Depressionen und Angststörungen weiter auf dem Vormarsch

Asunción: Depressionen und Angststörungen sind stark abhängig von den Reizen und der Erziehung in der Kindheit. Anscheinend erkranken immer mehr junge und ältere Menschen an diesen Krankheiten in Paraguay.

Jedoch gibt es noch andere Faktoren, die Depressionen oder Angststörungen auslösen können, je nachdem ob eine Person sicherer oder unsicherer ist, aber auch von der biologisch-genetischen Gegebenheit.

„Vulnerabilität und Resilienz entscheiden darüber, ob sie nicht in ein depressives Bild fallen, an einer Angststörung leiden und so eine traumatische Situation überwunden werden kann. Die Reaktion auf Tatsachen des Lebens, wie zum Beispiel ein Verlust der Familie, des Ehepartners oder der Kinder gehören zu den traumatischsten Realitäten, denen ein Mensch begegnen kann oder nicht“, erklärt Dr. Mirta Mendoza, Leiterin der Abteilung für psychische Gesundheit im Gesundheitsministerium.

Sowohl Depressionen als auch Angststörungen hängen stark von den Reizen ab, die man aus der Kindheit mit einer liebevollen Erziehung erhält. Aber auch, ob eine Person selbstbewusster oder unsicher ist. Die Zeichen dafür, dass etwas nicht gut läuft und jemand bewusst die Möglichkeit nach Hilfe sucht könnten Zustände tiefer Traurigkeit, leichten Weinens, der Schwierigkeit des Einschlafens oder der Unfähigkeit sein, sich in einer zuvor angenehmen Situation wohl zu fühlen.

Mendoza betonte, wie wichtig es sei, auf diese Anzeichen zu achten und einen Fachmann zu konsultieren, um die bestmögliche Versorgung zu erhalten. Derzeit werden die meisten Konsultationen wegen depressiven Symptomen und Angststörungen durchgeführt. Ersteres Beispiel kann von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter und das zweite von der Adoleszenz bis zum jungen Erwachsenenalter auftreten.

Mendoza fügte hinzu, dass alle Krankheiten behandelbar aber nicht heilbar seien, jedoch mit einer Überwachung und Ausdauer könne die Lebensqualität des Menschen verbessert werden.

„Wenn wir über Behandlung sprechen, beziehen wir uns nicht nur auf Medikamente. Manche Krankheiten sind behandelbar, andere nicht, manche sind heilbar, andere nicht“, sagte sie.

Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO beginnt die Hälfte aller psychischen Erkrankungen vor dem 14. Lebensjahr, aber die meisten Fälle werden weder entdeckt noch behandelt. Im Hinblick auf die Morbiditätsbelastung bei Jugendlichen steht die Depression an dritter Stelle. Selbstmord ist die zweite Todesursache zwischen 15 und 29 Jahren.

Der schädliche Konsum von Alkohol und illegalen Drogen unter Jugendlichen ist in vielen Ländern ein großes Problem und kann gefährliche Verhaltensweisen, wie riskante Sexualpraktiken oder rücksichtsloses Fahren, hervorrufen. Essstörungen sind ein weiteres Problem, das immer mehr zu ärztlichen Konsultationen führt.

Wochenblatt / Hoy

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2 Kommentare zu “Depressionen und Angststörungen weiter auf dem Vormarsch

  1. Wo sind die sozialen Einrichtungen an die man sich zunächst wenden könnte? Wo sind Psychologen, Psychiater, ausgebildete Fachleute zu finden? Wo sind die Hilfsangebote für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche? Wer der einfachen Bevölkerung ist hier sensibilisiert, um überhaupt eine psychische Erkrankung wahrzunehmen? Angebote, um solche Fragen zu klären, werden im vorliegenden Text nicht erwähnt!

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