“Die Armen sollen nicht ärmer und die Reichen nicht weniger wohlhabend werden“

Asunción: Der Vorsitzende der ländlichen Vereinigung von Paraguay (ARP), Luis Villas, ermahnte die Regierung sich von der Besteuerung auf die Soja und anderer Güter abzuwenden. Er forderte zudem die Rekonstruktion der Transchaco Route.

„Diejenigen, die das paraguayische Land lieben, sind in der Pflicht. Sie müssen für ein faires und gerechtes Land kämpfen, ohne grobe politische Fehler zu machen“, erklärte Villas bei einem Interview auf der Expo 2017.

Die Mitglieder der ARP, so Villas weiter, wollen nicht, dass die “Armen ärmer werden und die Reichen weniger wohlhabend sind. Wir brauchen einen modernen und demokratischen Staat, ohne dem Verlangen nach Macht und Zerstörung, die nur Einzelne befriedigt“.

Villas bat um mehr Sicherheit im Norden des Landes. Er verurteilte die Todesfälle durch die selbsternannte paraguayische Volksarmee EPP und forderte die gemeinsame Einsatztruppe von Militär und Polizei, FTC, auf, die Bewachung in dem Einflussbereich der kriminellen Gruppe mehr zu forcieren.

Die Steuer auf Getreide lehnte er ab. „Schlafwandler haben wohl hier eine Idee gehabt und wollen eine Reform einführen. Es gibt aber in dem Sektor nichts, was reformiert werden muss. Eine Exportsteuer wird die Volkswirtschaft von Paraguay zerstören“, erklärte Villas.

Er begrüßte das Veto von Horacio Cartes bezüglich des Vorhabens. Die Landwirte haben in den letzten fünf Jahren mehr als 100 Millionen US Dollar im Kampf gegen die Maul- und Klauenseuche investiert. Zudem generiert der Fleischsektor Einnahmen in Milliarden USD und beschäftigt mehr als 400.000 Paraguayer. Villas bat um den Wiederaufbau der Transchaco Route sowie den Ausbau der Straßen zwischen Carmelo Peralta – Loma Plata und Pozo Colorado – Concepción.

Wochenblatt / Hoy

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

3 Kommentare zu ““Die Armen sollen nicht ärmer und die Reichen nicht weniger wohlhabend werden“

  1. Was ist das denn? „Die Armen sollen nicht ärmer und die Reichen nicht weniger wohlhabend werden“. Also soll alles bleiben wie es ist! Hätte er auch gleich sagen können.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.