Der Fall Madeleine McCann

Asunción: Der Fall Madeleine McCann sorgte schon 2016 für Schlagzeilen in Paraguay. Nun soll es weitere Anhaltspunkte geben.

Madeleine McCann verschwand am 3. Mai 2007. Ein australischer Fernsehsender kündigte 2017 an, dass es weitere Beweise gäbe, die den Fall von Maddie McCann lösen könnten, die vor 12 Jahren in Portugal auf mysteriöse Weise verschwand.

Miraz Ullah Asil Isal, ein Brite, ist sich heute immer noch sicher, dass McCann in Paraguay sein könnte. Er gab dies gegenüber der Nationalpolizei von Paraguay in einer Zeugenaussage bekannt.

Jetzt aber geriet jetzt ein deutscher Staatsbürger, der wegen Mordes an drei Kindern verurteilt wurde, in das Visier der Ermittler. Er ist der neue Hauptverdächtige in dem Fall.

Der Mann wurde bereits 2011 von Scotland Yard als Verdächtiger identifiziert, aber seine Beziehung zu dem Fall wurde nicht in Erwägung gezogen, da sein Hauptziel männliche Kinder waren.

Das Verschwinden des Kindes setzt sich aus zwei parallelen offenen Ermittlungen zusammen, einer von der portugiesischen Justizpolizei (PJ) und der anderen im Vereinigten Königreich, die von Scotland Yard geleitet wird.

Die portugiesische Justizpolizei bestätigte am vergangenen Freitag, dass die Untersuchung gegen Madeleine McCann in Portugal noch offen ist und in Abstimmung mit internationalen Behörden weitergeführt wird.

Im Moment haben mehr als 2.000 polizeilichen Verfahren, 500 Durchsuchungen in der Umgebung und 12.000 Seiten von Ermittlungsprotokollen, die durch den Prozess entstanden sind, kein Licht auf die Nacht, in der Madeleine verschwunden ist, gebracht.

Wochenblatt / Ultima Hora / ABC Color

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