Der Klimawandel trägt zur Hungersnot in Paraguay bei

Asunción: Eine Wahrheit, die weh tut, ist ein Anstieg der Hungersnot auf der ganzen Welt. Paraguay ist von dieser Realität nicht ausgenommen.

Der durch Abholzung und andere Faktoren verursachte Klimawandel verschärft diese Situation noch weiter.

Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, besser bekannt als FAO, ist der Klimawandel in ihren extremen Fällen einer der Faktoren, der das Wachstum von Hunger auf Weltniveau weiter ansteigen lässt. Vor allem, weil diese Umweltsituation mit dem Produktions- und Verbrauchsmodell eng verbunden ist.

Die landwirtschaftliche Produktion und Agrarbusiness-Modell sind für mindestens 70 Prozent der bestehenden Entwaldung in Lateinamerika verantwortlich, was wiederum die globale Erwärmung ausdehnt. Der daraus resultierende Klimawandel, zusammen mit Konflikten um wirtschaftliche Rezessionen, droht den Fortschritt bei der Beseitigung von Hunger und Mangelernährung zu untergraben und umzukehren.

Paraguay gehört zu den 46 Ländern, in denen die Abhängigkeit von der landwirtschaftlichen Produktion oder Ernte am größten ist, aber es fehlen staatliche Maßnahmen, die Kleinbauern angemessen schützen. Aus diesem Grund hat das Amt für Ernährungssicherheit (SOFI 2018) im Zeitraum 2011-2016 angegeben, dass Paraguay vier Jahre lang starken Klimaereignissen wie Stürmen, Überschwemmungen und Dürren ausgesetzt war.

Darüber hinaus ist es das sechste Land mit der höchsten Entwaldung in der Welt. Außerdem haben die Treibhausgase der Agrarindustrie in ihrer Landwirtschaft und Viehzucht das Land in wenigen Händen konzentriert, Tausende von Bauern aus ihren Gemeinden vertrieben und eine Soja-Monokultur installiert, was einen Domino-Effekt verursacht. Die Produktion gesunder Nahrungsmittel verschlechtert sich immer mehr und die Hungersnot schreitet weiter voran.

Wochenblatt / Paraguay.com

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

10 Kommentare zu “Der Klimawandel trägt zur Hungersnot in Paraguay bei

  1. Die Politiker handeln ganz offensichtlich nach dem Motto „Nach mir die Sintflut“. Ist das nun purer Egoismus vermischt mit rücksichtsloser Profitgier, oder ist das einfach nur pure Dummheit? Und warum läßt sich das die junge Generation weiterhin gefallen – es geht doch um ihre Zukunft und die ihrer Kinder?

  2. Der durch Abholzung und andere Faktoren verursachte Klimawandel …
    Die „anderen Faktoren“ sind globale Wettermanipulation (Wetterkriegsführung) durch Chemtrails und H.A.A.R.P.
    Weitere informationen findet man im Internet, natürlich nicht auf seiten wie (Wiki) Lügipedia.

    1. Naive Verschwörungstheorien und sonst NICHTS! Wer das Wetter angeblich so manipulieren könnte, der müßte es dann auch auch in „positiver“ Weise manipulieren. Will heißen, für sein Land nur die optimalen Wetterlagen herbei manipulieren, ständig mildes Klima, nicht zu viel oder zu wenig Regen, keine Dürren, Stürme, Überschwemmungen usw. So widerlegen sich die Verschwörungstheorietiker schon von selbst und begreifen es nicht, weil nicht sein kann, was nicht sein darf – jedenfalls aus ihrer Sicht.

  3. Wollen Sie tatsächlich hier behaupten das Menschen in Paraguay aufgrund des Klimawandels aktuell hungern?
    Das sich das Wetter/Klima ändert steht außer Frage. Die Gründe dafür wären hier ein anderes Thema.. Aber das als „Aufhänger“ für Hunger in Paraguay zu nehmen ist schon armselig! Die Klimalüge ist die größte Geldeinnahmequelle des Planeten. Denn alles was darüber veröffentlicht wird und wurde sind nur die Meinungen von „Experten“. Wie auch in der Politik werden anders Denkende, ebenfalls Experten aber mit unerwünschter Meinung, verunglimpft und lächerlich gemacht.

  4. Ich sag da nur: Permakultur, aber es muss ja immer viel Profit gemacht werden, die ewige Mähr vom Wachstum! (Wir werden alle störben)

  5. Klimawandel – welch‘ Totschlagaufmacher!
    Selbst Towarisch Putin hat die Zeichen der Zeit erkannt und nun mal freigegeben, dass der Klimawandel nicht menschengemacht ist. Schon erstaunlich, wie lange Lügen in den Köpfen noch herumgeistern.
    Beim Wetter gab immer schon ein Auf und Ab von Wärme- und Kälteperioden. Auch der 1967 von der CIA erfundene Begriff Verschwörungstheoretiker wird daran nicht ändern, auch wenn es natürlich immer wieder fernsehende Sprachrohre gibt, die damit allseits Informierte in die Lächerlichkeit zu ziehen versuchen. Und das tun sie mit einer Nachhaltigkeit und nahezu bei jedem Thema, dass sie – wahrnehmungsblind – am Ende der Kommentarbeiträge mit quellenbewehrten Beweisen nackt in der Ecke stehen müssten.
    Wie sagte schon Luther: „Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man sie fortwälzt, je größer wird sie.“
    Um zum Thema zurückzufinden, kommen hier mal u.a. auch ein paar Wissenschaftler zu Wort und für immernoch Fernsehende ist für deren Wiedererkennungseffekt auch ein bekanntes Gesicht eines Meteorologen dabei.
    http://wakenews.net/html/climatgatevideos.html

    Die Abholzung ist natürlich katastrophal für die natürliche Wetterentwicklung. Jedoch werden u.a. einträchtige Restriktionen, die wieder mal die Wirtschaft ankurbeln sollen, das Klima nicht ändern, welches nur zu einem winzigen Prozentsatz von der normalen Bevölkerung oder als Gipfel der Erklärungen: von den furzenden Kühen verursacht wird.

    Wenn jemand tätsächlich noch an einen vom Menschen gemachten Klimawandel glaubt, der könnte ja über das „Warum“ mal selbst recherchieren, es sei denn, er ist der große Experte, der immer alles schon besser weiss.

  6. Klimawandel und Hunger in Paraguay.
    Eine Wahrheit, die weh tut, ist ein Anstieg der Hungersnot auf der ganzen Welt. Paraguay ist von dieser Realität nicht ausgenommen.
    Ja die Wahrheit ist scherzhaft!
    Eine Landwirtschaft die nur an den Profit denkt,nicht ihrer Aufgabe gerecht wird das Volk in jeden Land zu ernähren ist wohl die Ursache.Monokultur,wenig Arbeit, maximaler Profit weniger Konzerne und Großgrundbesitzer ist Ursache des Problems.

  7. Gute Komentare von González und Sonnenfreund.
    Natürlich könnte man auch ein ideales Wetter gestalten, aber das ist nicht im Sinne der
    Verursacher.

  8. „Der durch Abholzung und andere Faktoren verursachte Klimawandel verschärft diese Situation noch weiter.“

    Einfach noch mehr Bäume fällen, auf den Freiflächen Soja mit Hilfe von Glyphosat pflanzen oder Rinder halten …

    Und dann bei 1.) anfangen und 2. ebenfalls wiederholen.

    Vielleicht wird es besser, nach der dritten Wiederholung — oder wächst dann kein Soja mehr?

    „Zwei Dinge sind grenzenlos, die menschliche Dummheit und das Universum, wobei ich mir bei Letzterem nicht so sicher bin.“ Albert Einstein

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.