Der Reichtum vom Ybytyruzú Gebirge wird zum Fluch

Kolonie Independencia: Was sich im Raum Paso Yobai, Guairá, schon abspielt wird sich im Nationalpark Ybytyruzú wiederholen. Die Suche nach Bodenschätzen in der Region könnte wohl die Umwelt komplett zerstören.

Im Raum Paso Yobai wird Gold gefördert, das ebenfalls in den Ybytyruzú Bergen vorhanden sein soll. Mehr noch, auch Diamanten, Kobalt und andere Erze sind anscheinend vorhanden.

Viele Touristen schätzen die schönen Aussichts- oder Naturschauplätze im Nationalpark, wie den Cerro Akati, Salto Pa’i, Salta Suizo und weitere. Mit der Ruhe in der Natur könnte es bald vorbei sein.

Bewohner aus der Region organisieren zwar ein Seminar über das Thema “Förderung des Bergbaus im Ybytyruzú“ für kleine Unternehmen, jedoch werden schon von Behörden und ausländischen Investoren die Fäden im Hintergrund gezogen. Sie wollen den Bergbau professionell betreiben.

Laut den Einwohner um den Nationalpark sei eine kleine Anzahl von Bergleuten in der Gegend schon tätig, getarnt als Touristen mit Zelten, die nur die “Speerspitze“ von ausländischen Unternehmen seien. Sie warten nur den richtigen Moment ab um sich niederzulassen.

Des Weiteren berichteten Bürger, dass sie immer noch nicht wüssten um wen es sich bei den Interessenten handle. Jedoch sei es sicher, dass viele Gruppen in den Nationalpark reisen und spezielle Nachforschungen im Bereich Bergbau anstellen würden.

Wochenblatt / El Informante Guairá

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2 Kommentare zu “Der Reichtum vom Ybytyruzú Gebirge wird zum Fluch

  1. Da könnte man so etwas wie Hüter des Nationalparks anstellen, so richtig mit 14-tägiger Ausbildung in Kenia, einem Gewehr, einer Bazooka, einem Feldstecher, mit genügend Eis für Teerere und einem iTelefon, damit im Notfall die Armee angerückt käme.
    Wie sich allerdings mit dieser Idee für den korrupten Haufen in Regierung und Politik Plata machen liese, müssten diese aber selber herausfinden, obwohl ich denke, dass ihnen schon eine Methode in den Sinn käme.

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