Der drei Stufen Plan zur Rettung des Ypacaraí Sees

San Bernardino: Der Minister für öffentliche Bauten und Kommunikation, Enrique Salyn Buzarquis, traf sich gestern Nachmittag mit den ausländischen Experten, die aus Italien angereist kamen um Ratschläge zur Rettung des besagten Sees zu geben. Diese zwei Biologen schlagen vor die Säuberung in drei Stufen durchzuführen.

Der Holländer Marinus Pool sowie der Italiener Alberto Boccato wurden von der Stadt San Bernardino und der Stiftung Fundapueblos eingeladen und informierten bei der Gelegenheit den Minister über die zukünftigen Pläne für den kurzen, mittleren und langen Zeitraum.

Der aus drei Stufen bestehende Plan beginnt mit dem Ausbaggern wobei auch die schwarzen alten Schichten unter dem Sand entfernt werden können. Damit wird zudem etwas Tiefe gewonnen, was dem See nicht nachteilig ist. Dies wird etwa 25 Millionen US-Dollar kosten.

Teil zwei des Plans beschränkt sich auch die Umleitung einiger Zu- und Abflüsse die viel Müll mit sich bringen.

Der dritte und letzte Teil der Säuberung besteht aus der Konstruktion von Wasserreinigungsanlagen die quasi als Wartungscenter angesehen werden können. Darin kann diagnostiziert und bei Bedarf das Wasser gereinigt werden.

Die Idee, die alle zusammen verfolgen ist, dass diese Sache von nationalem Interesse sein sollte und alle daran teilnehmen und diese Aktion unterstützen.

Der Minister bat die Experten einen konkreten Aktionsplan auszuarbeiten, damit dieser ihn bei der nächsten Sitzung aller Minister (nächsten Montag) präsentieren kann.

(Wochenblatt / MOPC)

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6 Kommentare zu “Der drei Stufen Plan zur Rettung des Ypacaraí Sees

  1. Na sehr zuversichtlich bin ich auch nicht gerade, dass diese durchaus guten Pläne tatsächlich in die Tat umgesetzt werden, bzw. werden können. Aber an dieser Stelle bräuchte ich einmal einen guten Rat: Gibt es nicht irgendeine Möglichkeit diese furchtbare Fliegenplage zu bekämpfen?? Es ist unerträglich, besonders, wenn man nahe am See wohnt. Man kann abends nicht mehr draußen sitzen, auch am Morgen hat man schon nach 5 Minuten 100 Stück in der Kaffeetasse schwimmen, tagsüber ist es etwas moderater. Ich weiß nicht wie viele ich von den Viechern schon eingeatmet/verschluckt habe… Ekelhaft… Die Folgen sind verheerend, besonders für die Leute, die in der Gastronomie tätig sind.

    1. Um den See herum müsste das alte gute DDT wieder versprüht werden. Die Malaria wurde so in Peru in den 60igern des vorherigen Jahrhundert fast ausgerottet.
      Allerdings hat die Industrie das Mittel vom Markt genommen
      da es zu wirksam und völlig ungefährlich ist.
      Auch hat sie ihre Lobby mobilisiert mit dubiosen Studien die uns einreden wollen es würde nicht abgebaut.In Deutschland ist es deswegen leider verboten.
      Vielleicht ist ja noch etwas davon zu finden in Paraguay.

      Versprühen sie doch einfach Baygon mit einer kleinen Pflanzenschutzsprize oder besser noch das ungefährlichere Pyrethrum. Siehe auch unten Link

      http://www.duesse.de/lehrschau/pdf/2010/2010-03-04-fliegen-04.pdf

  2. Was wetten wir, daß nach viel Blabla alles so bleibt wie es ist, oder eher noch schlimmer wird ?

    Mit etwas Glück wird das Werk begonnen, aber dann nach der Hälfte oder drei Vierteln der Arbeit wieder eingeststellt.

    So, wie bei vielen Straßen und Wegen begonnen wird zu pflastern oder zu asphaltieren, dann wird irgendwann, mal mehr, mal weniger kurz vor der Fertigstellung die Arbeit eingestellt.
    Die bereits fertige Arbeit vergammelt dann ganz schnell wieder, weil alles abbröckelt, die nicht befestigten Teile schwemmt der Regen weg.

    So zu besichtigen z.B. beim „Viejo Camino entre Caacupé y Piribebuy“, dessen Pflasterung erst jahrelang immer wieder angekündigt, verschoben und dann endlich mit viel Tamtam begonnen wurde, Lugo persönlich war beim „ersten Spantenstich“, oder wie immer das bei einer Straße genannt wird, dabei.
    Dann wurde fleissig gebaut, alles ging gut, bis ein neuer Minister ins Amt kam, der Bau wurde eingestellt, nun gammelt die Straße, zu ca. drei Vierteln fertig, vor sich hin.

    Und bei anderen Bauarbeiten sieht es nicht anders aus.

    Und da glauben tatsächlich welche, es würde beim Ypacaraisee anders kommen?

    Träumt weiter !

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