Der Zement wird knapp

Vallemí: Es gibt Probleme mit dem Zement. Die Distributoren in dem Sektor äußerten ihre Besorgnis über wiederholte Probleme und einer Null-Produktion im Werk Vallemí. Es wird wohl bald einen Mangel an Zement geben.

Erst vor kurzem wurden 67 Millionen US Dollar für Modernisierungen in die staatliche Zementfabrik investiert. Der Verband von den Händlern in dem Bereich drückte nun seine Besorgnis über die Situation in der Branche durch das Werk der Nationalen Zementindustrie (INC) aus. Es wurde davor gewarnt, dass die Verwaltung vom INC, unter der Regie von Ingenieur Jorge Méndez, keine wirksamen Lösungen für die Situation parat habe und es so zu einem Engpass in dem eingangs erwähnten Baumaterial kommen werde.

Des Weiteren wird Kritik über die neu installieren Technologien in der Fabrik laut. Es kam zu umfangreichen Umbauten und der Einführung eines neuen Brennstoffs (Koks statt Heizöl) im September 2017. Der Ofen musste aber mehr als 20 Mal pro Monat gestoppt werden. Derzeit ist er seit dem 27. Dezember nicht in Betrieb. Man wartet auf ausländische Techniker.

Catalino Narváez, Techniker im Werk Vallemí, bestätigte, dass der neue Ofen nicht funktioniere, weil es Probleme am Hauptlüfter gebe. Sie werden gelöst, wenn ausländische Fachkräfte eintreffen, die aber noch nicht angekommen seien.

Im Augenblick kommt wieder Heizöl bei einem alten Ofen zum Einsatz, jedoch langen die Vorräte nur für 26 Tage. Narváez gab zu, dass es eine große Unsicherheit über die weitere Zementproduktion in der Anlage gebe.

Mittlerweile führen die andauernden Unterbrechungen in dem Werk Vallemí zu einer Verzögerung bei dem Versand des Zements um bis zu einer Woche.

Wochenblatt / ABC Color

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7 Kommentare zu “Der Zement wird knapp

  1. Improvisation ist das Wort der Stunde. Wäre einmal interessant zu wissen wo das ganze Geld der Investitionen der letzten Jahre geblieben ist. Das fehlen von Zement am Markt führt zu Spekulationsgewinnen, wie es in den letzten 30 Jahren immer wieder der Fall war. Bedient bei der Zementausgabe in Villetta werden diejenigen, die zu den Mächtigen und Einflußreichen im Land gute Kontakte pflegen. Alles schon dagewesen und in einem Land wo das Gesetz des Dschungels gilt, durchaus normal. Also keine Aufregung. Alles im grünen Bereich.

  2. Eine neue Technologie mit der sich im Umkreis von 1000 Kilometern keiner auskennt zu installieren ist gut. Das klingt nach global economy!

  3. Wozu denn viel Zement? Meist nimmt man doch eh nur Sand oder Erde und krümelt ein paar Gramm „Zement“ rein.

    Und wenn schon Zement, dann den aus Uruguay, 20% ergiebiger als der commun, weil da wohl mehr Dreck als Zement drin ist. Ausserdem haben viele Säcke aus Vallemi eine seltsame Öffnung oben. Wiegt man nach, sind es oft nur 40 – 45 Kg…. – und ich wunderte mich anfangs, dass ich so stark bin, die 50 Kg locker zu handeln mit meinen 72 Jahren. Naja, 40 – 45 Kg gehen natürlich leichter zu bewegen…..

  4. Das stinkt wieder zum Himmel! Weihnachten Sylvester vorbei die Chefs und Manager haben ihre Familien beschenk reichlich und ganz viel Geld investiert in die 1 bis 2 Geliebte und nun muss irgendwie das Geld wieder rein also verknappen den Zement und wer am meisten Schmiergeld zahlt bekommt natürlich seine LKWs voll gemacht.

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