Deutschland ist im Mate Fieber

Asunción: Zurzeit findet die größte, wichtigste und weltgrößte Fachmesse für Lebensmittel und Getränke, Anuga, in Köln statt. Noch bis morgen ist sie präsent. Ein Trend für Paraguay zeichnet sich schon ab: Die hohe Nachfrage nach dem “grünen Gold“.

12 Länder haben bis jetzt Interesse am Erwerb der paraguayischen Yerba gezeigt. Neun Unternehmen aus Paraguay nehmen an der Anuga teil, so wie 7.045 weitere Aussteller aus der ganzen Welt. Selecta verhandelt derzeit mit Vertretern aus 12 Ländern.

„Wenn wir nur mit 50% der Interessenten Verträge abschließen können sind wir glücklich. Zwei polnische Unternehmen wollen unseren Betrieb nächstes Jahr besuchen“, sagte Miguel Ayala, Repräsentant für den Export von Selecta.

In Deutschland bricht indessen auch das Mate Fieber immer mehr aus. Der Grund dafür dürfte eine Firma sein, die den Konsum von warmen und kalten Getränken aus Yerba Mate hervorhebt. Dabei bewirbt diese vor allem die energetischen Kräfte der getrockneten Blätter von dem Yerba Strauch.

Wochenblatt / Hoy

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6 Kommentare zu “Deutschland ist im Mate Fieber

  1. Jetzt hat es Manni geschafft, die Deutschen passen sich den Paraguayern an.
    In den kühlen Wintermonaten wird man jetzt in Deutschland vermehrt auf den Balkonen Mate trinkende sehn.

    1. Hallo Rolf. Hoffentlich haben Sie nicht recht, denn langfristiger und häufiger Genuß von Yerba Mate führt zu Energieverlust und Antriebslosigkeit. Yerba Mate ist in gewisser Weise eine Droge. Diese Droge wirkt zunächst erfrischend und Energie aufbauend. Doch das Fatale daran ist, wie bei allen Drogen, langfristiger und häufiger Genuß bewirken exakt das Gegenteil. Das Verlangen nach immer mehr wird größer bis die Droge nicht mehr das gewünschte Ergebnis erzielt, sondern sich in´s Gegenteil verkehrt. Genau das ist ja hier zu beobachten. Trotz Unmengen von Yerba leiden die Menschen ganz offensichtlich unter Antriebslosigkeit. Und das, obwohl sie den ganzen Tag am Yerba-Tropf hängen.

  2. Energetischen Kräfte? Da frage ich ich, wenn die Paraguayer nicht bei der Arbeit in der einen Hand ihre Guampa und in der anderen ihr Celular halten müssten, wie das BIP des Landes wäre, wenn es kein Gras zum Trinken gäbe. Doch, yuhee, dank energetischen Kräften bringen sie es durchschnittlich auf 2.500 US-Dollar.
    P.S. Ach, ja, 2.500 US-Dollar per anno.

  3. Ich trink hin und wieder Terere, wenn es besonders schwuel ist. Mate, also heiss, trinke ich nicht.
    Grundsaetzlich kann man behaupten, dass viele Paraguayer suechtig nach Mate oder Terere sind und ob das auf Dauer so gesund ist, weiss ich nicht.
    Andrerseits werden ja viele Paraguayer auf dem Land ziemlich alt. Keine Zaehne mehr im Maul, aber noch ruestig im Alter.

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