Der verzweifelte Kampf gegen die biblische Plage

Loma Plata: Im Chaco geht der verzweifelte Kampf gegen die biblische Plage, den Heuschrecken, weiter. 30 Tage lang wurden Schädlingsbekämpfungsmittel ausgebracht, nun geht es noch einmal 30 Tage mit Srüheinsätzen weiter.

Techniker von der Behörde Senave für Pflanzengesundheit und Saatgut überwachen 41 Zonen in Alto Paraguay und Boquerón. Insgesamt wurden 107 Sprüheinsätze mit Chemikalien am Boden und 8 aus der Luft durchgeführt. Dafür waren 418,9 Liter Insektizide und 42,1 Liter Pflanzenöl erforderlich.

Die Einsätze wurden in ländlichen Gebieten und in Kolonien in den Distrikten Loma Plata, Neuland, Filadelfia, Lolita und Paratodo verzeichnet, wo Schäden an Getreide, Sorghum, Weizen und Chia sowie an Weiden zu beobachten waren.

Die Senave erwarb eine Applikationsdrohne für Pflanzenschutzmittel, die eine weitere im letzten Jahr erworbene Überwachungsdrohne ergänzt. Sie dient dazu, Heuschreckenschwärme zu identifizieren und anschließend zu kontrollieren, wenn konventionelle Sprühgeräte zum Einsatz kommen.

Wochenblatt / ABC Color / Foto Archiv

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6 Kommentare zu “Der verzweifelte Kampf gegen die biblische Plage

  1. @Regehr @Lot
    https://www.abc.com.py/nacionales/2019/07/25/siguen-combatiendo-a-langostas-en-el-chaco/
    Der obige Link ist wohl die Quelle des Artikels. Wenns ne Zeitungsente ist dann von ABC Color denn das WB uebersetzt m.E. nur die von ihnen auserlesenen Artikel der nationalen Presse – was immer einen „kick“ verspricht; wie der Saeufer an der Flasche haengt. Mit etwas geschick uebersetzt man dann so als ob allewelt glaubt: „sie kommen!“ (incomming!!! Wie wenn ein Artilleriegeschoss oder Handgranate auf den Zug Soldaten zukommt).
    Im Originalartikel scheint eine Bestandsaufnahme der Aktivitaeten vorgestellt zu werden und wohl unterschwelliges Verlangen nach mehr Geld „fuer die Bekaempfung dieser Insekten“.

  2. Im Prinzip schon. Aber die Gifte wirken nicht gegen Warmblüter, und bauen sich schnell ab. – Für mich ist aber die erste Frage, ob diese Nachricht aktuell ist oder 3 Monate alt.

    1. mit etwas „Glück“ ja. Es gibt ein Zeitraum von etwa 3 Tagen, wenn die HS noch Flügellos sind, dann ist das Effektiv. Hier werden meist die Felder besprüht, mit der Annahme die Schädlinge lassen sich da nieder. Vertilgt an Früchten werden bei einem „Schwarm“ 10 – 20 Tonnen pro Tag. Regional unterschiedlich!

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