Der Mythos Chupacabras

Asunción: Chupacabras, der Name eines mythologischen Wesens, taucht oft in verschiedenen Bereichen der Landwirtschaft und in ländlichen Gebieten auf. Eine Legende, tief verwurzelt in den Köpfen vieler Menschen auf dem amerikanischen Kontinent, nicht nur in Paraguay.

Seit einiger Zeit behaupten Landwirte in Paraguay, ihre Tiere würden von einem Wesen angegriffen, das ihnen Blut aussauge. In einigen Fällen hingen Kühe sogar tot in den Bäumen.

Schon in den 90er Jahren gab es solche Denunziationen in ganz Amerika. Das mythologische Wesen ist als Chupacabras durchaus bekannt. Wikipedia hat der Kreatur ebenfalls einen Artikel gewidmet.

Die aufgefundenen toten Tiere, vermutlich durch einen Angriff von Chupacabras, waren alle blutleer. Die Wunde bestand aus zwei Einstichlöchern im Nacken. Im Gegensatz zu anderen Raubtieren, die zum größten Teil den Kadaver zerstören.

Gewöhnlich reagiert kein Tier oder zeigt Widerstand. Betroffene Viehzüchter berichteten, dass sie keine seltsamen Geräusche vernommen noch Hunde gebellt hätten. Es gib keine oder nur selten Spuren von dem angreifenden Tier. Auffallend, wenn welche gefunden werden, sind die großen Abstände (4 bis 5 Meter), was darauf hindeutet, dass es eine große Sprungfähigkeit besitzt.

Übersetzt heißt Chupacabras “Ziegensauger“, ein vampirähnlicher, haarloser Vierbeiner mit langen Krallen, das den Tieren Blut aussauge. Es gibt nur ein Problem, weil so eine blutsaugende Art unter den Experten unbekannt ist. Den Chupacabras dürfte es eigentlich gar nicht geben.

Wochenblatt / Ultima Hora

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4 Kommentare zu “Der Mythos Chupacabras

  1. Gemäß Wikipedia waren das aber nur zur Faschingszeit als photonische Kanonen verkleidete Moskitos, die aufgrund stattlichem Alkoholkonsums statt des Vorwärts- den Rückwärtsgang des Hypopharynx erwischt hatten.

  2. Weshalb gibts dann einen solch hahnebüchenen Artikel darüber?
    Ahh, vermutlich weil Jonny Depp sich auch darüber ausgelassen hat?

  3. Was ist den Dass!
    Kommt Morgen der Gozillia und King Kong vorbei.Wie Alkoholisiert waren die Schreiber!
    Zu heiss gebadet und im Kopf gestiegen.
    Hier macht sich jemand einen Medien wirksamen Spaß.
    Tier ruhig gestellt,leichte Narkose,an der Halsschlagader links/rechts in den Nacken dicke Kamüle rein,und das Blut abgepumpt,Kreislauf bricht zusammen das Tier ist Tot.
    Das geht ganz sauber,mit einer Pumpe zum Einbalsamieren von Leichen. Das Blut sauber abgesaugt im Kanister entsorgt und schon ist der Chupacabras “Ziegensauger“ da. Das geht auch ohne Strom!

  4. Redaktion, Danke für den interessanten Artikel. In 2017 war ich im Urlaub in der Cordilliera. Dort erzählen einige einheimische Eltern ihren kleinen Kindern Geschichten, das sie Nachts nicht aus dem Hausgehen sollen. Falls nicht, kommt das pfeifende „Monster“ sie holen. Auch wenn einigen das Thema „Chupacabra“ sehr abstrakt erscheint, scheint an diesem Thema für Latein- bzw. Mittelamerika doch was dran zu sein. Die Zukunft wird es weisen …

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