Der Kuss des Prinzen bei Schneewittchen führt zu einer Kontroverse

Asunción: Es gibt eine Kampagne gegen den Disney-Film, in der gefordert wird, dass die Szene von dem Kuss des Prinzen bei Schneewittchen gelöscht wird, weil dies nicht “im gegenseitigen Einvernehmen” war. Das Thema löste eine weltweite Kontroverse aus.

Die Kontroverse brach auf der ganzen Welt aus, nachdem eine Gruppe von Feministinnen auftrat, um nach Änderungen im Disney- Film Schneewittchen zu fragen. Sie wiesen darauf hin, dass der Prinz die Protagonistin im Schlaf und ohne ihre Erlaubnis küsste, deshalb bitten sie darum, diese berühmte Szene zu löschen.

„Es ist nicht richtig, Kindern beizubringen, die andere Partei zu küssen, wenn sie ihre Zustimmung nicht gegeben haben und wenn sie schlafen, ist das nicht der Fall”, schrieb die Journalistin Katie Dowd.

Velázquez, die zwei Mal Schneewittchen spielte, wies darauf hin, dass es sich um ein Märchen mit mehr als 100 Jahren Geschichte handelt.

„Als ich diese Nachricht las, dachte ich: Aus heutiger Sicht, von all dem Kampf, den Frauen führen, ist das absolut sinnvoll, aber aus dem Kontext dessen musste das Ideal der Prinzessin gerettet werden“, sagte sie.

Wenn man diesen Kuss entfernen würde, würde dies bedeuten, die Essenz der Geschichte zu stehlen. Sie wies darauf hin, dass es andere Möglichkeiten gebe, Kinder zu erziehen.

„Wir müssen unseren Kindern beibringen, dass es eine Geschichte ist, dass es nicht Realität ist, dass Frauen niemanden brauchen, der uns rettet, dass sich niemand für uns oder für unseren Körper entscheiden muss, ich habe eine geteilte Meinung dazu“, erklärte Velázquez abschließend.

Die Schauspielerin Nati Sosa Jovellanos wies ihrerseits darauf hin, dass es absurd erscheint, dieses Thema zu diskutieren, denn wenn Schneewittchen den Kuss nicht erhalten hätte, würde sie sterben.

„Hier sprechen wir über einen Kuss, um ihr Leben zu retten. Schneewittchens Kuss war, um sie zu retten. Es sind verschiedene Dinge, wenn es um einen Kuss mit guter Absicht geht”, sagte die Schauspielerin.

Sie ist besorgt, dass Männer danach Angst haben, sich an Frauen zu wenden, um ihnen in extremen Situationen zu helfen.

„Jetzt, wenn Sie ohnmächtig werden und eine Mund-zu-Mund-Beatmung benötigen, wird niemand dies tun wollen, aus Angst, dass es Missbrauch sein wird”, sagte Jovellanos.

Trotz der drastischen Bitte von Feministinnen begrüßt sie einige Änderungen in Kinderfilmen.

Schauspielerin Fabi Martínez (Beitragsbild) äußerte ebenfalls ihre Meinung und stellte fest, dass dieser Kuss in der Geschichte von grundlegender Bedeutung sei und nach mehreren Jahrzehnten nicht mehr gelöscht werden könne.

„Ich bin nicht mit dem Gedanken einverstanden, diese Szene zu löschen, weil Schneewittchen tot war und der Kuss für sie wichtig war, um am Leben zu bleiben”, sagte sie.

Sie bat auch Frauen, die Cartoons zensieren wollten, sich um andere Themen zu kümmern, die für Kinder wichtiger sind. „Ich hoffe, dass sie sich um andere grundlegende Probleme kümmern und nicht um Märchen”, fügte sie hinzu.

Wochenblatt / Extra

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6 Kommentare zu “Der Kuss des Prinzen bei Schneewittchen führt zu einer Kontroverse

  1. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Das ist dasselbe wie lieber eine Passantin zu ueberfahren als einen Strassenkoeter.
    Denn Dornroeschen soll wohl ewig ihrem Schicksal erlegen sein und gefangen bleiben im Dauerschlaf.
    Die Feministen, linke Sozis, Demokraten und Die Gruenen sind total zerfressen von Hass gegenueber der menschlichen Rasse. Den Frosch an die Wand zu werfen wo er zerschmettert, stoert ihnen wohl nicht.
    Auch Judas Ischariot kuesste Jesus durchaus ohne Erlaubnis. Das beanstanden diese verwirrten Zeitgenossen wiederum nicht. Fuer Jesus gelten wohl keine Rechte.
    Lukas 22 ff.
    Die Gefangennahme Jesu
    “47 Während er aber noch redete, siehe, da kam eine Schar, und der, welcher Judas hieß, einer der Zwölf, ging vor ihnen her und näherte sich Jesus, um ihn zu küssen. 48 Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verrätst du den Sohn des Menschen mit einem Kuß?
    49 Als nun seine Begleiter sahen, was da geschehen sollte, sprachen sie zu ihm: Herr, sollen wir mit dem Schwert dreinschlagen? 50 Und einer von ihnen schlug den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. 51 Da antwortete Jesus und sprach: Laßt ab davon! Und er rührte sein Ohr an und heilte ihn.
    52 Es sprach aber Jesus zu den obersten Priestern und Hauptleuten des Tempels und zu den Ältesten, die an ihn herangetreten waren: Wie gegen einen Räuber seid ihr ausgezogen mit Schwertern und mit Stöcken! 53 Als ich täglich bei euch im Tempel war, habt ihr die Hände nicht gegen mich ausgestreckt. Aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis.”
    Maerchen wurden im Naehverein von spinnenden Weibern erfunden und weitererzaehlt. Das Ganze beinhaltet noch teilweise aberglaeubischen Quatsch aus der Zeit Luthers und davor. Wenn man Zeitzeugen von damals liest merkt man sofort wie aberglaeubisch das Volk war. Die ganzen Hexenverbrennungen kamen aus dem Aberglauben.
    Auch hier wiederum wurde der Heiland nicht gefragt ob man ihm die Fuesse kuessen durfte.
    Lukas 7 ff.
    “36 Es bat ihn aber einer der Pharisäer, mit ihm zu essen. Und er ging in das Haus des Pharisäers und setzte[3] sich zu Tisch. 37 Und siehe, eine Frau war in der Stadt, die war eine Sünderin [d.i. wohl eine Hure]; als sie hörte, daß er in dem Haus des Pharisäers zu Gast war, da brachte sie ein Alabasterfläschchen voll Salböl [Anmerkung vom “Kuno”: mehr wert als ein Jahreslohn. Die Freudendame muss also recht gut verdient haben], 38 und sie trat hinten zu seinen Füßen, weinte und fing an, seine Füße mit Tränen zu benetzen; und sie trocknete sie mit den Haaren ihres Hauptes, küßte seine Füße und salbte sie mit der Salbe.
    39 Als aber der Pharisäer, der ihn eingeladen hatte, das sah, sprach er bei sich selbst: Wenn dieser ein Prophet wäre, so wüßte er doch, wer und was für eine Frau das ist, die ihn anrührt, daß sie eine Sünderin ist! 40 Da antwortete Jesus und sprach zu ihm: Simon, ich habe dir etwas zu sagen. Er sprach: Meister, sprich!
    44 Und indem er sich zu der Frau wandte, sprach er zu Simon: Siehst du diese Frau? Ich bin in dein Haus gekommen, und du hast mir kein Wasser für meine Füße gegeben; sie aber hat meine Füße mit Tränen benetzt und mit den Haaren ihres Hauptes getrocknet. 45 Du hast mir keinen Kuß gegeben; sie aber hat, seit ich hereingekommen bin, nicht aufgehört, meine Füße zu küssen. 46 Du hast mein Haupt nicht mit Öl gesalbt, sie aber hat meine Füße mit Salbe gesalbt. 47 Deshalb sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind vergeben worden, darum hat sie viel Liebe erwiesen; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.”
    Wenn der alte Sack von Rentner der nach Paraguay als Sextourist kam von einer jungen knackigen Paraguayerin die Fuesse gekuesst bekommt, so beschwert er sich wohl auch nicht und verlangt nicht vorher dass die Dame ihn vorher zum Notar zerrt um sich das beglaubigen zu lassen. Sie werden ja auch nicht beim Abogaducho vorstellig um vorher die Rechtslage zu klaeren wenn sie als 70jaehriger Tattergreis aus Alemamia beim baile von ner jungen Paraguayerin abgeschleppt werden, oder?!
    Die Gruenen und Feministen haben auch ein Problem damit dass Christen von Jesus auferweckt werden denn sie sind ja tot und koennen nicht Protestieren wenn ihnen das Gute passiert.
    Ganz offensichtlich war der Beso im Maerchen ein Auferweckungsbeso und keineswegs sexueller Natur.
    Aber Perverslingen kann man ja damit nicht kommen denn diese bewegen sich nur in ihrer perversen Gedankenwelt.
    Das mit der Mund-zu-Mund Beatmung ist eines der besten Beispiele. Klar werden auch da Gefuehle geweckt.

  2. Es wird immer klarer, die Menschheit gerät zusehends in einen Zustand geistiger Verwirrung und der Idiotie. Die meisten Impulse dieses Wahnsinns gehen dabei von “Grünen Geistesbrandstiftern” und emanzipationsbesoffenen Frauen aus, von Menschen die nicht mehr wissen ob sie Männlein oder Weiblein, ständig auf der Suche nach einer der beinahe 200 Geschlechteridentitäten sind und sich daher in einem permanenten Frustzustand befinden. Diese freudlosen und miesepeterischen Meinungsterroristen haben vom wirklichen Leben kaum eine Ahnung, haben in ihren verkorksten Leben so gut wie nichts auf die Reihe bekommen, meist nicht einmal eine ordentliche Berufsausbildung und Berufspraxis hinter sich, sehr oft Studienabbrecher, i.d.R. beziehungs- und kinderlos. Wenn es nach deren Lebensweisen ging, würde die Menschheit entweder aussterben oder sich eines Massenselbstmordes hingeben. Aber genau diese Spezies wollen der Menschheit diktieren wie sie fortan zu denken, sprechen, sich zu fühlen und zu leben haben. Es wird Zeit diesem gottlosen Spuk ein Ende zu bereiten, bevor diese Art von Irrsinns-Pandemie weiter um sich greift.

  3. Was für ein Unsinn. Diese Welt wird immer kaputter. Sagt man in D das N-Wort, besteht die Gefahr, in den Knast zu kommen, beleidigt man angeblich jemanden, droht das Gleiche. ist man nicht einverstanden mit der Kriegspolitik Israel, ist man automatisch antisemitisch eingestellt, ist man gegen die Einsperrpolitik der Bundesregierung, ist man Rechter.
    Dieses Land schafft sich ab und in vielen Ländern ist es ähnlich. Man darf nur noch sagen, was einige Politiker vorgeben. Alles andere ist verboten.

  4. Bei soviel Schwachsinn fällt einem langsam wirklich nichts mehr ein. Am besten verbieten wir ab sofort das zeugen von Kindern und die Geburt…die Kinder wurden ja auch nicht gefragt ob die auf diese verrückte Welt kommen wollen…..außerdem könnte man dadurch verhindern das noch mehr Vollidioten die Erde bevölkern…man sieht ja an solchen Sachen das es schon genug von ihnen gibt.

  5. Es ist natürlich unendlich wichtig, alle Märchen und Kinderbücher auf angeblichen Sexismus zu untersuchen und noch wichtiger ist es dann, diese Stellen zu tilgen.
    Denn die Welt hat ja zum Glück keine anderen Probleme.
    Haben diese gestörten Kreaturen eigentlich nichts Sinnvolles zu tun?
    Anscheinend nicht.
    Seltsamerweise stören sie sich kein bißchen an Vergewaltigungen, sofern sie nicht von “alten weissen Männern” begangen werden.
    Sie stören sich nicht an Kinderehen und auch nicht um die Rechtlosigkeit der Frauen in gewissen “Kulturen”.
    Aber wenn eine Märchenfigur ohne ihre Zustimmung einen Kuss bekommt, dann drehen sie am Rad.
    Und anstatt die mal einfach auszulachen, diskutiert die ganze Welt ernsthaft über so ein Pseudoproblem.
    O tempora. O mores.

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