Der “süße Tod“

Asunción: Der “süße Tod“, bekannt dadurch, weil das Opfer in Träume verfällt, ohne es zu merken. Diese Gefahr steigt, wenn die Temperaturen sinken und Personen in geschlossenen Räumen Kohleöfen anzünden.

Rubén Valdez von der Freiwilligen Feuerwehr aus Paraguay, betonte die besondere Sorgfalt bei der Verwendung von Kohleöfen in Häusern. Er wies darauf hin, dass es ratsam sei, sie an Orten mit guter Belüftung aufzustellen, da bei der Verbrennung Kohlenmonoxid entsteht, das zu einem Sauerstoffmangel in den Räumen führe und die Person zum Einschlafen bringe, was schließlich zum “süßen Tod“ durch Ersticken führe.

„Jedes Element, das Wärme erzeugt, ist ein Risiko. Das Problem darin, dass unsere Häuser nicht auf die Kälte, sondern auf die Wärme vorbereitet sind. Elektrische Öfen werden überall im Haus und in einigen Fällen sogar in den Badezimmern verwendet, wodurch die Gefahr eines Stromschlags besteht“, fügte Valdez.

Er empfahl, als Schutz vor der Kälte Zeitungspapier zur Abdeckung der empfindlichsten Bereiche wie Füße, Bauch und Achselhöhlen zu verwenden, um die Exposition gegenüber niedrigen Temperaturen zu vermeiden, insbesondere für Personen, die keine warme Kleidung haben.

„Es gibt Zeiten, in denen die Menschen sich mit alkoholischen Getränken aufwärmen möchten. Dies ist kontraproduktiv, da es vorübergehend Energie abgibt, dann aber die Körpertemperatur senkt und die Gefahr besteht, dass die Person noch mehr friert“, fügte Valdez hinzu.

Im Falle der Auffindung von Personen, bei denen das Risiko einer Unterkühlung besteht, wird empfohlen, sie in eine warme Umgebung zu bringen und wenn möglich, ein heißes Getränk zuzuführen, damit sie die Körpertemperatur wiederherstellen können.

Die zu berücksichtigenden Anzeichen bei der Erkennung von unterkühlten Personen sind das charakteristische Zittern und Taubheitsgefühl, das in verschiedenen Körperteilen auftritt.

Schließlich empfahl Valdez, sich “umzusehen und den Leuten zu helfen, die Mäntel, Decken oder Schuhe benötigen“, um mit den niedrigen Temperaturen zurechtzukommen.

Wochenblatt / ABC Color

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7 Kommentare zu “Der “süße Tod“

  1. So „gerecht“ geht in hierzulande zu! Die Einen verdienen sich dumm & dämlich und bereichern sich mittels Korruption am Volks/Staatsvermögen – die Anderen haben nicht einmal das Geld für warme Socken und ordentliche Schuhe. Doch diejenigen, die sich mittels Korruption und Amigowirtschaft unter der „Sonne des Lebens“ gut eingerichtet haben, empfinden keine Scham, wenn die Anderen vor ihrer Haustüre leiden müssen.

    1. Das hat nun aber nichts mit Paraguay zu tun. Das gibt es in fast jedem Land der Erde. Es geht immer um den Maximalprofit und da spielen Menschen keine Rolle, sind nur Mittel zum Zweck. Auch in Alemanien sterben jedes Jahr Menschen an Unterkühlung, OK, da gibt es genausolche Korruption und Vetternwirtschaft wie hier, nur Lobbyismus genannt.

    2. Empörung, Schande! Hilft nur Enteignung, oder? Ich zahle max.10% Steuern. Bin verantwortlich für Fam. und bin Nicht im Land den „Samariter“ zu spielen. Kapitalismus? Kommunismus? Realismus! Sich über Verhältnisse Aufregen? wenn Mann sich danach Besser fühlt, OK!

    3. @Hans Wurst, @lumilu, @Lauterbach (Kommentar unten), ihr habt natürlich alle recht bezüglich Kapitalismus nun mal so funktioniert und es überall in der Welt Kältetote gibt. Gut, außer im Kongo natürlich.
      Aber, Manni hat zwar „Die Einen verdienen sich dumm & dämlich“ geschrieben, gleichzeitig auch „und bereichern sich mittels Korruption am Volks/Staatsvermögen“.
      Also wenn ich Mannis Worte richtig verstanden habe, hat er vor allem gegen die omnipräsente Korruption hierzulande gewettert, worüber ich auch nicht besonders erfreut bin. Und nicht unbedingt den Kapitalismus angeprangert.
      .
      Der Richter ermahnt die Dame im Zeugenstand: „Sie wissen schon, was Sie für eine Falschaussage bekommen?“
      „Ja, Herr Richter, 10.000.000 Guaranies und ein Cabrio!“
      Quelle: http://witze.net/bestechung-witze

  2. Stimmt schon Manni, seh ich auch so, aber dies ist leider nicht nur in Paraguay so, sondern weltweit.
    Normal sollte der denkende Bürger alle Schlipsträger an demselben…….zenziert!

  3. Manni ist doch sonst ein Verfechter von Kapitalismus? Besser hätte ich es nicht ausdrücken können. Für den Profit spielen Menschenleben keine Rolle. 2/5 der Menscheit lebt im totalen Überfluss. Auf der anderen Seite der Waage haben 1/5 kein Geld für Nahrung, nicht einmal altes Brot. Also Hand aufs Herz, wer spendet regelmäßig (nicht nicht an Politiker), wer gibt regelmäßig etwas von seinem Wohlstand ab?
    Wer s nicht tut argumentiert gerne: wir sind eben eine Leistungsgesellschaft. Die hättens ja auch selbst schaffen können, wollten nur nicht, haben den Arsch nicht aus dem Bett gekommen. Dabei ist jedem klar, wie er sich selbst belügt. Wir kommen nun einmal nicht „gleichwertig“ auf die Welt.

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