Der Priester und die Liebe zu einer Frau

Villarrica: Seit 900 Jahren, so lange wie es das Gebot gibt, dass Priester in der katholischen Kirche nur Gott und nicht eine Frau lieben sollen, wird das Zölibat immer wieder kontrovers diskutiert. Nun gibt ein neuer Fall zu reden.

Ein Skandal erschütterte die katholische Kirche in Guairá, als sie entdeckte, dass ein Priester der Pfarrgemeinde Villarrica eine liebevolle Beziehung zu einer engagierten Frau hatte. Die Diözese verhängten Sanktionen.

Kürzlich wurde ein Video veröffentlicht, in dem ein Mann sich beklagte, dass seine Partnerin offenbar sexuelle Beziehungen mit dem Pfarrer von Villarrica hatte, dem Franziskaner Fray Fabio Gho.

In Anbetracht dieser Tatsache gab das Bistum der Pfarrei Nuestra Señora de la Asunción aus Ybaroty, Villarica, eine Erklärung ab, in der es sich zur Klärung dieser Tatsache verpflichtet hatte und wiederum um Vergebung für das Geschehen bat. Es wurde weiter festgestellt, dass geeignete Disziplinarmaßnahmen getroffen werden.

Nach dem Skandal wurde Fray Fabio Gho von seinen Ämtern entbunden, sodass er in seiner Pfarrgemeinde keinen Dienst mehr ausüben wird.

Wochenblatt / El Informante Guairá

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

24 Kommentare zu “Der Priester und die Liebe zu einer Frau

  1. Eine reife Leistung, von der Kanzel predigen die Ehe ist Heilig,vor Gott geschlossen.
    Hier bricht er die Ehe er zerstört er eine andere Ehe.Das geht gar nicht!
    Wenn schon denn schon klare Fronten,sie lässt sich scheiden und heiraten die Dame lieber
    Franziskaner Fray Fabio Gho.
    Alter Grundsatz der Bauern:“Wer die Kuh melkt,nützt, muss sie auch Füttern.“

  2. Diese idiotische Regelung hat irgendeiner vor fast 1000 Jahren erfunden – und wird heute noch ernstgenommen!

  3. Zuerst einmal heißt es der Zölibat.
    Früher war Priestern und Ordensleuten das Heiraten nicht verboten.
    Der Zölibat wurde eingeführt, damit die katholische Kirche nach dem Tod der Priester deren Eigentum erbte.
    Denn es ist noch gar nicht so lange her, daß Menschen ihr Eigentum dem „Herrn Pastor“ vermachten, um sich damit eine Eintrittskarte ins Himmelreich zu sichern.
    Wenn man sich mit der Geschichte der Völker und deren Religionen beschäftigt, bemerkt man, daß in sehr vielen Kulturen für Priester und Priesterinnen das Keuschheits- und Heiratsverbot galt.
    Sicherlich aus genau den gleichen Gründen.
    Andererseits wird, zumindest heutzutage, niemand mehr in den Priesterberuf gezwungen.
    Der gute Mann wußte vorher, worauf er sich einliess.
    Er legte das Gelübde aus freien Stücken ab und sollte sich deshalb auch daran halten.

  4. Seit dem unsäglichen Fernando Armindo Lugo Méndez, auch Lügo genannt, sollte das Zölibat doch besser in “ NiErLa“, ( Nicht erwischen lassen) umgetauft werden. Solange die katholische Kirche, und ihre Abarten, derart neben dem Leben liegt, mangels Erfahrung nichts von Familien weiss, ist sie ebenso lebensfern wie jeder Muslim.

  5. Martin Luther war mir dann doch lieber: dreimal in der Woche oder vier schadet weder dir noch ihr. In Paraguay hingegen heißt es: dreimal am Tage oder vier…

  6. Habe für einmal keinen nicht-witzigen und nicht-geistreichen Kommentar beizufügen. Ich finde es wurde schon witzige und geistreiche Kommentare oben geschrieben. Treffend und wahr. Eigentlich gar nicht so dumm das Zölibat einzuführen, um den Priestern nach dem Tode ihr Hab und Gut zu entreißen. Von irgend was muss man ja leben, bescheiden in prunkvollen, dem Volk geraubten Palästen, auch wenn man nicht wirklich dafür arbeiten muss.

    1. Umso mehr, als damals in den reichen Familien die Nicht-Erstgeborenen gerne Richtung Religion entsorgt wurden. Da kam ein schöner Batzen zusammen für die Heilige Mutter Kirche.

  7. Das Zölibat ist ein dummer Unfug, der schon seit ca. 1000 Jahren existiert. Auf keinem Gebiet wird mehr geheuchelt als gerade auf diesem. Auch der Pfaffe ist nicht mehr als ein Mensch aus Fleisch und Blut, Daß der Betroffene nun eben als Pfaffe arbeitet, da ist seine Entscheidung der Berufswahl. Er hat als Pfaffe nicht etwa andere Gene als alle anderen, denn auch er hat seinen Geschlechtstrieb, egal ob er nun als Maurer, Kellner, Maler, Schreibstubensitzer, oder auch als Pfaffe arbeitet. Mich wollte mal in Paraguay ein deutscher Pfaffe, der dort als Missionar der Katholischen Kirche von Deutschland die kath. Kirche von Villla Hayes unter sich hatte, überzeugen, er als Geistlicher könne seinen Körper beherrschen, das verstehe aber keiner, der nicht selbst Pfaffe ist. ich verstehe das nicht, denn das sei Sache der Körperbeherrschung, die man erlernen könnne, und auch er als Pfaffe mußte sich daran gewöhnen, deshalb beherrsche er die Körperbehrrschung.. Nun, auch ein Pfaffe ist kein Naturüberwinder, wie er auch kein Übermensch ist, etwa ein Stellvertreter Gottes. Im übrigen wollte er mich überzeugen, da ich gerade kurz vor meiner Hochzeit stand, er als Landsmann und Freund wolle uns trauen. Aber wir müssten dann soundso oft von Asuncion zu ihm nach Villla Hayes kommen zu einem Kursus. Nun, ich wollte wissen, was er uns da eigentlich lehren wolle, er, der weder Familie noch Kinder hat, der noch nie in seinem Leben (laut eigenen Aussagen) eine Frau angefaßt habe und deshalb keinerlei Lebenserfahrung in der Ehe haben kann, ob er uns eigentlich Eheunterricht erteilen wolle? Und welcher Personengruppe er eigentlich angehöre, er könne auswählen zwischen ´Schwuler, Wichser oder Lügenbeutel? Denn 5% der Pfaffen seien schwul oder Wichser, der Rest von 95% seien Lügner, weil sie lediglich heucheln und trotzdem bumsen: Kein Problem, mir könne er ruhig die Wahrheit sagen, wenn er tatsächlich hin und wieder sich mit einer Frau abgebe, da würde ich ihm sogar noch gratulieren, das einzige, wogegen ich etwas habe, sei die Lüge. Aber er gab nicht nach, immer wieder dieselbe Ausrede: du verstehst das nicht, die einzige Erklärung sei die Körperbeherrschung. Nun, um die Diskussion zu beenden, erklärte ich ihm, ich brauche keinen Eheunterricht von einem, der selbst keine Erfahrung und auch keine Ahnung habe vom Eheleben, und selbst angeblich noch nie eine Frau angefaßt habe. Zu diesem Zeitpunkt (die Unterredung fand statt anfangs der 80er Jahre in einem Lokal an der Avda Kubitschek namens „Chalet Suizo“, bei dem Schweizer Ernst Stacher, wo dieser Pfaffe Stammgast war und im Moment unserer Unterhaltung bereits mindestens 12 Halbe Bier und schon mehr als eine halbe Flasche Whisky hinter der Binde hatte. Wenige Wochen später, als ich bereits verheiratet war, traf ich ihn wieder an einem Freitag im selben Lokal, wo er zusammen mit dem einst in Paraguay sehr bekannten Monseñor (Erzbischof) Rolón beim Abendessen, und bei Ernst Stacher gab es an diesem Freitag Metzelsuppe und Kesselfleisch, denn er hatte gerade ein Schwein geschlachtet. „Mein“ Pfaffe bestellte sich und dem Erzbischof Schlachtplatte mit Blutwurst und Sauerkraut, ich näherte mich seinem Tisch allerdings nicht. Der Wirt fragte ihn auf Deutsch, da der Monseñor Rolón nur Spanisch sprach: Wie verstehe ich das? Ihr beide seid doch katholische Geistliche, und für Euch ist doch jeder Freitag des Jahres wie ein Karfreitag, und es ist für Euch verboten, an diesem Tag Fleisch zu essen. Mir kann das wurscht sein, was Ihr bestellt, ist ja schließlich mein Geschäft, aber es interessiert mich eben. Da antwortete der deutschsprechende Pfaffe: Wenn ich Schweinefleisch esse, dann steht mir der Zipfel eben besser. Nun da kann sich jeder denken, was er will.

  8. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Reply

    Die Grundlage des katholischen Zoelibats ist durchaus biblisch. Nur eben mit dem Fehler dass sie es ihren Priestern AUFZWINGEN. Die Ehelosigkeit ist laut Bibel „der bessere Teil“ denn man kann ganz Gott dienen. Aber wenn jemand nicht ehelos sein kann, so SOLL er sogar heiraten.
    Die katholische Kirche erwartet dass ALLE Leute die Priester sind die „Gabe des Heligen Geistes der Ehelosigkeit“ haben. Diese Erwartung der Kirche ist durchaus berechtigt, nur eben wenn ein Priester es merkt dass „die Gabe der Ehelosigkeit ihm schwindet“ so tritt er nicht zurueck sondern uebt diese Schweinereien aus.
    Es ist falsch die Ehelosigkeit von den Priestern zu verlangen, aber durchaus nachvollziehbar WARUM die Kirche dieses tut: man will eben dass nur die Leute die die Gabe der Ehelosigkeit haben, sich zum Priesteramt berufen fuehlen.
    Bei den Mennoniten ist es gerade andersrum: wenn du Ehelos bis so sehen sie dich als eine Art von „Gescheiterter Existenz“ an. Mit dem Resultat dass unter den verheirateten Predigern praktisch alle verweltlicht sind eben WEIL sie verheiratet sind (sie dienen eher der Frau und sorgen sich um die Welt als um das Reich Gottes).
    Der Zoelibat ist durchaus nachvollziehbar nur eben wenige sind dazu berufen wie man sieht.
    Der katholisch Pfaffe treibt’s mit der Frau des Glaeubigen wo der protestantische mennonitische Pfaffe sich nur um sein Vieh und Kontostand sorgt. Eben genauso wies Paulus gesagt hat.

    1. Korinther 7 V 26 ff
    >>26 So halte ich nun um der gegenwärtigen Not willen [das] für richtig, daß es für einen Menschen gut ist, so zu bleiben [wie er ist]. 27 Bist du an eine Frau gebunden, so suche keine Trennung [von ihr]; bist du frei von einer Frau, so suche keine Frau. 28 Wenn du aber auch heiratest, so sündigst du nicht; und wenn die Jungfrau heiratet, so sündigt sie nicht; doch werden solche Bedrängnis im Fleisch haben, die ich euch gerne ersparen möchte. <>32 Ich will aber, daß ihr ohne Sorgen seid! Der Unverheiratete ist für die Sache des Herrn besorgt, wie er dem Herrn gefällt; 33 der Verheiratete aber sorgt für die Dinge der Welt, wie er der Frau gefällt. 34 Es ist ein Unterschied zwischen der Ehefrau und der Jungfrau. Die Unverheiratete ist besorgt um die Sache des Herrn, daß sie heilig sei sowohl am Leib als auch am Geist; die Verheiratete aber sorgt für die Dinge der Welt, wie sie dem Mann gefällt. 35 Das sage ich aber zu eurem eigenen Nutzen, nicht um euch eine Schlinge um den Hals zu werfen, sondern um des Anstandes willen, und damit ihr ohne Ablenkung beständig beim Herrn bleiben könnt. <<

  9. Die Kirche ist hier der Unfug, aber das wollen die verblendeten Christen einfach nicht realisieren! Denn falls Gott da ist, braucht er gaanz sicher die korrupte Kirche nicht dazu!

  10. Das Zölibat war eine der folgenschwersten und dümmsten Entscheidungen der katholischen Kirche. Dies kann nicht zwangsläufig aus der Bibel abgeleitet werden und dennoch legte man den Priester eine schwere Last auf, wider der menschlichen, von Gott gegebenen Natur. Damit zwang und zwingt die katholische Kirche ihr „Personal“ in die Sünde – und versündigt sich damit selbst! Doch so ist das schon immer in der katholischen Kirche. Sie interpretiert Dinge in die Bibel hinein, die dort so nicht stehen und legt ihren Gläubigen und dem Priestertum Lasten auf, die sie selbst nicht tragen kann oder will. Damit wird sie in höchstem Maße unglaubwürdig. Doch bis zum heutigen Tag ist die katholische Kirche unfähig Fehler einzugestehen und zu korrigieren, weil sie von sich behauptet, all ihre Entscheidungen wären von Gott so gewollt und nur sie hätten das Recht zu bestimmen, was Gottes Wille ist. Und genau darum gilt Martin Luther bis zum heutigen Tag in ihren Augen als Ketzer, denn er sprach „von der Freiheit eines Christenmenschen“ (nämlich die Bibel selbst zu lesen und dank dem Heiligen Geist“ in rechter Weise auszulegen)- ein Greul für die katholische Kirche! Aber das alles ist in heutiger Zeit ohnehin völlig unwichtig, denn mittlerweile wirbt sowohl die katholische Kirche wie auch die evangelische Kirche für den Islam und behauptet, wir alle hätten den gleichen Gott. EINE DUMMDREISTE LÜGE WIDER DER BIBEL! Als Christen wissen wir, daß Jesus Christus Gottes Sohn ist. Die Muslime lehnen dies grundsätzlich ab, behaupten Jesus wäre nur der vorletzte Prophet gewesen. Der letzte Prophet ist nach Auffassung der Muslime Mohammed und daher ist nur ihm allein zu folgen. Auch ist der Gott der Muslime kein Gott der Barmherzigkeit und Vergebung, sondern ein Gott der Willkür, des Zorns und der Rache. Unterschiedlicher können folglich die Positionen zwischen Muslimen und Christen nicht sein – und dennoch werben die christlichen Kirchen heute für den Islam und schämen sich offensichtlich ihres Glaubens gegenüber den Muslimen. (nehmen ihre Kreuze ab wenn sie mit Muslimen verkehren) Was ich damit sagen will ist, diese heutigen christlichen Kirchen sind nicht mehr als „schales Salz“, von dem Jesus sprach, das „zu nichts mehr taugt als auf dem Boden zertreten zu werden!“ Und genau deshalb gehöre ich heute keiner Kirche mehr an – ich brauche sie nicht, ich habe die Bibel und damit die Freiheit Gottes Wort zu lesen und zu erkennen.

    1. Martin Luther? Hier einige seiner Aussagen:
      Mit Ketzern braucht man kein langes Federlesen zu machen, man kann sie ungehört verdammen. Und während sie auf dem Scheiterhaufen zugrunde gehen, sollte der Gläubige das Übel an der Wurzel ausrotten.
      Mit dem Schwert strafen, Meister Hansen (den Henker) befehlen.
      ..Dass in diesem Fall die Halsstarrigen auch mögen getötet werden.
      Denn die Hand, das Schwert führt und tötet, ist dann auch nicht mehr eines Menschen Hand, sondern Gottes Hand, und nicht der Mensch, sondern Gott henkt, rädert, enthauptet, tötet, führt den Krieg. Das alles sind seine Werke und sein Gericht.
      Martin Luther über den Beruf des Pfarrers: Wir Prediger sind die allergrößten Totschläger.. der Herrgott hat mir befohlen, solches zu reden.
      Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen. Es ist ein gerechtes Gesetz, dass sie getötet werden.
      Luther zu den Juden.
      …dass man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke und was nicht brennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacke davon sehe ewiglich,, damit Gott sehe, dass wir Christen sind..
      Quellen: von den Juden und ihren Sünden,
      die neue Inquisition
      Melanchton u.a.m.
      Was ist der Unterschied zu den heutigen Musel-Terroristen? Ich sehe keinen. Sie argumentieren genauso. Traurig!

      1. Es wird viel dummes Zeug und viele Lügen über Martin Luther verbreitet, damit solche Gotteslästerer wie Sie es sind genug Munition bekommen, ihr lästerliches Handwerk zu betreiben. Viel Lügen wurden von der Katholischen Kirche über Martin Luther in die Welt gesetzt, bis zum heutigen Tag! Und natürlich von den üblichen Gotteslästerern und Christenhetzer, im Gewande von „Wissenschaft“. Aber wie dem auch sei, ich und kein anderer Christ sind für die möglichen Fehltritte eines Martin Luthers verantwortlich. Da muß sich auch ein Martin Luther vor Gott selbst verantworten. Und Sie haben schon gar kein Recht über Martin Luther zu urteilen, denn Ihre Gesinnung ist von Grund auf feindselig gegenüber Gott, den Christen und den Kirchen. Das haben Sie ja bisher hier zu Genüge und bis zum Überdruß bewiesen.

        1. Warum ist es so schwer, die Wahrheit anzunehmen? Die Zitate kamen nicht von mir. Können Sie nicht lesen? Haben Sie etwas mehr als die Hilfsschule absolviert? Sie stammen alle von ihm selbst, dem Hochwürden Martin Luther.

        2. Wenn man aber von den teufelsähnlichen Kindern erzählt … so halte ich dafür … dass es wahre Teufel sind.“ (Luther über behinderte Kinder)
          Wenn ich kein Agnostiker und Möchtegern Professorchen wäre, würde ich sagen, Luther war vom Teufel besessen. Laienprediger auch?

  11. Korruption, Geldwäsche, sexuelle Übergriffe von Bischöfen und Priestern, Sexorgien in Priesterseminaren, Frauenfeindlichkeit, Lagerdenken, Mobbing, Karrierismus, Klerikalismus – die Weltkirche hat massive Glaubwürdigkeitsprobleme. Immer wieder fallen bei ihrem »Bodenpersonal« Anspruch und Wirklichkeit auseinander. Keine Einzelfälle – systematisches Versagen. In einer Kirche, die das Kirchenattribut »heilig« trägt, wird seit Jahrhunderten Scheinheiligkeit gelebt.
    Doch mit der Scheinheiligkeit fällt die Glaubwürdigkeit der Weltkirche. Ihre propagierte Nächstenliebe und Toleranz dient zumeist nur dem Erhalt verkrusteter Machtgefüge, dem ideologischen Eigennutz der Mission und nicht zuletzt der eigenen Macht und dem eigenen Wohlstand.
    Quelle: Curizo Maltese, Scheinheilige Geschäfte

    1. „Massive Glaubwürdigkeitsprobleme“. Wer hat die nicht. Sie als angeblicher Professor nicht? Die „Welt“ nicht? Und die angeblichen „Geisteswissenschaften“ nicht? Und die Politiker nicht? Und die Ideologen nicht? Wo stimmen Anspruch und Wirklichkeit überein? Und warum nicht? Weil sie alle aus Menschen bestehen die vielleicht „gut“ sein möchten, es aber im praktischen Leben nicht sein können! Es gibt in diesem Sinne keine „Heiligen“. Alle sind sie Sünder, ohne Ausnahme. Aber gerade darum kam Jesus Christus in diese verdammte Welt, daß alle die an ihn glauben nicht verloren gehen, daß ihnen ihre Sünden vergeben werden wenn sie an Jesus glauben und das ewige Leben haben werden. So versprach es Jesus. Nichts muß man sich dafür erarbeiten. Nur an IHN glauben und umkehren. So einfach ist das! Doch wer nicht glauben und umkehren kann oder will ist eben verloren und wenn er hier auf Erden noch so große Töne spuckte und über Gott lästert. Es wird ihm und ihr nichts nützen.

      1. Auch dieser Kommentar hat eine Quellenangabe.
        Es gibt ein interessantes Buch von Noll über den religiösen Wahn. Lesen Sie es!

  12. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Reply

    Frag mal einen x-beliebigen paraguayer der behauptet katholisch zu sein wie sie die Nonnen nennen.
    Ich frag oft meine lateiner Arbeiter sowas und die sagen sie nennen die Nonnen „Cunha pa’i“ d.h. „Maedchen des Pfaffen“. Mit anderen Worten die gehen schlichtweg davon aus dass die katholischen „Pfaffen es mit den Nonnen treiben“. „Dazu waeren sie schliesslich da“ ist dann die Erklaerung.
    Ich versuch denen dann die Unerhoerbarkeit solcher Anspielungen „einzudeutschen“ (wie der Mennonit es nennen wuerde) aber das geht denen nicht in die Koepfe.
    Die Lateiner gehen partout davon aus dass der „Pfaff‘ regelmaessig den Pfad der Tugend zum Nonnenkloster beschreitet“. Unerhoert!
    Allerdings sollte man nicht zu sehr auf die Katholiken zeigen denn solche Faelle der sexuellen Belaestigung gibt es auch schon bei den Mennoniten genug. Einen Fall z.B. wo ein Lehrer der zugleich Prediger ist, denn das ist die normale Konstellation hier, der dann die „Schueler“ begrabscht hat (er wurde dann vom Posten entfernt). Ansonsten schweigt man ueber sowas wie ein Grab und von den Opfern erwartet man „die Kroete zu schlucken“ und das infame „vergebet den Suendern“ wird dann regelrecht von der Kirche vom Opfer VERLANGT. Welche Hintergruende die Ehescheidungen unter den Mennoniten haben, das ist auch nicht allzuschwer zu erraten.
    Ein anderer Fall hier kuerzlich vom Dorf der Mennoniten ist, die eine Frau (Witwe) verheiratet sich mit einem Witwer (beides Mennoniten im Fortgeschrittenen Alter) und der Arsch entpuppt sich dann als „Saufkanister“ der sich zugleicherzeit geruht eine Indianerfrau zu halten (zugegeben die Witwe kannte auch kein Leben ohne Alkohol von ihrem verstorbenen „Saufkanister“). Und so geht das immer weiter… Wie solche Leute dann noch „Christlich“ sind das ist mir schleierhaft – aber in der Kirch‘ das sind sie alle.
    https://www.youtube.com/watch?v=sMBe6_mGQO8

  13. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Reply

    @Caligula @Simplicus
    Die Unfehlbarkeit ist NUR fuer die Urtexte der Bibel garantiert von Gott.
    Masoretischer Text (Haebreisch) und Mehrheitstext/Textus Receptus (Griechisch).
    Der masoretische Text ist ueber 2000 Jahre und die 4000 Jahre davor in etwa zu 100% getreu kopiert worden (Das Original wurde im Tempel verwahrt was aber 70 nach Christus verlorenging). Die Qumran Sekte der Juden aber schrieb das Original ab und die Rollen was man in den Hoehlen von Qumran fand stimmen Wort fuer Wort, Buchstabe fuer Buchstabe genau ueberein mit dem masoretischen Text (Biblia Hebraica Stuttgartensia. Das Original wird in Stuttgart aufbewahrt). Im haebreischen Urtext (masoretischer) ist allerdings 1 Buchstabe veraendert: das ist das Taw (das T), denn das T sah den Rabbinern und Pharisaeern zu sehr nach dem Kreuz „T“ Jesu Christi und so veraenderten sie die Form des Taw zu einer anderen.
    Dies ist die Stelle wo die Juden den Buchstaben veraendert haben damit es ja nicht auf einmal auf Christus weist. Der Engel soll die zu verschonenden ein Taw (also ein Kreuz) auf die Stirn zeichnen damit die anderen die hinter ihm gehen sie nicht toetet. Im Urtext steht wirklich das Wort „Taw“.
    Hesekiel 9 V 3 ff
    >> Da erhob sich die Herrlichkeit des Gottes Israels von dem Cherub, über dem sie gewesen war, hin zur Schwelle des Hauses; und er rief dem Mann zu, der das leinene Gewand trug und das Schreibzeug an der Hüfte hatte. 4 Und der Herr sprach zu ihm: Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem und mache ein Taw [T: also ein Kreuz] auf die Stirn der Leute, die seufzen und jammern über all die Greuel, die in ihrer Mitte verübt werden!
    5 Zu den anderen aber sprach er vor meinen Ohren: Geht hinter ihm her durch die Stadt und erwürgt; euer Auge soll nicht verschonen, und ihr dürft euch nicht erbarmen. 6 Tötet, vernichtet Greise, junge Männer und Jungfrauen, Kinder und Frauen! Von denen aber, die das Taw (T Zeichen an der Stirn) tragen, rührt niemand an! Und bei meinem Heiligtum sollt ihr anfangen! Da fingen sie bei den Ältesten an, die vor dem Tempel waren. 7 Und er sprach zu ihnen: Verunreinigt das Haus und füllt die Vorhöfe mit Erschlagenen! Geht hinaus! Da gingen sie hinaus und erwürgten in der Stadt.
    8 Und es geschah, als sie so würgten und [nur] ich noch übrig war, da fiel ich auf mein Angesicht, schrie und sprach: Ach, Herr, Herr, willst du in deinem Zorn, den du über Jerusalem ausgießt, den ganzen Überrest von Israel umbringen? 9 Da antwortete er mir: Die Sünde des Hauses Israel und Juda ist überaus groß! Das Land ist voll Blut und die Stadt voll Unrecht[2]; denn sie sagen: »Der Herr hat das Land verlassen!« und »Der Herr sieht es nicht!« 10 So soll auch mein Auge sie nicht verschonen, und ich will mich nicht erbarmen, sondern ihren Wandel will ich auf ihren Kopf bringen! <<

    Fuer das Neue Testament ist der massgebliche Urtext der Mehrheitstext oder Textus Receptus (TR brauchten die Reformatoren) und nicht der moderne Nestle-Aland. Der Nestle-Aland ist aelter, stammt aber aus Aegypten und andere Zonen die verseucht waren von Haeresie und somit enthaelt er viele Faelschungen. Allerdings weist der Nestle-Aland zum Mehrheitstext nur 5% Differenzen auf was relativ wenig sind aber alle diese Differenzen lassen verschiedene Haeresien durchscheinen. Es sind halt Faelschungen die die Bibelkritik zum wahren Text erheben will. Trotzdem: nur 5% Differenzen.

    Nicht fuer das was Martin Luther sagt oder ihm angedichtet wurde und auch fuer kein Bibeluebersetzungen.
    https://www.youtube.com/watch?v=lwrL5pFUNK0

  14. Nun, wenn wir uns schon über Dinge wie z.b. Zölibat o.ä. unterhalten wollen, dann sollten wir schon auf so stark befangene Schriften verzichten, wie .z,.B. Schriften des Pfaffentums selbst, die freilich nur auf Seiten des Zölibats stehen können. Es gibt noch genügend andere ebenfalls weltliche Standpunkte, die nicht allesamt übereinstimmen und auch nicht übereinstimmen könnenk- In so einer Diskussion noch Pfaffen bzw. deren Produkte mitreden zu lassen, das wäre dasselbe, wie einem Angeklagten vor Gericht den Urteilsspruch über sich selbst zu überlassen. Und das Zölibath kann auch mit keinem Wort aus der Bibel begründet werden, wenn dies hier auch noch so vehement versucht wird. Das Urteil über diese vollkommen naturwidrige Angelegenheiten kann nur die unabänderliche Natur sprechen, wie ich weiter oben bereits zur Genüge bewiesen habe. Nicht einmal ein Pfaffe hat das Recht, das Zölibath zu verteidigen, denn der allergrößte Teil der Pfaffen hält es sowieso nicht ein, weil dies ein Mensch, der aus Fleisch und Blut ist, aufgrund der bestehenden Naturgesetze schon gar nicht einhalten kann. Auch Pfaffen sind keine Naturüberwinder und auch keine Übermenschen, auch ihnen befiehlt die unerbittliche Natur, selbst wenn sie sich auch einbilden, Stellvertreter Gottes zu sein.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .