Dichter Rauch über der Metropolregion und es “regnet“ Asche

Asunción: Dichter Rauch liegt seit gestern über der Hauptstadt von Paraguay und dem umliegenden Großraum. Die Bewohner berichten sogar, dass es Asche “regnen“ soll.

Ein seltsamer und dichter Rauch ergriff die Straßen von Asunción und die Städte des Departement Central. Das nationale Wetteramt berichtet, dass die Brände auf das Verbrennen von Weide und Gras aus dem Süden des Landes zurückzuführen sind. Aber auch auf der Banco San Miguel wurden entstandene Rauchschwaden gesehen.

„Im Süden von Zentral gibt es Feuerquellen, insbesondere im Bereich des Ypoá-Sees. Der Wind aus dem Süden bringt den Rauch in die Metropolregion und er zieht dann weiter nach Norden“, sagte Eduardo Mingo von der Direktion für Meteorologie und Hydrologie.

Ebenso wies er auf den Norden von Ñeembucú und das Departement Paraguarí als weitere Punkte hin, die den Rauch verursachen würden. Einige Städte am linken und rechten Ufer nördlich des Flusses Paraguay sind ebenfalls von Rauch beeinflusst. Bewohner berichten hier sogar, dass es Asche vom Himmel regnen soll.

„Wir befinden uns in einer sehr starken Trockenheit. Dies führt zu einem geringen Feuchtigkeitsgehalt der Atmosphäre. Jede Zigarette, die dort weggeworfen wird, trägt zum Rauch bei“, erklärte Mingo.

Schließlich sagte er, dass die Feuerquellen anhalten werden, da im Moment sehr geringe Regenwahrscheinlichkeiten bestehen. Aus diesem Grund forderte er die Bürger auf, sich bewusst zu werden und keinen Müll oder Grünland zu verbrennen.

Wochenblatt / Ultima Hora / ABC Color

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4 Kommentare zu “Dichter Rauch über der Metropolregion und es “regnet“ Asche

  1. Das ist doch bei jeder anhaltenden Trockenheit so.
    Da zünden sie ihre Weiden an um das dürre Gras abzufackeln.
    Da helfen weder Verbote noch Appelle an die Vernunft.
    Das hat der Bisbisbisbisbisabuelo schon so gemacht, also muß es richtig sein.

  2. So ein Schmarrn. Ja, dichter Rauch liegt seit gestern über Gran Brennendmüllhaldistan. Aber doch eher, weil es nicht geregnet hat, man den letzten Zehen vor den Ratten retten möchte, da letztere im Müllabfackel sonst verhungern müssten und es anfangs Monat ist, wo die Einheimischen noch Plata für Streichhölzer fürs Anfackeln ihres Mülls haben.
    Im Großen und Ganzen kann ich seit gestern nichts Außergewöhnliches reichen, was ich nicht schon im 300-Tage-Müllabfackel riechen könnte. Etwas unerträglich ist die Hitze zwar schon den schönen Abend draußen mit SchumaAuf zu verbringen, aber man muss sich halt an Leut und Sitten anpassen, selbst seinen Müll anfackeln und mit dem eingesparten Geld an Müllabfuhrgebühren schon mal ein Platz in der Onkologie und Toxikologie reservieren. Und natürlich sein grati-12-er-Pack-Billigpolarbier genießen, was jedoch in meinem Fall aufgrund der SchumaAuf immer zu ner riesen SCHWEINEREI führt.

  3. Betreffend der Aufforderung an die Adresse des Bürgers: „Aus diesem Grund forderte er die Bürger auf, sich bewusst zu werden und keinen Müll oder Grünland zu verbrennen.“ eines hiesig Misters der Meteorologiemisteriums sei noch hinzugefügt, dass die Behörden in Deutschland, Schweiz und Austerreich das schon etwas geschickter anstellen:
    Geben DÖCHsche Behörden die Aufforderung raus, die Bürger sollen keinen Müll verbrennen, so geben diese – im Gegensatz zu den hiesig Behörden – auch immer eine Empfehlung heraus. ZB. während der Überbrückungszeit seinen Müll übers Bett zu hängen oder auf den Kamin zu stellen.
    Das Gute ist ja, dass hierzulande solch Empfehlungen an den Bürger schon gar nicht erteilt werden, da jeder gut erzogenen Einheimische das schon weiß von der 7 bis 11 Schul und Papa/Mama und sich demnach auch daran halten wird. Und sich zwischenzeitlich aufgrund eingesparter Streichhölzer noch ein grati BilligPolarBierchen mehr leisten kann. Und schon wieder einemal eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

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