Die Büchse der Pandora

Asunción: Die Ex-Senatorin María Eugenia Bajac de Penner, die Spesen für eine Reise nach Mittelamerika abrechnete und zu einem privaten religiösem Event nach Peru reiste, wo sie sich von der Botschafterin empfangen ließ, will wieder zurück in den Senat.

Am gestrigen Donnerstag reichte sie beim Obersten Gerichtshof eine Verfassungsklage ein, wovon sie sich erhofft durch eine gerichtliche Anordnung wieder im Kreise der Senatoren aufgenommen zu werden.

Sollte ihr dies gelingen, öffnet dies die Büchse der Pandora, da dann auch Dionisio Amarilla, Paraguayo Cubas sowie Victor Bogado ihre Rückkehr einfordern können und werden.

Unter den Argumenten die die Ex-Senatorin vorbringt, soll die zu geringe Zeit zur Verteidigung gewesen sein, die ihr nach ihrer Rückkehr und Covid-19 Infizierung blieb. Auf ihrer Reise nach Peru infizierte sie sich, missachtete eine Quarantäne und nahm neben privaten Aktivitäten wie Friseurbesuche auch an einer Sitzung im Senat teil. Ebenso argumentierte sie, dass kein klares Prozedere besteht, wie man aus dem Senat gewählt werde.

Wochenblatt / Última Hora

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9 Kommentare zu “Die Büchse der Pandora

  1. Alles eine Charakterfrage! Besucht einen religiösen Event auf Kosten des Staates und gibt sich damit als angeblicher „Vorzeigechrist“ – doch gleichzeitig lügt und betrügt sie die Allgemeinheiten, denn Spesen auf Kosten des Staates bezahlen letztendlich alle Bürger. Was für eine verlogene Doppelmoral!!!

  2. Die Blutsaugerin hat noch nicht genug, will den Pöbel noch weiter aussaugen. Wenn Sie die Klage bereits eingereicht hat, wird sie das nur gemacht haben, wenn die Rückendeckung von höherer Stelle schon fest steht. Eventuell sogar von unser allem höchst vereehrten DeFaktoDiktator, alias Drogen- und Zigarettenbaron?

  3. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    Das Senatsgeld is jetzt alle und leider laeuft es mit der Rentnermigranten Import-Export Firma der Penner-Loewen-Bajac nicht so gut. Wohl dank der Geißel Gottes namens Corona.
    Das zeigt deutlich dass diese Sauger nur vom Senatsgehalt abhaengen und dad Geld jetzt aufgebraucht ist von auf dem grossen Fuss leben.
    Genauso wie bei Kooperativs-, ASCIM- und Koloniesarbeiter bei den Mennoniten, sieht die Oekonomische Rentabilitaetsrechnung der Posten im Oeffentlichen Sektor wie folgt aus: 100% Einkommen minus 0.1% Ausgaben = 99.9% Rentabilitaet. DESWEGEN will alles oeffentlich angestellt sein denn sie leisten so quasi nichts (Ausgaben, zur Arbeit fahren, etc) und bekommen die hoechsten Gehaelter im Land die ihnen dann als Reinverdienst uebrigbleiben.
    Loewen Pennet war im Importsektor von Dachlern unterwegs der leider hart von der Pandemien in mitleidenschaft gezogen wurde und so tut man jetzt alles um wieder ans Sparschwein zu gelangen.

  4. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    @Eulenspiegel
    Deren Kirche, oder der Pastorepfrund heisst wohl “Ministerio portal del cielo y casa de Dios para las naciones“. “Pastoralamt der Himmelspforte und Haus Gottes fuer die Voelker“, soll ihr Pastorenamt anscheinend heissen.
    Laut Verfassung ist es verboten im Parlament zu sitzen wenn man irgend ein Amt in irgendeiner Kirche besetzt.
    Wie bei den Mennoniten setzen sie dann nur ein Schreiben auf wo das Gegenteil behauptet wird, de facto gilt sie aber noch unter der Hand als Pastorin.
    Die muss entweder eine von der Raices Mennonitengemeinde sein wo auch Nicanor Kirchgaenger war oder eine andere Ablegerkirche. Der Hauptfokus bei diesen ist immer der “Zehnte“, obwohl dieser ab dem Neuen Testament nicht mehr gilt und nicht mehr in Kraft ist, sowieso nicht fuer die Heidenchristen. Und der andere Schwerpunkt solcher Kirchen ist immer Einflussnahme, Soft power, Klientelwirtschaft und Machtausuebung auf die Massen – Sprungbrett der projektion der Macht.
    Dieses haben sie ganz verdraengt:
    1. Timotheus 2,12 “Ich erlaube aber einer Frau nicht, zu lehren, auch nicht, daß sie über den Mann herrscht, sondern sie soll sich still verhalten.“
    Eine Frau darf nach der Bibel nach keine Fuehrungsposition in Kirche und Zivilgesellschaft einnehmen. Keine Frau darf jemals in der Regierung sein. Nirgendswo wo Liderazgo und Fuehrungsaemter vorhanden sind. Keine Frau darf jemals Volksvertreter sein oder irgendwas was mit Fuehrung zu tun hat.
    Au h bei den Menno iten versucht frau dieses immer wieder zu kippen. Klappts mit dem Umsturz nicht so bremst frau eben allewege aus.

  5. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    Bajac veruntreute Staatsgelder und schleuste fie Gelde nach ihrer Kirche.
    https://www.abc.com.py/nacionales/2020/04/08/iglesia-de-la-senadora-bajac-recibe-fondos-del-estado-paraguayo/
    Anscheinend wurden massiv NGO Gelder vor allem der EU und paraguayischem Staat in ihre Kirche geschleust. Auch der EU Buerger wurde durch die NGO’s als Zahlesel zur Kasse gebeten. Das ganze Geld wurde offiziell fuer nicht Profitorientierte Unternehmen legal in die Kirchenkasse gespuelt. Anscheinen soll der Ehemann mit darunter stecken.
    Die Krake manifestiert ja immer mehr giftige Koepfe.

  6. Gepäckträger bei der DDR-Reichsbahn

    Dass hierzulande sämtlich entlassene Staatsfunktionäre wie die Frau Penner vom Ballsack nach einer Zeit wieder genau da anzutreffen sind, wie vor ihrem Abgang, ist doch eher der Normalfall im Paragauy.

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