Deutschen Staatsbürger wegen dem Einsatz von Agrochemikalien angezeigt

Capitán Meza: Bewohner aus der Gegend von “8 de Diciembre“ gaben an, Opfer einer Kontamination mit Agrochemikalien durch einen deutschen Sojabohnenproduzenten zu sein, der neben ihren Häusern eine landwirtschaftliche Fläche bewirtschaftet.

Es wurde eine Anzeige beim Staatsanwalt Rubén Lial in Encarnación eingereicht. Wie Pabla Garcete, einer der Betroffenen, mitteilte, habe man die Denunziation gegen den deutschen Staatsbürger Hermann Volker eingereicht, der eine Sojaplantage neben dem Haus seiner Eltern und eines Bruders angebaut hat. Er fügte hinzu, dass der Deutsche häufig Insektizide und Herbizide zum Einsatz bringe, was bestimmte Vorschriften verletzen soll.

„Wir sind zur Staatsanwaltschaft gegangen, um die Anzeige einzureichen, nachdem wir im November die Beschwerde wegen Kontamination vor dem Nationalen Dienst für Pflanzenqualität, Gesundheit und Saatgut (Senave) vorgenommen hatten, ohne Ergebnisse. Denn der Eigentümer erlaubte den Beamten der Senave nicht, sein Grundstück zu betreten“, sagte Garcete.

Staatsanwalt Lial teilte mit, er habe die Anzeige im vergangenen Dezember erhalten und die ersten Schritte in diesem Fall seien bereits unternommen worden. „Ich habe die Mitteilung erhalten, dass der Eigentümer sich geweigert hat, die Techniker der Senave auf sein Grundstück zu lassen. Wir ermitteln weiter in dem Fall“, sagte er.

Wochenblatt / ABC Color

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10 Kommentare zu “Deutschen Staatsbürger wegen dem Einsatz von Agrochemikalien angezeigt

  1. Richtig ist, der Deutsche pflanzt das gar nicht selbst, sondern hat das Land vermietet.
    Richtig ist, dass eine natürliche Schutzbarriere gepflanzt wurde, die der Garzette selbst illegal abgeschnitten hat und dann auch noch verkauft hat.
    Richtig ist, dass der Deutsche der Senave mitgeteilt hat, dass er selbst nicht pflanzt und daher die Senavemitarbeiter an seinen Anwalt verwiesen hat.
    Richtig ist auch, dass Garzette massenhaft Tiere im Land des Deutschen hält und nachdem dieser ihn deswegen angezeigt hat, ihm durch eine Anzeige bei der Senave das Leben erschweren will.
    Bitte liebes Wochenblatt, fragt doch erstmals die Gegenseite, bevor ihr einen solchen Kügenartikel veröffentlicht.

  2. @Krambambuli,
    Warum hat den der Animal sich geweigert, die Techniker der Senave auf sein Grundstück zu lassen, wenn er ja nicht selber Anbaut? Komisch

    1. Ouuuuu, uhhhhh, der verbrennt sicher seinen toten Hund, wie die Eingeborenen, weil er sich keinen Schaufel leisten kann. Sowas aber auch.

  3. Wieso? Der Herr nimmt nur seine Rechte war, ist dies vielleicht anstoessig? Naja fuer Obrigheitshoerige sehr wahrscheinlich, die treten gleich ins Gewehr wenn irgendein Behoerdenheini auftritt.

  4. Die Frage ist halt, hat er unerlaubte Insektizide und Herbizide zum Einsatz gebracht oder nicht. Sowas sollte man doch abklären können. Ich denke, jeder Bauer setzt Insektizide und Herbizide ein. Logischerweise gibt es legale und verbotene.
    Also mal abwarten.
    Komisch, was die Behörden hierzulande für ein Kompetenz aufweisen. Sagst einfach, „no, nix da, du kannst jetzt nicht auf mein Grundstück“ und dann zotteln sie wieder ab? Ja, dann würde ich meine illegalen Fässer mal vorsorglich verschwinden lassen. Irgend einem Gürkli-Pflückli bringen, der nimmt das schon, wenn’s grati ist und man aproveche vom Alemam de M, pardon, vom Amimal de M.
    Also: Wenn er verbotene Mittel einsetzt ist das ja auch rechtens. Ob Amimal de M. oder nicht.

    1. Bauer ist ano 1800..macht anzeige.. weil 3mal gegiftet…toll…aber wenn gift legal..? …was dan bauer is blöd und weiß nichts.? Legal ist legal…rest scheisegal…man hats hier auch mit stupiden ignoranten xenofobischen bauern zu tun…da erübrigen sich deutsche komentare…

  5. Der Deutsche Herrmann in Cap. Meza geniesst dort einen einwandfreien Leumund. Zur Anzeige seine Nachbars kam es nur, weil er den paraguayischen Nachbar zuerst angezeigt hat. Weil seine Tiere in das Ackerland des Deutschen eingedrungen sind und immensen Schäden verursacht haben und außerdem hat er den Schutzwall aus Kamerungras den der Deutsche auf seinem Grundstück rundherum anpflanzen lassen illegal abgeerntet und verkauft darauf hin erfolgte die Anzeige des Deutschen bei dortigen Friedensrichter. Also das ist nichts anderes als eine Retourkutsche. Die Anschuldigungen des paraguayischen Nachbarn sind gelogen. Wie so oft in diesem Land um dem Gringo ein paar Millionen rausdrehen.

  6. Dem Kommentar von Dallymann ist nichts mehr hinzuzufügen. Der Hermann ist ein feiner Kerl und hat sich nichts zu Schuld kommen lassen.

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