Den amerikanischen Traum gelebt

New York: Der 1981 in der paraguayischen Hauptstadt geborene Sebastián Morel Ferreira machte ab 2008 in den USA Karriere als Fitnesstrainer und Fernsehmoderator. 2019 wurde er Vater. Am vergangenen Donnerstag starb er überraschend an einem Herzinfarkt.

Im Nachruf der New York Times hieß es:

Sebastian Morel-Ferreira, ein prominenter Fitnesstrainer, verstarb unerwartet am 18. Februar 2021. Er war 39 Jahre alt. Sebastian wurde am 23. Dezember 1981 in Asunción, Paraguay, als Ricardo Sebastian Morel Ferreira geboren. Nach seinem Dienst bei der paraguayischen Armee studierte er Betriebswirtschaft und Marketing an der Nationalen Universität von Asunción. Im Jahr 2008 wanderte Sebastian nach New York aus, um seine Träume zu verwirklichen. Dort lernte er die Liebe seines Lebens kennen, Ryan. Sie heirateten 2012 auf einem Dach eines Hochhauses in New York City, umgeben von Familie und Freunden. Sebastian wurde ein US-amerikanischer Bürger im Jahr 2018, eine Auszeichnung, die er hoch schätzte.

Als langjähriger Fitness-Enthusiast verfolgte Sebastian eine Karriere als Personal Trainer, bevor er sich selbstständig machte. Im Jahr 2016 startete Sebastian seine Fitness- und Lifestyle-Marke Sebastian Fitness. Sebastian ist bekannt für sein Charisma und seine Fähigkeit, seine Kunden über das hinaus zu motivieren, was sie für möglich hielten. Er wurde schnell zu einem der gefragtesten Fitnessspezialisten des Landes. Um mehr Menschen in seiner Gemeinde zu erreichen, gründete er The Pack – eine einzigartige und umfassende Fitnessklasse. Sebastian trat unter anderem als Special Guest bei der TODAY Show und Despierta America sowie als Fitnessberater für die New York Post und das Fitness Magazine auf. Sebastian begann bei People en Español als Fitness- und Lifestyle-Persönlichkeit für die Fernsehsendung People VIP zu arbieten. In Paraguay trat er in zahlreichen Talkshows auf, darunter Viva La Vida und La Manana Express.

Sebastians größte Freude war es, Ehemann und Vater zu sein. 2019 begrüßten er und sein Mann ihren Sohn Máximo auf der Welt. Jede Nacht erzählte Sebastian seinem Sohn vor dem Schlafengehen „Máximo, du wurdest für die Größe geboren“ – vor allem war Máximo seine größte Leistung.

Sebastian hinterlässt das Erbe eines ewigen Optimisten mit einer Leidenschaft für Leben und Abenteuer. Er hatte die Gabe, Menschen zusammenzubringen und Gemeinschaft zu schaffen, denn er glaubte fest daran, dass Liebe ein universeller Faden ist, der Menschen aus allen Ländern, Kulturen und Lebensbereichen verbindet. Seine Freundschaften waren brillant und tief, und Sebastians Freund zu sein bedeutete, ein Teil seiner Großfamilie zu werden, durch die lebenslange Bindungen geknüpft wurden. Er war ein hingebungsvoller Vater, ein liebevoller Ehepartner, ein verehrter Sohn, ein großer Bruder, ein stolzer Onkel, ein unglaublicher Freund und ein unerbittlicher Trainer. Er wird für immer in Erinnerung bleiben für sein ansteckendes Lächeln, sein Herz und seine unerschütterliche Begeisterung.

Sebastian wird von seinem Ehemann Ryan Steinman, ihrem Sohn Máximo, seinen Eltern Rosa Ferreira und Ricardo Morel, den Brüdern Diego und Christian Morel Ferreira sowie den Neffen Joaquin Morel-Ouebe und Justin Steinman vermisst. Vor ihm war seine Großmutter Estefana Ferreira gestorben. Sebastian hinterlässt eine Großfamilie in Asunción und Michigan und unzählige Freunde aus der ganzen Welt, die er als Familie betrachtete.

Wochenblatt / NYT

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5 Kommentare zu “Den amerikanischen Traum gelebt

  1. Wenn ich das schon höre „er und sein Mann“ und dazu ein Kind. Man oh Man, mit welchem Menschheitsbild und welcher Moralethik soll denn so ein unschuldiges Kind groß gezogen werden? Ist da die sexuelle Orientierung des Kindes nicht schon vorprogrammiert? So wird auf jeden Fall die Menschheit aussterben. Doch davor wird bittere Altersarmut herrschen, denn wer sollte nach solchen Ehemustern künftig in die Renten- und sonstigen Sozialsysteme einbezahlen, wenn es keinen Nachwuchs mehr geben wird? Wo soll denn auch der Nachwuchs noch her kommen bei gleichgeschlechtlichen Paaren? Ach ja, dafür sollen in der Neuen Weltordnung vermutlich die Muslime sorgen, denn die lehnen diesen ganzen Genderquatsch und die Geschlechtervielfalt kategorisch bei Todesstrafe ab und produzieren anstelle der „weißen, verblödeten, dekadenten Gesellschaft“ weiterhin viele, viele Kinder. Ob die dann künftig die „alten, weißen Männer (Frauen auch?) dann in der Zukunft rundum versorgen, so wie das heute in Deutschland mit den herein geholten muslimischen. bunten Fachkräften geschieht, ist dann allerdings eine völlig andere Frage. Man darf gar nicht darüber nachdenken.

  2. Wenn ich mir das Bild anschaue, komme ich zu der Überzeugung, dass die Muskelpakete kein reines Ergebnis von Training sein können.
    Also wundert mich der Herzinfarkt auch nicht.

  3. Naja, aufgrund der Überbevölkerung sind Lebensmodelle bei denen eine Zeugung von Kindern ausgeschlossen ist für mich kein Problem. Dann ein fremdes Kind grosszuziehen, ist kein Problem solange die nötigen finanziellen Eigen Mittel vorhanden sind. Wohin sich das Kind später sexuell orientiert ist egal, Hauptsache es hat Spass daran. Ob die Muskelpakete unbedingt von schädlichen Substanzen stammen ist schwer zu sagen. Wenn ich mir vorstelle das ein Trainer z.B. täglich mit 8 Kunden jeweils 1 Stunde zusammen trainiert, dann hat der Trainer jeden Tag 8 Stunden trainiert und das wird man ihm ansehen.

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