Der Abschiedsbrief der “Mörderin aus Spaß“

Asunción: Gisella Otto nahm sich am Wochenende das Leben, während andere Inassen mit ihren Familienmitgliedern Zeit verbrachten. Nach einer depressiven Phase schrieb sie einen Abschiedsbrief.

Geprägt von Religion hatte Gisella Otto anscheinend eine parallele Identität, da die in ihren WhatsApp Nachrichten zugab, seit dem 12. Lebensjahr jemand gesucht zu haben, mit dem sie andere Menschen ermorden kann. Otto hatte noch 38 Jahre und 10 Monate abzusitzen von ihren 40 Jahren Haft für den Mord an Agustin Bogado im Februar 2014.

Anscheinen hatte die Dachkonstruktion der Zelle genau die Voraussetzungen, die es brauchte, um ein Seil zu befestigen und sich aufzuhängen. Am Boden liegend fand man einen Abschiedsbrief, gerichtet an ihre Mutter. In dem stand laut Gefängnisdirektor Blas Martínez: „Das habe ich schon seit längerem geplant. Ich bitte darum, dass du mir vergibst, Mama“. Martínez sagte bei einem Radiointerview, dass Otto in der letzten Zeit sehr depressiv gewesen wäre und sie aus dem Grund psychologische Behandlung erhielt.

Am 8. Februar 2014 traf sich das Opfer mit dem Paar (Gisella Otto und Raúl Torres). Bogado wurde mit einem Schlag auf den Kopf getötet. Nach der Tat fuhren sie in ein Motel, um zu feiern und Stunden später schrieben sie sich per WhatsApp wie sehr sie die Tat genossen haben und das sie weitere Morde planen.

Wochenblatt / Hoy

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5 Kommentare zu “Der Abschiedsbrief der “Mörderin aus Spaß“

  1. Ob sie Depressiv ist oder nicht interessiert wenig.Über sie reden alle über das Opfer keiner. Ob wohl sie jetzt eine Gemeinsamkeit haben, sie Tod.

  2. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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    Wenn diese depressiv ist dann hat die psychische Probleme schon beim begehen der Tat. Das bedeutet das Gericht haette mildernde Umstaende beruecksichtigen muessen und damit ist die Strafe von 40 Jahren weit zu hoch. Der paraguayische Staat kann zur verantwortung gezogen werden wegen diesem Fehlurteil da man praktisch eine psychisch Kranke in den Tod getrieben hat.
    Bei der Jury fungierten wohl 3 Frauen als Richterinnen und die sind wohl emotional voreingenommen gewesen dass keine Reue gezeigt wurde wozu ein psycho eben nicht imstande war.
    Das zeigt mal wieder die Professionalitaet der weiblichen Richter. Ich bin mir sicher ein Maennerrichterkollegium haette milder geurteilt.
    Obzwar im Gesetz Mose solche zum Tode verurteilt wuerden (wo nicht unterschieden wird ob der Mensch psychisch krank ist sondern nur der Tatbestand beruecksichtigt wird).
    Diese Frau wie auch der andere Taeter gehoerten der Sieben Tags Adventisten Kirche an (Protestanten).
    Allerdings bezeugt der Sohn des „Flint“ Sawatzky aus Lolita in seiner Predigt dass sein Vater auch mal mit einem Paraguayer in den Wald ging (wo die Frau und Kinder des Mennoniten im Auto sitzen blieben) und nach einer Weile hoerten sie ein paar Schuesse fallen aus dem Revolver ihres Vaters („Flint“ Sawatzky) und dann kam der „Flint“ alleine zurueck aus dem Wald. Das zu interpretieren ueberlass ich getrost dem „geneigten Leser“.
    Und das war ein Mennonit.
    Also ja, sowas ist nicht unbedingt beschraenkt auf die 7 Tags Adventisten obwohl die Kongregation unproportionell viele Vorkommnisse dieser Art aufzuweisen hat (Schusswechsel als Sekte mit Polizei in USA, usw.).

  3. @Johann

    was für ein wirres Geschreibsel!
    Ihr Mennoniten- und Frauenhaß scheint keine Grenzen zu kennen.
    Jedes Thema, egal worum es geht, dient Ihnen zum Anlaß, über die Mennoniten und/oder die Frauen herzuziehen.
    Außerdem ist es nicht errwiesen, daß die Frau schon vor, bzw. während der Tat depressiv war.
    Depressive könnten sich zu so einer Tat gar nicht aufraffen.
    Informieren Sie sich bitte in der Fachliteratur, bevor Sie haltlose Behauptungen aufstellen.
    Und m.M. nach gehören Ihre sogenannten „Psychos“ von den normalen Menschen ferngehalten, wenn sie eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen.
    Außerdem ist heutzutage jeder Verbrecher sehr gut darüber informiert, was er seinem Anwalt, den Richtern und den Geschworenen erzählen muß, um wegen irgendwelcher angeblicher und erfundener Traumata, vorzugsweise erworben während ihrer Kindheit und Jugend, mildernde Umstände zu bekommen.
    @Wolfgang
    genau so ist es!
    Über die Opfer spricht keiner.
    Wir ich bereits im Artikel zur Gründung eines Clubs zum Hätscheln der Verbrecher schrieb:
    Die Opfer und deren Angehörige können schauen wo sie bleiben.
    Die Verbrecher werden bedauert, betüttelt und gefördert.
    Es wäre so ganz langsam an der Zeit, die Welt wieder vom Kopf auf die Füsse zu stellen.

    1. Johan Moritz von Nassau-Siegen schreibt nur intelligent, wenn er irgendwo abgeschrieben hat. Natürlich ohne Quellenangabe. Wenn er frei weg von der Leber schreibt, also mit eigenen Worten, stellt man schnell fest, dass es mit seiner Bildung nicht weit her sein kann.
      Martin Luther: Der Tod im Kindbett ist nichts weiter als ein Sterben im edlen Werk und Gehorsam Gottes. Ob die Frauen sich aber auch müde und zuletzt tot tragen, das schadet nichts. Lass sie nur tot tragen, sie sind darum da.

      1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

        Antworten

        Na schliesslich sagt ja auch „Sankt Paulus“ dass die Frau durchs Kinderkriegen selig werde.
        Es scheint als ob einige der Kommentaristen halb Analfabeten sind. Lesen und Schreiben ist ja immer mehr in Gefahr in Paraguay.
        Seht euch das Video an im vorigen Artikel da sagt die Mutter alles und man achte auch was auf ihren Taufschein steht. Beobachten und Zuhoeren: eine aussterbende Gabe wie mir scheint.
        Da ich selber relativ zurueckgezogen leb hab ich keinen Radau und wenig Getudel um mir und so entgeht mir wenig und so lernt man den geringen „input“ sehr genau zu analysieren.
        Fraeulein Otto war vom zarten Volksschulalter schon depressiv und unter einfluss von Psychopharmaka. Die Probleme fingen schon in der Kindheit an und brachen eben vollends in verderblicher Form fuer andere beim Mord aus. Der Selbstmord beweist dir sehr viel.
        Ein narzistischer Psychopat bringt sich nicht so leicht um. Wahrscheinlich ein Coctail von vielen psychischen Stoerungen die mit der gesetzlichkeit der 7 Tags Adventisten noch verstaerkt wurden. Man muss schon die Bibel richtig interpretieren ansonsten gehts die Gosse runter…

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