Deutschstämmiger prangert Invasion der Campesinos an

Guahory: Jair Weber wusste nicht mehr weiter und kontaktierte die Medien um Hilfe. Die Nationalpolizei und Justiz sind machtlos gegen den Einfall von Campesinos auf seinem Grundstück.

Immer wieder kommt es in Guahory, Departement Caaguazú, zu Zwischenfällen mit landlosen Bauern und deutschstämmigen Kolonisten. Der neue Leiter für Ordnung und Sicherheit des Departements, Kommissar Inocencio Portelli, bestätigte die Beschwerde von Weber.

„Sobald die Polizei am vergangenen Dienstag die Gegend verließ, besetzten Campesinos mein Land. Sogar das Nationale Institut für ländliche Entwicklung und Land (Indert) gab zu, dass ich rechtmäßige Landtitel besitze. Das Indert hat die landlosen Bauern umgesiedelt, aber sie sind wieder da“, klagte Weber.

Etwa 60 Eigentümer mit einer gesamten Fläche von rund 1.000 Hektar in der Zone sind betroffen.

Weber erklärte, ein Kolonist wollte auf sein Grundstück, aber bewaffnete Menschen auf Motorrädern hätten ihn verfolgt und auf sein Auto geschossen. Das Vorhaben wurde beendet um einen tödlichen Ausgang zu vermeiden.

Eligio Brítez, einer der Campesinos, erklärte, dass einige seiner Landsleute Eigentumsrechte auf der umstrittenen Fläche beanspruchen würden, andere aber schon umgesiedelt seien. Teodolina Villalba, eine Vertreterin der Föderation für die Nationalen Campesinos (FNC) ist zuständig für die Prozedere in Guahory, war aber für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Portelli ist erst acht Tage im Amt und ersetzt Miguel Orué. „Offensichtlich sind die gleichen Leute wieder zurückgekehrt, die vom Indert schon umgesiedelt wurden. Das Problem besteht schon lange Zeit und wird nicht gelöst. Eine eventuelle Räumung muss ein Richter anordnen“, sagte Portelli.

Quelle: ABC Color

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4 Kommentare zu “Deutschstämmiger prangert Invasion der Campesinos an

  1. Wenn da der Staat nicht endlich hart durch greift ist dieses freie Land Paraguay bald in den Händen von Kommunisten wie in Venezuela .Was in Venezuela passiert sieht man ja jeden Tag ,ein Land was von der Weltspitze über Jahre hinweg ins Chaos gestürzt wurde,Mord,Folter,Unterdrückung,sind die Taten die Kommunisten anrichten wenn ihr krankes Ideologie nicht funktioniert. Darum muss Paraguay hart gegen diese Campesinos vorgehen um das Allgemeinwohl der Menschen in Paraguay zu schützen.

    1. Genau so ist es! Doch in PY ist es noch ein bißchen komplizierter. Hier arbeiten Kommunisten Hand in Hand mit „Kapitalisten“, nämlich den Großgrundbesitzern und Politikern die in tiefstem Korruptionssumpf verstrickt, diese dummen Kommunisten als „nützliche Idioten“ benutzen um sich in jeglicher Art und Weise zu bereichern. Die Masse des ungebildeten Volkes begreift die Zusammenhänge nicht und leidet unter Antriebslosigkeit um diesem Treiben endlich Einhalt zu gebieten. Alle haben sich an dieses Spiel gewöhnt, jeder macht auf seine Weise mit und zieht für sich seinen persönlichen Nutzen daraus. Es ist wie ein Krebsgeschwür das unheilbar zu sein scheint, denn bisher wurde noch keine entsprechende Medizin gegen diese Krankheit entwickelt. Es fehlt einfach der Wille dazu.

    2. paraguay mus gar nix, reicht schon wenn die bohoerden sich nicht einmischen wenn jemand dat ungezier auf seinen land ausrottet

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