbst dazu was beigetragen hat. Kaemen die Motorraeder nicht aus China so fuehre man hier noch immer mit Pferd und Wagen. Was ueberhaupt wird national gaenzlich hier hergestellt ohne internationalem Mehrwert? Praktisch nichts ausser Lebensmittel (und bei denen kommen alle Maschinen aus dem Ausland so dass sogar Lebensmittel es hier nicht gaebe hinge man von der nationalen Produktion ab). Muesste man die Traktoren ganz in Paraguay bauen, so zoege man den Pflug wieder bald mit dem Pferd aus mangel an Treibstoff, Know How, Naturresourcen und sogar die Lebensmittel gaebe es in Kuerze nicht mehr in Paraguay.
    In China z.B. in der Kenton Motorradfabrik hilft „Dekollete“ nichts sondern nur Hirn; in Paraguay beim Motorradhaendler hilft Hirn nichts sondern nur „Dekollete“.
    Im Dienstleistungssektor ist „Dekollete“ das wichtigste. Im Industriesektor ist Hirn das wichtigste.

    1. Perfekt erklärt. Jetzt muss man nur noch schauen welche Gebiete in den letzten Jahrzehnten bis heute auf Deindustrialisierung setzten. Genau genommen noch besser. Anfangs hiess es man braucht Fachkräfte in der Industrie, weil man vor lauter Arbeit nicht weiter weiss und nachdem man den Fachkräften den Pass geschenkt hat, wurde die Produktion verlegt. Ich glaube die USA und vor allem die EU machen das so. Gegen diese Dumm Stell Politik sind die Dinge in Paraguay noch harmlos.

  4. Man oh Man, was ist das für eine Aufregung.Das ist in der D,Eu gang und gebe!
    Es ist doch wohl klar, der Chef hat auch ein gewisse Bedürfnisse!
    In den vielen Büros führt der Weg nach oben über die Verwandschaft, Beziehungen,Parteibücher nach oben.
    Die Damen die das nicht bieten können,werden ab zu Geschäftsreise im Stundenhotel mit den Chef machen oder
    die Express Nummer über den Schreibtisch nehmen um weiter zu kommen.

  5. Dumm, dümmer, ausgewanderte Deutsche. Mehr gibts zu diesen Kommentaren nicht zu sagen. Bleibt also genau dort, wo ihr jetzt lebt. !!!!!!!!!!!

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