Wie 3.000 ha Wald in nur einem Jahr verschwinden

Laguna Blanca: Die Estancia “La Suiza“, nur 10 km vom Touristenmagnet Laguna Blanca entfernt, ist ein geeignetes Beispiel, um aufzuzeigen, wie “nachhaltig“ in Paraguay mit der Natur umgegangen wird.

Die letzte Estancia, die von der EPP angegriffen wurde heißt La Suiza und liegt im Departement San Pedro, u.a. 50 km von Santa Rosa de Aguaray entfernt. Bei einem Überflug konnte das beobachtet werden, was auf 9 km Länge mal 3,5 km Breite vollkommen verschwunden ist – der Wald.

Eben diese Abholzung, die in den Departement San Pedro und Concepción ohne Kontrolle vonstatten geht, ist einer der Kritikpunkte der EPP, die nicht davor scheut Menschen umzubringen, um ihre Forderungen durchzusetzen.

Auch wenn auf der Estancia La Suiza keiner ermordet wurde, so zerstörte man zumindest alles Vorhandene mit Patronen und Feuer.

Wochenblatt / Abc Color

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7 Kommentare zu “Wie 3.000 ha Wald in nur einem Jahr verschwinden

  1. Voll Richtig was du schreibst.
    3000 ha sind WIRKLICHzu wenig.Wer beim Zoll eine Flasche Alkohol oder eine Stange Zigaretten zu viel im Gepäck hat zahlt auch 2-3.Fache.Neuaufforstung aber bitte Naturnah nicht 6000-9000 ha.
    Warum soll es den besser gehen als den kleinen Mann!

  2. Überhaupt sollte es ein Gesetz geben, wonach jeder, der einen Baum fällt, einen anderen gleichwertigen wieder pflanzen muß. Nur, wer könnte das kontrollieren?

    1. Die Kontrolle wäre einfach – es gibt doch genug Planilleros. Die halten dann auch dort die Hand auf und bestätigen, dass du 10 Bäume gepflanzt hast.

  3. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Antworten

    Im Chaco ist es eher so dass in 5 bis 10 Jahren alles wieder voll Algarobo Baeume steht ohne jegliche Aufforstung. Das waechst von selbst. Klar, die Nutzhoelzer wie coronillo oder Palo Santo gibts erst in 50 bis 100 Jahren.
    Ansonsten hat als Organisation als einzige die EPP ein interesse daran die Abholzung zu beenden.

  4. Warum hat den da die EPP zugeschaut und nicht eingegriffen! Ganz klar, weil es so den Hintermaenner der EPP eben passt. Die EPP schuetzt die Waelder nur fuer ihre Hintermaenner. Warum haben INFONA und SEAM nur zugeschaut und schauen zu wie die Waelder dort gerodet werden obwohl es ein totales Rodungsverbot fuer ganz Ostparaguay gibt? Sind es vielleicht die selben Hintermaenner???

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