Die Aufgabe von Giuzzio: “Das Vertrauen in die Polizei zurückzugewinnen”

Asunción: Nach dem kritisierten Wechsel der Minister ist der ehemalige Senator Arnaldo Giuzzio sicherlich der noch am respektiertesten unter allen. Als Innenminister sieht er eine Aufgabe die sein Vorgänger nicht so ernst nahm.

Als Nachfolger von Euclides Acevedo will der, bis vor wenigen Tagen noch Leiter des Nationalen Anti-Drogen Sekretariats (Senad), das Image der Polizei und das Vertrauen der Menschen in die Uniformierten wieder zurückgewinnen. Dass dies natürlich nicht ohne harte Hand gegenüber seinen Untergebenen geht ist klar, denn ein gewisser Prozentsatz sieht die Uniform nur als Grund an sich mächtig und wichtig zu machen und eigenen Nutzen daraus zu ziehen.

„Ich dachte Abdo Benítez sagt mir das nur spaßeshalber, denn ich sagte ihm, dass ich mich beim Senad wohl fühle. Doch die Herausforderung ist es etwas vergleichbares bei den öffentlichen Sicherheitsorganen zu machen, wie der Nationalpolizei und das in Anbetracht der aktuellen Lage“, sagte Giuzzio gegenüber Radio 970 AM.

Wochenblatt / La Nación

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7 Kommentare zu “Die Aufgabe von Giuzzio: “Das Vertrauen in die Polizei zurückzugewinnen”

  1. Nur so geht’s. Klar und wegweisend. Jetzt wollen wir Taten sehen. Soll jeder der korrupten Polizisten hierzulande diese Nachricht erhalten haben. Mal schauen, was die Zukunft mit diesem bringt.

    1. Wir sollten nach den Taten jubeln, nicht vor den Taten. Mit schönen Worten haben schon viele Politiker um sich geworfen und hinterher das Gegenteil getan. HIer ist Paraguay und da ist ein Wort nichts wert.

  2. So lange jeder A…. in den Polizeidienst aufgenommen wird, ohne jegliche Charakterprüfung, muß man sich nicht wundern, daß ein Großteil der Polizei eher dem kriminellen Milieu zuzurechnen ist. Als ich vor über 17 Jahren nach PY einwanderte war es schon damals ein großes Thema, die Polizei von Grund auf zu reformieren und Vertrauen in die Polizei bei den Bürgern aufzubauen. Doch es hat sich in alle den Jahren überhaupt nichts geändert, alles bleibt wie schon immer, nur Blablabla. Schöne Reden, große Ankündigungen aber rein gar nichts dahinter. So ist das nun mal in Paraguay, dem Land der Schönredner und der Korruption. „Der Teufel und der Aberglaube haben das Land im Griff und regieren es mit Macht“ – das waren die Worte eines hier sehr bekannten Missionars und Evangelisten als er mich in die hiesige Kultur einwies. Damals wollte ich es nicht glauben – heute weiß ich es.

    1. Moyses Comte de Saint-Gilles

      Du faendest nichts anderes als Korrupte im Land. Und diejenigen die ehrlicher und integrer sind die fuehlen sich als Mediziner berufen.
      Als Polizist will schlechtweg niemand arbeiten, so bleibt nur noch die 4. Wahl. Es gibt halt keine Leute die dazu taugen und die dazu taugen wollen den Job nicht.
      Zum glueck hat man genug eigenes billiges Volk die man dann in dieser Grundgehaltsinstitution parkt, und ist nicht auf Migranten angewiesen wie Neger die man a la Merkel aus Afrika holt um in Paraguay Polizist zu sein. Das ist schon noch ein Vorteil den Paraguay hat. In DACH duerften bald Schwarzafrikaner (Migranten) in der Polizei die grosse Mehrheit bilden.
      Jagt er alle Korrupten weg, so gibts keine Polizisten mehr – das ist die Rechnung.
      Die Polizei verdient eigentlich gar nicht so wenig. Jeder Polizist bekommt ja fuers Rumstehen praktisch 3 Millionen Guaranies auf die Hand. Die meisten duerften eine Eigenwohnung haben und haben sowieso eine gesicherte Rente. Diese Leute sind besser dran als die meisten Privatleute in Paraguay. Aus Geldmangel duerfte Korruption eigentlich nicht sein denn diese haben ein relativ gutes Einkommen.
      Korrupt sind sie weil es alle machen und sie werden vom System in dieses Schema gepresst und gezwungen. Geld bekommen die Polizisten genug um ein bescheidenes Leben zu fristen.

  3. Es gibt viel zu viel Polizei in Paraguay und es fehlt denen eine militärische Fuehrung einschließlich jahrelanger kasernierung In Brasilien funktioniert das am besten, wo Militär draufsteht.

  4. Vertrauen zurückgewinnen?
    Gab es jemals Vertrauen in die Polizei?
    Auch der Neue wird nichts an der Korruption der Polizei ändern.
    Die Worte hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

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