Der “Missglaube“, dass die Pandemie endet

Asunción: Der Vizeminister aus dem Gesundheitsministerium, Hernán Martinez, traf in dieser Woche eine sehr zutreffende Aussage über den “Missglauben“ der Bürger, die meinen, dass die Pandemie ende, wenn die Impfungen angewendet werden. Jedoch ist dies wohl ein Irrglaube, denn Covid-19 wird so schnell kein Ende finden.

Impfungen verhindern Krankenhausaufenthalte und Todesfälle, aber nicht eine Ansteckung, so Martinez. Daher sei es wichtig, Präventivmaßnahmen aufrechtzuerhalten, erinnerte er weiter und warnte davor, dass viele Bürger möglicherweise die falsche Vorstellung haben, dass die Pandemie ende.

Martinez betonte, dass die Bevölkerung möglicherweise eine falsche Vorstellung habe, dass die Pandemie zu Ende gehe. Die Erlasse zur Flexibilisierung bestimmter Aktivitäten bedeuten jedoch nicht das Ende der Verbreitung des Virus.

„Wir wissen und waren Zeugen, dass Menschen, die sich mit zwei Dosen mit der Krankheit infiziert haben, keinen Fuß in ein Krankenhaus gesetzt haben”, sagte Martinez.

Er betonte die Notwendigkeit, dass die Menschen für die zweite Dosis in die jeweiligen Impfzentren, um den Zeitplan zu vervollständigen und einen ausreichenden Prozentsatz an Immunität zu gewährleisten.

„Es ist wichtig, mit Maßnahmen wie dem Tragen von Masken, Händewaschen und der Vermeidung von Menschenansammlungen fortzufahren“, betonte Dr. Martinez.

Der Appell von dem Vizeminister aus dem Gesundheitsministerium erinnert an den israelischen Ministerpräsidenten Naftali Bennet, der ebenfalls letzte Woche keine Gelegenheit ausließ, zu mahnen und zu warnen. Anfang der vergangenen Woche besuchte er die israelischen Streitkräfte und forderte die Bevölkerung zum wiederholten Male auf, sich gegen Corona impfen zu lassen: „Die Impfstoffe sind sicher und effektiv. Alle, die noch nicht geimpft sind, sollten das jetzt tun. Es rettet unsere Leben”.

Die klaren Worte von Bennet waren erforderlich, nachdem die täglichen Neuinfektionen in Israel auf fast 6.500 gestiegen waren – der höchste Wert seit Februar. Die Inzidenz stieg auf über 300. Der R-Wert liegt bei 1,25. Damit haben sich im Durchschnitt pro Tag in der letzten Woche 3.967 Menschen mit Corona infiziert.

Die Impfkampagne begann in Israel sehr früh und machte sehr schnell Fortschritte. Knapp 60 Prozent der 9,4 Millionen Israelis sind doppelt geimpft, doch es geht nur noch langsam vorwärts. Vom Impfweltmeister nun zum Inzidenzweltmeister?

Wochenblatt

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10 Kommentare zu “Der “Missglaube“, dass die Pandemie endet

  1. Bin auch dafür daß alle Massnahmen für die nächsten 100 Jahre aufrecht erhalten werden. Vor allem die Vermeidung der Massenansammlung von Menschen. Es ist so herrlich ruhig geworden ohne die Saufgelage mit drönnender Musik und hämmernden Bas. Es schläft sich super. Auch das Händewaschen ist super da begrabschen die Leute wenigstens nicht das Obst und Gemüse mit total dreckigen Händen. Die Maske ist ein Thema wo ich mir denke die lohnt sich nicht. Über diese selbstgenähten Bazillenlappen vor Mund und Nase lachen die Viren nur. Es ist bei über 30 Grad eine Zumutung diesen feuchten Lappen zu tragen. Sollte auf freiwilliger Basis geschehen. Also frohen Mutes in die nächsten 100 Jahre. Er wurde den Menschen Freiheit durch die Impfung versprochen und jetzt soll doch alles beim Alten bleiben. Kann sich jeder selbst seine Gedanken darüber machen.

    1. Bei euch ist es ruhig geworden? Da habt ihr es aber gut. Bei uns steppt der Bär, ist die gleiche megalaute Kindergartenmusik wie immer. Gesoffen wird auch wie immer und dann rumgegrölt nach den aktuellsten HIts der 20er Jahre, Polka hurra!

  2. Die Pandemie wird nie enden.
    Die Politiker haben erkannt, daß sie damit ein Instrument in Händen halten, mit dem sie die Bürger unterdrücken können, und die das auch noch mit Hurrageschrei quittieren.

  3. Den Leuten wurde teilweise ja auch vorgemacht, dass dann “die Normalität” wieder einkehren würde. Man kann es ihnen also auch nicht verübeln, wenn sie jetzt davon ausgehen, dass die Pandemie vorbei ist, und so falsch liegen sie ja auch trotzdem nicht. Die Pandemie neigt sich dem Ende zu. SARS-CoV-2 existiert und mutiert fröhlich vor sich hin; aber es wird nicht mehr solche Sprünge machen können und dadurch den Kampf gegen die Forschung und Medizin verlieren. Ob das Virus, wie die Pocken, komplett ausgerottete werden kann, sodass es nur noch in Laboren zu finden ist, oder wie die Grippe ein Mitläufer wird, das wird die Zeit zeigen.

    1. woher weiß das Herr Lauterbach – ist er Hellseher – oder folgt er nur dem vorgegebenen Plan ?
      SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach schließt trotz kontinuierlich steigender Corona-Infektionszahlen einen harten Lockdown im kommenden Herbst aus. “Wir werden auf keinen Fall wieder einen harten Lockdown haben”, sagte er dem Nachrichtenportal Watson. Weitere Einschränkungen für Ungeimpfte hält Lauterbach indes für wahrscheinlich.

      “Wenn die Fallzahlen deutlich steigen, werden Einschränkungen für Ungeimpfte nicht mehr vermeidbar sein. Aber einen weiteren Lockdown für geimpfte Menschen halte ich zum jetzigen Zeitpunkt für unmöglich.”

      Dem Argument, dass weitere Einschränkungen für Ungeimpfte einer faktischen Impfpflicht entsprächen, entgegnete Lauterbach mit den Worten: “Die Tests bleiben eine Brücke für die Ungeimpften, in alle Bereiche. Und ich finde das auch gut so.” Alles andere werde man später sehen. “Aber bei hoher Inzidenz kann es schwer werden, Getestete wirklich noch genauso zu behandeln wie Geimpfte.”

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